Arbeiten haben sich witterungsbedingt verzögert

Odentaler Weg wird am 22. April geöffnet

Noch ist die Durchfahrt am Odentaler Weg verboten. Das soll sich bald ändern. Foto: Christian Beier
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Noch ist die Durchfahrt am Odentaler Weg verboten. Das soll sich bald ändern.

Die Arbeiten werden nach Freigabe der Straße fortgesetzt.

Solingen. Nachdem sich der zunächst für Februar geplante Abschluss der Arbeiten am Odentaler Weg witterungsbedingt verzögert hatte, nähern die Baumaßnahmen sich nun ihrem Ende: Nach Angaben der Stadt ist die Öffnung der aktuell noch gesperrten Straße zwischen Vockerter Straße und Wupperbrücke nun für den 22. April geplant. Schnee und Frost hatten den ursprünglichen Zeitplan der Technischen Betriebe ins Wanken gebracht.

„In den kommenden Tagen werden die restlichen Straßenabschnitte asphaltiert – die Vorbereitungen dazu laufen“, berichtet Rathaussprecherin Sabine Rische auf Nachfrage. Anschließend werden noch Schutzplanken an der Strecke montiert und nach dem 22. April auch Straßenmarkierungen auf die Fahrbahn aufgetragen. Konkret terminiert sei dies aber noch nicht.

Solingen: Verkehr wurde bislang über den Balkhauser Weg umgeleitet

Derweil erfolgten in den vergangenen Monaten mehrere Schritte zeitgleich: So wurden am Odentaler Weg Versorgungsleitungen erneuert, Kanäle gebaut und die Straße saniert. Während der Sperrung wurde der Verkehr bislang über den Balkhauser Weg umgeleitet. Dessen Anwohner dürften nach der Öffnung des Odentaler Weges erleichtert aufatmen – Beschwerden über Raserei und Lärmbelastung auf dem Balkhauser Weg hatten sich gehäuft, seitdem die Straße von Solingen nach Witzhelden als Umleitung genutzt wurde.

Im Zuge der Bauarbeiten wird die Fahrbahn auf dem Odentaler Weg auf einer Strecke von zwei Kilometern komplett erneuert. Außerdem wird nach Angaben der Stadt die Entwässerung verbessert und vorhandene Gehwege neu gebaut. Parallel zum Straßenbau geht es auch um die kanaltechnische Erschließung der Siedlung Bünkenberg.

Solingen: Die Kosten belaufen sich auf 3 Millionen Euro

Die Kosten für das umfangreiche, bauliche Gesamtpaket beziffern die Technischen Betriebe auf rund 3 Millionen Euro. Davon fließen 2,2 Millionen Euro in den Straßenbau und der Rest in die Entwässerung. Damit wurden die Maßnahmen günstiger als anfangs veranschlagt: Ursprünglich hatten die Technischen Betriebe 5 Millionen Euro dafür eingeplant – 3,7 Millionen Euro sollten davon auf Fahrbahnarbeiten entfallen.

Die Technischen Betriebe koordinieren die Arbeiten im Auftrag des Landesbetriebs Straßen.NRW. Diese Aufgabenteilung ist auch für die Arbeiten an der Wuppertaler Straße vorgesehen, die in diesem Jahr zwischen der Einmündung „In der Freiheit“ in Gräfrath und der Roßkamper Straße in Wuppertal Vohwinkel ausgebaut wird.

Viele weitere Informationen zur Baustelle lesen Sie hier.

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