Zwölf Informationsstelen sind geplant

Rathaus: Solingen stellt erste digitale Stele vor

OB Tim Kurzbach (r.) stellte unter anderem mit Waldemar Gluch vom Initiativkreis die Stele vor.
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OB Tim Kurzbach (r.) stellte unter anderem mit Waldemar Gluch vom Initiativkreis die Stele vor.

Digitales Angebot als Fortführung der App im öffentlichen Raum.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Die Stadt treibt ihre digitalen Informationsangebote voran und hat die erste Stele auf dem Walter-Scheel-Platz der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie enthält aktuelle Daten wie das Wetter, aber auch zu Parkmöglichkeiten in der Nähe, zu Sehenswürdigkeiten oder zu Händlern und Restaurants.

Der Prototyp vor dem Rathaus ist eine von insgesamt zwölf geplanten Informationsstelen im Stadtgebiet – fünf weitere Standorte kommen in der nächsten Woche hinzu: Graf-Wilhelm-Platz, Südpark, Hauptbahnhof, Walder Rundling und Brückenpark Müngsten. Bis Anfang 2022 sollen auch in Oberburg und auf dem Gräfrather Markt Stelen montiert werden. „Wir gehen jetzt den nächsten Schritt unserer digitalen Entwicklung, in der wir bundesweit weit vorne liegen“, sagte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD).

Entwickelt und umgesetzt wurden die Stelen in Kooperation von Verwaltung und Technischen Betrieben Solingen mit der Solinger Digitalagentur Mammut Media und dem IT-Dienstleister regioIT. Sie sind quasi die Fortführung der Solingen-App im öffentlichen Raum: Die Informationen würden automatisch aufbereitet und stünden sowohl für die App als auch für die Stelen zur Verfügung, heißt es seitens der Stadt. QR-Codes, die mit dem Smartphone gescannt werden können, erlauben eine Synchronisation mit der Solingen-App, so dass zum Beispiel an der Stele aufgerufene Wegbeschreibungen oder Abfahrtszeiten von Bus und Bahn übers Handy mitgenommen werden können. Ein Quadratkästchen unten rechts tauscht bei Berührung die anzuwählenden Flächen auf dem Touchscreen aus: „So ist das Ganze auch gut für Menschen im Rollstuhl zu bedienen“, erläutert Nils Gerken, der gemeinsam mit Dirk Wagner das federführende IT-Tandem bei der Stadt bildet. „Natürlich ist solch ein System dynamisch, wir werden weiterhin an Ergänzungen arbeiten, zum Beispiel das Einpflegen von Restaurant-Speisekarten und ähnliche Details“, sagte er.

Nun werde zunächst die Homepage der Stadt dahingehend optimiert, dass sie als dritter Partner des gewünschten Dreiklangs „Website, App und Stele“ agieren könne, betonte Dirk Wagner. „Wir haben nun die für so etwas nötige Datengrundlage geschaffen.“

Bei der Ausstattung wurde großer Wert auf Robustheit gelegt

Auch Waldemar Gluch, Vorsitzender des Initiativkreises Solingen, zeigte sich zufrieden mit dem Prototypen und freut sich, dass in Kürze weitere folgen. Es sei gelungen, alle Stadtteil-Werbegemeinschaften zu bündeln, so dass jeder Händler, der mitmache, seine Seite auf dem neuesten Stand halten könne, sagte er. Christoph Dorenbeck von den Technischen Betrieben versicherte schließlich, man habe bei der Ausstattung des Gerätes, etwa beim Material des Bildschirms und der Hülle, großen Wert auf Robustheit gelegt: „Uns ist die Gefahr von Vandalismus sehr bewusst, deshalb haben wir den nötigen Aufwand betrieben.“

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