Mobile Impfteams suchen Behindertenwerkstatt auf

Lebenshilfe bereitet sich auf Impfungen vor

Bei der Lebenshilfe starten jetzt die Impfungen. Archivfoto: cb
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Bei der Lebenshilfe starten jetzt die Impfungen.

Menschen mit Behinderung wurden teils durch Broschüren in einfacher Sprache informiert.

Von Kristin Dowe

Solingen. Die Vorbereitungen auf die bevorstehenden Impfungen in dieser Woche laufen bei der Lebenshilfe Solingen auf Hochtouren, berichtet deren Geschäftsführer Andreas Engeln. „Das ist ein hoher organisatorischer Aufwand, da ja bei vielen Menschen mit Behinderung deren Eltern oder Betreuer in die Impfung einwilligen müssen.“ Grundsätzliches Ziel sei es, eine möglichst hohe Impfquote in den Einrichtungen der Lebenshilfe zu erreichen.

„Wir warten noch auf die Rückläufe“

Geschäftsführer Andreas Engeln

Gut 620 Menschen mit Behinderung und 135 Mitarbeitern soll ein Impfangebot gemacht werden – wie hoch der Zuspruch ist, lasse sich aktuell noch nicht sagen. „Wir warten noch auf die Rückläufe“, so Engeln. Die Impfungen finden nicht im Impfzentrum statt, sondern mobile Impfteams des Solinger Impfzentrums werden die Behindertenwerkstatt aufsuchen. Dabei müsse die Lebenshilfe die gleichen hygienischen Bestimmungen wie im Impfzentrum erfüllen und beispielsweise auch einen Ruheraum vorhalten. „Ich gehe davon aus, dass die Impfungen bei uns etwa bis Ende März abgeschlossen sind“, gibt sich Engeln optimistisch. Die Beschäftigten der Werkstatt seien in den vergangenen Wochen umfassend über die Impfungen und die verschiedenen Impfstoffe mit Informationsmaterial aufgeklärt worden, teilweise auch in einfacher Sprache.

Insgesamt hätten die Einrichtungen der Lebenshilfe die Corona-Pandemie bislang glimpflich überstanden, sagt Engeln erleichtert. „Bei den Testungen hatten wir einige Kontakte in der Einrichtung – beispielsweise wurde ein Elternteil von Beschäftigten positiv getestet. Glücklicherweise wurde in solchen Fällen immer gut reagiert, so dass es nicht zu einem Ausbruch kam.“

Solingen: Menschen mit Behinderung leiden unter Kontaktreduzierung

Grundsätzlich litten Menschen mit Behinderung ebenso wie alle anderen unter dem Lockdown, so Engeln. Für Menschen mit einer geistigen Behinderung gelte dies aber verstärkt, da sie besonders zwischenmenschliche Nähe und Kontakte suchten. „Für diese Gruppe ist das schon eine besondere Belastung.“ Die Betreuer pflegten deshalb regelmäßigen Kontakt mit den Beschäftigten über Telefonate und Videokonferenzen.

Welche Beschränkungen wegen des Coronavirus gelten aktuell in Solingen? Das haben wir für Sie in einem Artikel zusammengefasst, den Sie hier finden: Ein Überblick über die Corona-Regeln in Solingen.

In unserem Corona-Blog finden Sie alle Meldungen zur Coronavirus-Situation in Solingen.

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