Rezepte von den Profis

Lasagne läuft in der Casa Nonna Rosina

Restaurant und Pizzeria Casa Nonna Rosina: So lautete jetzt die Station. Inhaber Gino Mariano zeigte uns, mit welchen Zutaten er Lasagne zubereitet.
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Restaurant und Pizzeria Casa Nonna Rosina: So lautete jetzt die Station. Inhaber Gino Mariano zeigte uns, mit welchen Zutaten er Lasagne zubereitet.

In unserer Serie zeigen wir, wie jeweils in einem Gastronomiebetrieb in Solingen ein Rezept zu einem Gericht wird. Heute werfen wir einen Blick in die älteste noch existierende Pizzeria in Solingen.

Von Daniela Neumann

Wir schauten zu, wie er sein neues Angebot neben dem bisherigen aufzieht, das ist in dem Fall Lasagne, die vorbereitet und später aufgebacken wird.

Solingen. Mit einer Idee für zu Hause überrascht Luigi, genannt Gino, Mariano. Seit 47 Jahren ist der Inhaber in der Gastronomie und führt nach eigener Angabe die älteste noch existierende Pizzeria in Solingen. Seit 2000 sitzt sein Restaurant unter dem Namen Casa Nonna Rosina an der Löhdorfer Straße in Aufderhöhe. Hier bietet er seit kurzem zusätzlich vorbereitete Gerichte zum Backen zu Hause günstig an.

Das Prinzip lautet „Anrufen. Abholen. Ab in den Ofen“. Aktuell sind Lasagne, Rigatoni al forno und Tortellini al forno, also als Ofengericht, tiefgekühlt oder gekühlt im Angebot. Gemüse und ob vegan ist mitunter wählbar.

Wir schauten zu, wie er sein neues Angebot neben dem bisherigen aufzieht, das ist in dem Fall Lasagne, die vorbereitet und später aufgebacken wird.

Hier wie sonst hat Gino Mariano den Blick auf die Wünsche seiner Gäste gerichtet, dabei lege er beim Einkauf jeden Tag Wert auf Herkunft, was dann auch etwas koste. Generell laufe die Lasagne in diesem Konzept am besten, sagt der Chef. Und die Zusammensetzung der Nudelpastete bei sich stellt er auch vor. Zunächst bereitet er eine typische Bolognese-Soße vor. Damit sei man auch flexibel: Sie ist für den Spaghetti-Klassiker ebenso nutzbar wie für jetzt die Lasagne. Für diese erweitert er die Soße nun um einen individuell steuerbaren Milch-Anteil.

Bereits kurz vorgekochte Lasagne-Nudelblätter kommen dann auf eine Schicht Soße, je nach Größe der Form ist das ein Lasagneblatt oder sind es mehrere Blätter.

Ob man wie er vorgekochte kauft oder selbst blanchiert oder es sein lässt, solle nach persönlichem Geschmack entschieden werden, findet Gino Mariano. Klein geschnittener Kochschinken und viel geriebener Gouda-Käse sind nun dran, dann kommt die nächste Schicht, bis die Form voll ist, und ab in den Ofen.

Info: Casa Nonna Rosina, Löhdorfer Str. 100, Tel. 20 27 48, aktuell montags bis sonntags 17 bis 21 Uhr, bis donnerstags auch Abholen, ab freitags zusätzlich Lieferservice möglich. casanonnarosina.de

Lasagne

Rezept: Gino Mariano spricht sich dafür aus, dass die Lasagne zu Hause oder im Restaurant nach Wunsch beziehungsweise dem eigenen Geschmack zubereitet wird. In seiner Casa Nonna Rosina basiert die Herstellung auf den Bestellungen der Gäste.

Wir schauten zu, wie er sein neues Angebot neben dem bisherigen aufzieht, das ist in dem Fall Lasagne, die vorbereitet und später aufgebacken wird.

Zutaten und Vorbereitung: Gino Mariano nimmt Hackfleisch vom Rind und vom Schwein, also halb und halb gemischt. Und davon bis zu 100 Gramm für eine Person. Dies brät er in Olivenöl aus der Herkunftsregioin seiner Familie an, also aus Abruzzien in Italien. Pro Person rechnet er dann mit bis zu einer kleinen Dose (400 Gramm) geschälter Tomaten für die Soße. Das Fleisch und die Tomaten kocht er nun zusammen auf und lässt das Ganze über rund drei Stunden einköcheln, so viel Zeit müsse sein: „Sonst ist die Soße sauer.“ Als Grundgewürze nennt er Salz, Pfeffer und etwa Lorbeerblatt. Zum Schluss ergänzt er für die Cremigkeit die Soße einfach nach Gefühl mit Milch. Dann kommen weitere Zutaten ins Spiel: natürlich Lasagneblätter, gern wenige Minuten vorgekocht, das sei aber kein Muss. Zudem: Schinken und viel Gouda.

Zubereitung: Soße, Lasagneblatt, Schinkenstücke und Raspel-Käse so oft schichten wie gewünscht, dann bei 220 Grad im Ofen circa 15 Minuten backen.

Auch die Schwestern Gabi und Tina Quittmann haben uns in ihre Küche im Café Q am Entenpfuhl in der südlichen City gelassen. 

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