Konzert

Publikum zeigt sich beeindruckt von jungem Barock-Ensemble

Ein Kammerorchester begleitete die Sänger des Barock-Ensembles.Foto:Christian Beier
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Ein Kammerorchester begleitete die Sänger des Barock-Ensembles.

Musik von Bach, Telemann und Schütz zum Ewigkeitssonntag – Konzert in der Dorper Kirche war gut besucht.

Von Wolfgang Günther

Solingen. In der evangelischen Kirchengemeinde Solingen-Dorp spielt Musik eine große Rolle. Viele Chöre singen dort, darunter die bekannte Dorper Kantorei. Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeitssonntag, gedenken die Menschen in den evangelischen Gemeinden ihrer Toten des vergangenen Jahres. Und so gestaltete am Sonntag das Barock-Ensemble, eine neue Gruppe von Sängerinnen und Sängern sowie Instrumentalisten die andächtige Musik in der Dorper Kirche.

Im Konzert zum Ewigkeitssonntag in der Dorper Kirche standen Werke von Komponisten aus dem Barock auf dem Programm. Es stand unter der Leitung von Kantorin Stephanie Schlüter, die auch einige geistliche Text zu Gehör brachte.

Frühbarockes Werk stand im Mittelpunkt der Aufführung

Den Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Kirche bot sich mit einem gemischten Chor von gut 20 Stimmen, dazu einem Kammerorchester mit Flöten, Streich- und Zupfinstrumenten sowie einer Orgel als Generalbass (Basso continuo) ein imposantes Bild. Gespielt und gesungen wurde Musik von bekannten deutschen Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Im Mittelpunkt stand aber ein Werk von Heinrich Schütz. Der Organist, vielen eher unbekannt, wird dennoch oftmals als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks bezeichnet. Schütz komponierte seine „Musikalischen Exequien“ 1635, die erste Aufführung fand in der Johanneskirche in Gera statt.

Die „Teutsche Begräbnis Missa“ teilt sich in drei Abteilungen und bedeutet eine virtuose Herausforderung für jeden Chor. Das Publikum war tief beeindruckt von der Leistung der Sängerinnen und Sänger des jungen Dorper Barock-Ensembles.

Mit zwei Tanzsätzen aus einer Suite von Bach brachte das Kammerorchester die Zuhörer ein wenig aus ihrer andächtigen Stimmung. Und am Ende überzeugte der Chor noch einmal mit seiner Interpretation der Bach-Motette „Jesu, meine Freude“. Das Publikum hielt sich lange mit Beifall zurück, dafür wollte der dankbare Applaus am Schluss kaum enden.

Musik erklingt in der Dorper Kirche wieder am 4. Dezember. Es singt die Dorper Kantorei, dazu spielt das Remscheider Bläserquintett, Beginn ist um 17 Uhr.

www.evangelisch-dorp.de

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