Umbau der Fußgängerzone und des Marktplatzes

Neue Laternen für Ohligs: CDU kritisiert Kommunikation

Arbeiten am Ohligser Markt.
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Arbeiten am Ohligser Markt.

Lichtstelen statt Hängeleuchten für die Düsseldorfer Straße

Von Manuel Böhnke

Solingen. Bahnt sich der nächste Lampen-Streit in Solingen an? Nach den Diskussionen über die Burger Laternen kritisiert die CDU nun die geplante Beleuchtung der Düsseldorfer Straße. Auslöser ist die Ankündigung der Stadt, dass es nicht möglich sei, die geplanten Hängeleuchten zu realisieren. Das hatte das Rathaus Anfang Juli in einer Pressemitteilung erklärt (das ST berichtete). Diesen Kommunikationsweg kritisiert die CDU in einem Antrag für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid.

Bislang sahen die Pläne für die Düsseldorfer Straße Hängeleuchten vor. Davon müsse man Abstand nehmen, führte die Verwaltung aus. Bei Untersuchungen habe sich gezeigt, dass der Vorschlag technisch nicht realisierbar sei: „Die einseitig notwendigen Masten, an der die Seilbespannung befestigt wird und über die die Leuchten mit Strom versorgt werden, können nicht aufgestellt werden.“ Deshalb und mit Blick auf die Investitions- und Folgekosten habe man entschieden, auf die gleichen Lichtstelen wie auf dem Ohligser Marktplatz zu setzen.

Solingen: Bahnanschluss für Monhofer Feld und Prinzenstraße?

Marc Westkämper, CDU-Sprecher in der BV, bemängelt, dass die Politik davon aus der Presse erfahren habe und bei der Auswahl der Alternativen nicht einbezogen worden sei. Für die Hängeleuchten habe nicht nur die Optik gesprochen, sondern auch, dass diese keinen Platz bei Veranstaltungen wie dem Dürpelfest wegnehmen. Westkämper wirft die Frage auf, ob der Siegerentwurf dahingehend verändert werden durfte. „Soll dies zukünftiger Verwaltungsstil sein, Umplanungen von bezirklicher Bedeutung ohne Zustimmung der Gremien vorzunehmen?“

Die BV tagt am 5. September ab 17 Uhr im Verwaltungsgebäude an der Bonner Straße. Dort wird ein weiterer CDU-Antrag auf der Tagesordnung stehen. Die Christdemokraten regen an, die Prinzenstraße und das Gewerbegebiet Monhofer Feld ans Bahnnetz anzubinden. Die Verwaltung solle prüfen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die vorhandene Gleisverbindung zwischen Hauptbahnhof und Monhofer Feld durch die Stadt oder die Stadtwerke „zeitnah zu betreiben“. Zudem möchte die CDU wissen, ob der Betrieb mit autonom fahrenden elektrischen Triebwagen möglich wäre, und welche Kosten durch die Maßnahme entstehen würden.

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