Sitzung

Seniorenbeirat wird sich bei der Bürgerbefragung einbringen

Herbert Gerbig wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Foto: Christian Beier
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Herbert Gerbig wurde als Vorsitzender wiedergewählt.

Herbert Gerbig ist als Vorsitzender wiedergewählt.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Schon im März – sechs Monate vor der Kommunalwahl – war der Seniorenbeirat gewählt worden. Pandemiebedingt konnte das städtische Gremium aber erst jetzt zum ersten Mal in neuer Besetzung tagen. So eröffnete Andrea Noe-Kückelhaus, zuständige Abteilungsleiterin der Stadt, am Mittwochmorgen die Sitzung im Kleinen Konzertsaal.

Um sie aber dann bald an den frisch gewählten Vorsitzenden zu übergeben. Herbert Gerbig, der bereits seit 2009 dem Beirat vorsteht, wurde wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde auch Lothar Scholl bestätigt, Heike Herrig ist neue Stellvertreterin. Gerbig setzte in seiner kurzen Vorstellung auch weiterhin auf ein gutes Miteinander. Ausdrücklich lädt er auch die Senioren, die bei der Beiratswahl nicht gewählt wurden, zu den öffentlichen Sitzungen und zur Mitarbeit ein.

„Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreicht, etwa den Erhalt des Servicezentrums am Hauptbahnhof, das Generationensportfest, die Taschengeldbörse oder den Fußgängerübergang an der Friedrichstraße“, nannte Gerbig nur einige der Projekte, für die sich das Gremium engagiert hat. „Wir arbeiten für die Senioren, nicht für die Parteien“, machte der Vorsitzende ganz klar deutlich.

In verschiedenen Gremien der Stadt werden die Senioren auch zukünftig vertreten sein. So wurden Peter Reisener und Rainer Kollbach für die Grundsatzkommission gewählt. Die Bezirksvertretungen werden vertreten durch: Peter Krug (Burg/Höhscheid), Lothar Scholl (Gräfrath), Rolf Feldmann (Mitte), Renate Krämer (Ohligs/Merscheid/Aufderhöhe) und Gerd Bahnsen (Wald). Bernhard Müller wird die Senioren im Behindertenbeirat, Jürgen Seeh im Zuwanderer- und Integrationsrat und Lothar Scholl sowie Jürgen Wiegand im Jugendstadtrat vertreten. In die Landesseniorenvertretung NRW entsendet Solingen Rainer Kollbach.

Aber auch inhaltlich wurde am Mittwoch auf der konstituierenden Sitzung schon gearbeitet. So wurde die Bürgerbefragung „Älter werden in Solingen“ vorgestellt. Ab Mitte Oktober sollen 10 000 Solinger über 55 Jahren zu Versorgung, Freizeitangeboten für Senioren und Infrastruktur in Solingen befragt werden. „An den Ergebnissen, die in die Altenhilfeplanung eingehen, werden wir konstruktiv mitarbeiten“, so Herbert Gerbig.

Wo lebt es sich für Senioren und Familien am besten? Diese Frage haben sich die Macher der Deutschland-Studie gestellt und Lebensbedingungen bundesweit verglichen. Auf einem Spitzenplatz landet Solingen zwar nicht. Doch die Ergebnisse der Klingenstadt liegen oft über dem Durchschnitt.

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