Umbau

Markt und Fußgängerzone: So geht es mit den Arbeiten in Ohligs weiter

Die Umgestaltung des Ohligser Marktplatzes hat inzwischen auch sichtbar Fahrt aufgenommen.
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Die Umgestaltung des Ohligser Marktplatzes hat inzwischen auch sichtbar Fahrt aufgenommen.

Parallel zum Baubeginn auf dem Marktplatz wurde nun auch die europaweite Ausschreibung für die Erneuerung der Düsseldorfer Straße auf den Weg gebracht.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Der Umbau des Ohligser Marktplatzes wird voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen. Das kündigt die Stadt an. Nach dem Dürpelfest und Vorbereitungen auf der Aachener Straße nehme die Maßnahme mit den Tiefbauarbeiten Fahrt auf. Dabei gehe es zunächst um die Umfahrung des Platzes. „In etwa sieben bis acht Bauphasen schreiten die Arbeiten von der Düsseldorfer Straße beginnend bis zur Einmündung Aachener Straße voran“, heißt es aus dem Rathaus. Anschließend folgen die Umgestaltung der Aachener Straße sowie der zentralen Marktfläche.

Das Ohligser Zentrum wird umgestaltet. Das Projekt ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für den Stadtteil. Die Kosten liegen bei 5,86 Millionen Euro. Der Förderanteil beträgt 90 Prozent.

Die Maßnahme beinhaltet nicht nur die Umgestaltung des Marktplatzes. Auch die Düsseldorfer Straße soll ein neues Gesicht erhalten. Dafür wurde nun die europaweite Ausschreibung auf den Weg gebracht. Das Ziel sei, die weiteren Tief- sowie Garten- und Landschaftsbauarbeiten einschließlich der vorgesehenen Baumrigolen im dritten Quartal 2022 zu beauftragen.

Geplant ist, den Umbau Ende 2023/Anfang 2024 abzuschließen. Der Startschuss falle am Marktplatz. „Zunächst werden die alten Baumbeete auf der Südseite eingeebnet, so dass eine befahrbare Fläche entsteht, unter anderem für die Feuerwehr“, kündigt die Stadt an. Im Anschluss verlegen die Stadtwerke Leitungen, ehe der geplante Mehrzweckstreifen angelegt werde. Den Abschluss bilden Pflasterarbeiten.

Die Verwaltung betont, dass Gebäude und Geschäfte jederzeit zugänglich seien: „Die Belange der Geschäftsleute werden berücksichtigt.“ Das gelte unter anderem für die Anlieferungssituation, zu der es eine Befragung gegeben habe.

Stadt nimmt Abstand von vorgesehenen Hängeleuchten

Zur Vorbereitung der Arbeiten wurden 16 Suchschächte ausgehoben. „Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die zahlreichen Leitungen in der Düsseldorfer Straße nicht so verlaufen, wie in den Unterlagen verzeichnet“, erklärt die Stadt. Deshalb sei es nicht möglich, die bei der Planung favorisierten Hängeleuchten zu realisieren. Das Problem: „Die einseitig notwendigen Masten, an der die Seilbespannung befestigt wird und über die die Leuchten mit Strom versorgt werden, können nicht aufgestellt werden.“

Deshalb habe man – auch mit Blick auf Investitions- und Folgekosten – von der Idee Abstand genommen. Stattdessen soll die Düsseldorfer Straße die gleichen Lichtstelen bekommen wie der Marktplatz.

Unser Artikel von 10.30 Uhr

Solingen. Die Umgestaltung des Ohligser Marktplatzes nimmt Fahrt auf. Nachdem die vorbereitenden Arbeiten auf der Aachener Straße erledigt sind und auf dem „Dürpel“ ungestört gefeiert werden konnte, haben nun die eigentlichen Tiefbauarbeiten begonnen. Das teilt die Stadt Solingen mit.

Im ersten Schritt geht es nun um die Umfahrung des Marktplatzes sowie die Flächen unter den Arkaden. In etwa sieben bis acht Bauphasen schreiten die Arbeiten von der Düsseldorfer Straße beginnend bis zur Einmündung Aachener Straße voran. Anschließend folgt die Umgestaltung der Aachener Straße und der zentralen Fläche des Marktplatzes. Voraussichtlich Ende 2022 sollen die Arbeiten beendet sein.

Parallel zum Baubeginn auf dem Marktplatz wurde nun auch die europaweite Ausschreibung für die Erneuerung der Düsseldorfer Straße auf den Weg gebracht. Im Gesamtvorhaben handelt es sich dabei um den zweiten und dritten Bauabschnitt. Ziel ist es, die weiteren Tiefbau und Galabau-Arbeiten einschließlich der Baumrigolen im dritten Quartal 2022 zu beauftragen.

Geplant ist, dass in mehreren Schritten gearbeitet wird, beginnend am Marktplatz. Zunächst werden die alten Baumbeete auf der Südseite eingeebnet, sodass eine befahrbare Fläche entsteht, unter anderem für die Feuerwehr. Anschließend verlegen die Stadtwerke Leitungen. Dann wird der Mehrzweckstreifen hergestellt, unter dem auch Rigolen zur Bewässerung der neuen Bäume liegen. Zuletzt folgen die Pflasterarbeiten.

Düsseldorfer Straße in Ohligs: Hängeleuchten können nicht realisiert werden

Die Gebäude und Geschäfte sind jederzeit zugänglich, die Belange der Geschäftsleute werden berücksichtigt. Dabei geht es etwa um die Anlieferungssituation, zu der es im Vorfeld einen Fragebogen gegeben hat, der von vielen beantwortet wurde. Auch für die Abholung des Mülls wird es Lösungen geben. Voraussichtlich Ende 2023/Anfang 2024 soll der Umbau der Düsseldorfer Straße abgeschlossen sein. Der Bauzeitenplan im Detail wird erarbeitet und veröffentlicht, sobald ein Unternehmen mit der Ausführung beauftragt ist.

In Vorbereitung der Baumaßnahme waren Ende Mai/Anfang Juni bereits insgesamt 16 Suchschächte ausgehoben worden. Ziel war es, detaillierte Informationen aus dem Untergrund zu bekommen: Wo liegen Leitungen? Gibt es möglicherweise Bauteile, die unter der Erde im Weg liegen? Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die zahlreichen Leitungen für Kommunikation, Strom. Wasser, Gas und Abwasser in der Düsseldorfer Straße nicht so verlaufen, wie in den Unterlagen verzeichnet.

Im Ergebnis ist es deshalb technisch nicht möglich, die in der Planung favorisierten Hängeleuchten im Rahmen des gesamtgestalterischen Konzeptes zu realisieren. Die einseitig notwendigen Masten, an der die Seilbespannung befestigt wird und über die die Leuchten mit Strom versorgt werden, können nicht aufgestellt werden. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Investitions- und Folgekosten fiel die Entscheidung, auf die Hängeleuchten zu verzichten.

In der Düsseldorfer Straße sollen nun die gleichen Lichtstelen installiert werden, die auch auf dem Ohligser Markt zum Einsatz kommen. In den kommenden Wochen werden dazu neue lichttechnische Berechnungen durchgeführt, mit dem Ziel, die genauen Standorte zu ermitteln. Sie werden in der Öffentlichkeit kommuniziert und die Technischen Betriebe (TBS) werden vor allem betroffene Eigentümer:innen und Gewerbetreibende informieren. Auch weiterhin ist es möglich, eine inszenierende Beleuchtung einzusetzen, wie sie sie etwa die Immobilien- und Standortgemeinschaft Ohligs (ISG) wünscht. Dazu sind weitere Gespräche geplant. red

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