Ehrenamt für Kultur

Seit 20 Jahren für kulturelles Leben im Einsatz

Zur Geburtstagsfeier des Vereins Solinger Ehrenamt für Kultur spielte das Bergische Brass Quartett.  
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Zur Geburtstagsfeier des Vereins Solinger Ehrenamt für Kultur spielte das Bergische Brass Quartett.  

Ehrenamtsverein holte die Geburtstagsfeier nach - Marianne Göllner war die Gründerin.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Bunte Blumensträuße gab es nicht nur für jeden besonderen Gast, den der Verein Ehrenamt für Kultur zu seiner großen Geburtstagsfeier eingeladen hatte. Auch das Programm des Nachmittags kam wie ein fröhlich gemischter bunter Strauß daher. Katharina Müller, Schriftführerin des Vereins, moderierte vor rund 60 Gästen mit viel Charme. Stimmungsvolle Klänge des Bergischen Brass Quartetts sorgten gleich von Beginn an für Gute-Laune-Atmosphäre im Stiftersaal des Klingenmuseums, der „guten Stube“ des Vereins. Dort war er einst von Marianne Göllner initiiert und auf seinen Weg geschickt worden. Ansprachen wie auch Blicke zurück auf die Anfänge des Vereins wie auch solche in die Zukunft folgten.

Uns ist es wichtig, junge Leute für diese Arbeit zu begeistern.

Janina Riegel, Vorsitzende

Sowohl Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) als auch Klingenmuseumschef Dr. Sixt Wetzler erinnerten an die langjährige Mitarbeiterin Marianne Göllner, die dort bis heute positive Spuren hinterlassen hat. „Dass ihr Werk, dieser Verein, sich so gut entwickelt hat, würde sie sehr freuen.“

Eine kleine Stimmenauswahl des Chores Voices der Friedrich-Albert-Lange-Schule (Fals), geleitet von Frodo Dinnebier, setzte musikalische Akzente, die die fröhlichen, herzlichen und nachdenklichen Worte der eingeladenen Redner voneinander trennten.

Sich in nützlichen Projekten zu engagieren und mitzuhelfen, sie nach vorne zu bringen, sei das, was sinnvolles Leben ausmache, denn es helfe, Menschen zu Gemeinschaften zu verbinden, sagte Kurzbach mit Blick auf die Arbeit des Vereins.

„Bei allen Krisen, die besonders in den letzten Jahren zuhauf zu bewältigen sind, ist es wichtig, nicht den Blick dafür zu verlieren, wie schön es ist, miteinander zu leben, sich zu helfen und sich gegenseitig zu unterstützen“, fuhr der OB fort.

Dr. Sixt Wetzler hob den Wert von Kultur deutlich heraus: Just in ihr spiegele sich der Mensch: „In der Kultur denkt man über sich nach und bekommet ein Gefühl dafür, wer man ist oder wer man sein möchte“.

Absolventen des Yotuh-4-Culture-Projects wurden präsentiert

Janina Riegel, seit 2020 Vorsitzende des Vereins Ehrenamt für Kultur, würdigte ihre drei Vorgängerinnen auf ihre Weise mit symbolischen Gegenständen aus einem „Kulturbeutel“, einem Stoffbeutel mit Verein-Logo: Ein Stift stand dabei für „Partizipation“, ein Block für „Ideen“ und Süßigkeiten für „Wertschätzung“ „Sowohl Marianne Göllner, Birthe Kubersky als auch Sophie Seidler standen bei ihrer Arbeit für diese Begriffe“, sagte sie.

Besonders viel Freude machte es Janina Riegel offensichtlich, die ersten Absolventen des neu eingeführten Youth-4-Culture-Projects zu präsentieren: Trotz der Pandemie mit ihren erschwerten Rahmenbedingungen haben sich Luisa Gruber (Fals) sowie Florian Reinholz und Jonas Gurbisz von der Alexander-Coppel- Schule auf ehrenamtliche Arbeit im Kunstmuseum, beziehungsweise in der Stadtbibliothek sowie Stadtarchiv eingelassen. Zwei von ihnen berichteten anschaulich von ihrem Wirken dort, bevor sie ihre Zertifikate dafür überreicht bekamen.

„Uns ist es sehr wichtig, auch junge Menschen für ehrenamtliche Arbeit in der Kultur zu begeistern, deshalb möchten wir unsere Kooperationskontakte gerne noch auf andere Solinger Schulen erweitern“ sagte Janina Riegel.

Beratungstermin

Der nächste Beratungstermin für alle, die an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert sind, findet am Donnerstag, 12 Mai, 16 bis 18 Uhr, telefonisch statt: 01 57 33 71 16 70

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