Aktion

Künstler füllen die Clemens-Galerien mit Leben

Am Wochenende werden die Clemens-Galerien mit Leben gefüllt – durch Kunst, Lesungen und Musik. Foto: Christian Beier
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Am Wochenende werden die Clemens-Galerien mit Leben gefüllt – durch Kunst, Lesungen und Musik.

Am 12. und 13. September findet die Veranstaltung „48 h“ statt.

Von Anna Lauterjung

Solingen. Auch in diesem Jahr verwandeln sich die Clemens-Galerien in der Innenstadt für zwei Tage in eine große Kunstausstellung. Denn am Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, findet das zehnte „48 h“- Kunst- und Kulturevent mit dem Thema „Kunst und Kultur ist bunt, vielfältig und weltoffen“ statt. Die Veranstaltung findet zeitgleich zum 20-jährigen Bestehen der Clemens-Galerien statt.

Insgesamt werden mehr als 60 Künstler und Musiker das kommende Wochenende gestalten. Das breitgefächerte Programm bietet Lesungen, Musik und audiovisuelle Kunst. Eine Liste mit den jeweiligen Auftrittszeiten und Orten wird allerdings nicht veröffentlicht. Der Grund dafür sei, dass kein „Konzertcharakter“ generiert werden soll, erklärt der Organisator des City-Art-Projektes, Timm Kronenberg. Für Samstag haben unteranderem die Musiker Jan & Jascha und Sänger Jannik Föste zugesagt, während am Sonntag das Duo So I Said Rock und die Musikerin Teneja auftreten.

Durch die Corona-Pandemie werden in diesem Jahr allerdings die großen Bühnen und das Büfett fehlen. Herzstück von „48 h“ sind fünf Kunstwerke, die von Solingern mit gestaltet wurden und von dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert wurden. Dazu zählen unter anderem die Banner-Aktion „Dein Gesicht für Demokratie“, die Fahnenskulptur „Fähnchen gegen den Wind stellen!“, oder der „Wunschbaum für Freiheit“.

„Die Künstler füllen die Clemens-Galerien mit Farbe, Leben, Bilder und Licht“, sagt der Investor Dr. Jochen Stahl. Er ist froh, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr stattfinden kann. Stahl: „Kunst hat hier eine Heimat gefunden.“

Auch der Schirmherr und Oberbürgermeister Tim Kurzbach freut sich auf die Veranstaltung. Er habe die Schirmherrschaft aus drei Gründen übernommen: Ein gutes Leben in Solingen trotz Corona-Krise zu ermöglichen, das Leben zu feiern im Blick auf aktuelle Tragödien und um Gesicht gegen Extremismus zu zeigen. „Kunstfreiheit wird immer als erstes eingeschränkt“, sagt er.

An dem Wochenende werden auch Informationsstände des Hauses der Jugend, dem AWO Probenhaus „Monkeys“, dem CVJM und den Bündnissen „Die Vielen“ und „Leben braucht Vielfalt“ vertreten sein.

Der Mühlenplatz wird umgebaut. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsmarkt soll er fertig sein.

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