Von Düsseldorf nach Wuppertal

Radler weihen die Veloroute mit erster Tour ein

Bestens gelaunt und mit Schutzhelmen und Westen ausgestattet setzten die Teilnehmer zur ersten Fahrt an.
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Bestens gelaunt und mit Schutzhelmen und Westen ausgestattet setzten die Teilnehmer zur ersten Fahrt an.

Vertreter des ADFC und OB Tim Kurzbach traten in die Pedale.

Von Holger Hoeck

Solingen. Es war ein langer Weg bis zur Veloroute, doch nun konnte sie endlich offiziell freigegeben werden. Im Rahmen einer gemeinsamen Befahrung von rund 40 interessierten Radfahrern und Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) trat auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) mit weiteren städtischen Vertretern in die Pedale.

Rund 25 Kilometer umfasst die „Veloroute 1“ genannte Strecke, die dabei von Düsseldorf-Benrath über Hilden und Solingen nach Wuppertal-Vohwinkel führt. In Solingen durchquert sie die Stadtteile Ohligs und Wald, bevor sie in die Korkenziehertrasse übergeht. Zur Realisierung wurden in den zurückliegenden Monaten Kreuzungen und Straßensperrungen umgebaut, Radverkehrsführungen an Straßen optimiert, Schutzstreifen markiert sowie Vorfahrtsregelungen zugunsten der Radfahrer angepasst.

Neue Veloroute sorgt für Konflikte

Querungen an der Korkenziehertrasse wurden angepasst

Im Bereich der Korkenziehertrasse wurden zudem Querungen an der Fuhrstraße, am Nümmener Feld und an der Dahler Straße angepasst. Hier genießen Radfahrer wie auch Fußgänger Vorzug vor dem Autoverkehr.

„Was lange währt, ist richtig gut geworden“, urteilte Kurzbach kurz vor der Abfahrt. „Ich bin richtig froh, dass die Route fertig ist und möchte mich daher auch bei den Kollegen aus dem Rathaus bedanken.“ Weiterhin kündigte der OB Überlegungen zum Ausbau der Radfahrrouten an. „Wir haben noch weitere Ziele und ich bin daher dankbar für Vorschläge. Dabei bitte ich aber die rad- wie autofahrenden Bürger und auch die Anwohner, miteinander im Gespräch zu bleiben. Alle haben ihre Ansprüche, aber wir wollen das Vorrecht fürs Fahrrad an verschiedenen Stellen deutlicher hervorheben.“ Der ADFC begrüßt die Standards für den Radverkehr auf der Veloroute, die etwa breite Radfahrstreifen mit Abstand zu parkenden Autos oder den Vorrang für die Radroute an Übergängen mit kleineren Nebenstraßen vorsehen.

„Die Veloroute ist auch für schnelle Radfahrer in Alltag und Freizeit attraktiv und vor allem für Schüler sich erer geworden. Wir würden uns nun noch wünschen, dass die Korkenziehertrasse, also die Veloroute zwischen Wald und Gräfrath, an kritischen Stellen verbreitert wird, um Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzern weiter zu entschärfen“, sagte Joachim Bruns, Sprecher des ADFC Solingen.

Zur Eröffnung ist auch eine neue Faltkarte über die Veloroute erschienen, die in den Bürgerbüros und den ADFC-Infokästen erhältlich ist.

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