Altenberger Weg

Kita-Umzug soll Platz für Gewerbe schaffen

Noch hat die städtische Kita ihren Sitz am Altenberger Weg. Doch das soll sich ändern. Foto:
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Noch hat die städtische Kita ihren Sitz am Altenberger Weg. Doch das soll sich ändern.

Seit Jahren interessiert sich Walbusch für ein Grundstück am Altenberger Weg.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Seit mehr als 20 Jahren ist Christian Busch für Walbusch tätig. Genauso lange beschäftigt den Hauptgesellschafter das Grundstück der städtischen Kindertagesstätte Altenberger Weg. Es grenzt unmittelbar an den Hauptsitz des Solinger Modeunternehmens und stellt dementsprechend eine attraktive Expansionsmöglichkeit dar. Alle Versuche, die Kita umzusiedeln, sind in der Vergangenheit gescheitert. Doch nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

„Ja, die Kita wird umziehen.“

Sabine Rische, Pressesprecherin der Stadt Solingen

Vor einigen Jahren existierten Pläne, den Kindergarten an die Beethovenstraße zu verlagern. Seinerzeit wehrte sich ein benachbarter Entsorgungsbetrieb gegen das Vorhaben – mit Erfolg. Diesmal soll es klappen. „Ja, die Kita wird umziehen“, bekräftigt die städtische Pressesprecherin Sabine Rische auf ST-Anfrage. Entstehen soll der Neubau auf einem städtischen Grundstück an der Höher Straße. Dieses habe man an einen Investor – dabei handelt es sich nicht um Walbusch – veräußert, der für das Projekt verantwortlich sei, erklärt Rische.

Der Bauantrag werde derzeit vorbereitet, im Sommer 2022 sollen voraussichtlich die Bagger rollen. „Nach heutigen Erkenntnissen könnte die Kita Ende 2023 in Betrieb genommen werden“, berichtet Rische. Vorgesehen sei eine sechsgruppige Einrichtung unter Federführung der Stadt.

Derweil bekräftigt Christian Busch sein Interesse am bisherigen Kita-Gelände, wenngleich er derzeit keine Kaufverhandlungen über das Grundstück mit der Stadt führe: „Das ist ein langfristig strategisches Projekt für uns.“ Bedeutet: Konkrete Pläne für die Fläche gibt es bei Walbusch noch nicht. Vielmehr handelt es sich um ein Vorratsgrundstück, um räumliche Perspektiven für Wachstum und zukünftige Vorhaben zu schaffen.

Fest steht, dass Walbusch am Standort Solingen momentan keine weiteren Logistikkapazitäten benötigt. Im Frühjahr hat die Unternehmensgruppe ein großes Logistikzentrum in Halle/Westfalen von der Gerry Weber International AG übernommen. Walbusch-Produkte sollen zukünftig von dort aus verschickt werden, die der Tochterunternehmen Avena, Mey & Endlich sowie LaShoe von der Klingenstadt aus.

Das ist Christian Busch zufolge allerdings noch Zukunftsmusik. Zunächst sei ein Umbau des Logistikzentrums notwendig. Dieses sei bislang auf das Filialgeschäft von Gerry Weber ausgerichtet gewesen und nicht auf den Versand zum Endkunden ausgelegt. Busch hofft, Ende 2022 in Halle mit dem Testbetrieb für Walbusch starten zu können. Der vollständige Umzug der Logistik erfolge aller Voraussicht nach 2023/2024.

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