Film

Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu drehen in Solingen

An der Platzhofstraße in der Nähe des Drehortes parkte das Filmteam zahlreiche Lkw, das Ordnungsamt kam zur Kontrolle vorbei. Maklerin Sabine Littera besuchte den Bungalow gestern. Fotos: Christian Beier
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An der Platzhofstraße in der Nähe des Drehortes parkte das Filmteam zahlreiche Lkw, das Ordnungsamt kam zur Kontrolle vorbei.

Bungalow in Höhscheid wird erneut zum Schauplatz von Dreharbeiten – L 74 war für den Film vor Pfingsten gesperrt worden.

Solingen. Wenn ein Film erst einmal im Kasten ist, dann kann es dafür nicht genug Werbung geben. Bis es aber soweit ist, ist die Filmbranche verschwiegen. Zu spüren war das auch am Dienstag und Mittwoch in Solingen: Erneut wurde ein Höhscheider Bungalow zum Schauplatz eines Filmdrehs. Zuerst war Lars Eidinger zu Gast, tags darauf Moritz Bleibtreu, berichtet Maklerin Sabine Littera (Falc Immobilien), die das Objekt betreut. Medien waren bei den Dreharbeiten nicht zugelassen.

Solingen: Vor Pfingsten gab es bereits Dreharbeiten auf der L 74

Eidinger und Bleibtreu stehen für die Serie „Faking Hitler“ vor der Kamera, die die Geschichte der gefälschten Hitlertagebücher neu erzählt. Die Illustrierte „Stern“ war auf das Werk hereingefallen. In „Faking Hitler“ übernimmt Moritz Bleibtreu die Rolle des Fälschers Konrad Kujau, Lars Eidinger die des „Stern“-Reporters Gerd Heidemann.

Maklerin Sabine Littera besuchte den Bungalow am Mittwoch.

Bereits am Wochenende vor Pfingsten waren auf der gesperrten L 74 nahe dem Sonnborner Kreuz Szenen für „Faking Hitler“ gedreht worden – unter anderem ein Unfall samt Rettung durch die (Film-)Feuerwehr.

Zuvor waren Mitte April schon einmal Filmemacher in dem Höhscheider Bungalow zu Gast – sie drehten „Der Spieler“ über die Jugend von Boris Becker bis zum Wimbledonsieg. Das Höhscheider Haus eignet sich besonders für Filme aus vergangenen Jahrzehnten: Der „wunderschöne Retro-Bungalow mit Schwimmbad und Sauna“ wurde 1964 mit viel Liebe zum Detail erbaut und von dem berühmten Künstler und Architekten Wolfgang Körber entworfen, wie Sabine Littera dem ST im April erzählte.

Boris Becker gewann Wimbledon erstmals 1985, der „Stern“ erlangte mit den Hitlertagebüchern 1983 traurige Berühmtheit: Höhscheid scheint also ein besonders gutes Pflaster für Dreharbeiten rund um Geschichten aus den 80er Jahren zu sein.

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