Betreuung

Kita Uhlandstraße bekommt Neubau

Altes Gebäude wird 2024 aufgegeben.

Von Anja Kriskofski

Solingen. Die evangelische Kindertagesstätte Uhlandstraße ist sanierungsbedürftig und soll durch eine neue, vergrößerte Einrichtung ersetzt werden. „Der Standort wird zum 31. Juli 2024 aufgegeben“, bestätigt Ulrike Kilp, Geschäftsführerin beim Diakonischen Werk, das Träger der Einrichtung ist. Das Gebäude gehört der evangelischen Gemeinde Ohligs. Derzeit werde geprüft, ob eine Übergangsgruppe eingerichtet werde.

In der Kita Uhlandstraße hatte es im vergangenen Jahr Gewaltvorwürfe gegen die damalige Leiterin gegeben. Von der zunächst freigestellten Mitarbeiterin habe man sich inzwischen getrennt, teilt Kilp mit. „Seit 1. Januar gibt es eine neue Leiterin, die Teamaufbauarbeit läuft.“ Die Pläne für den Neubau hätten damit nichts zu tun.

Sanierungsbedarf auch beim Gemeindezentrum

Das Kita-Gebäude an der Uhlandstraße stammt laut Pfarrerin Bärbel Schweizer aus den 70er Jahren. Sie ist in der evangelischen Gemeinde Ohligs für den Seelsorgebezirk Aufderhöhe zuständig. „Eine Sanierung des Gebäudes wäre zu teuer.“ Der Sommer 2024 sei für den Start der Neubaumaßnahme geplant, „aber es ist möglich, dass es später wird“. Sanierungsbedarf habe auch das Gemeindezentrum an der Uhlandstraße. „Aber erstmal ist die Kita dran.“ Zwischen Gemeinde, Landschaftsverband Rheinland, Jugendamt und Diakonischem Werk stehe demnächst ein Termin an, um das weitere Vorgehen zu besprechen, so Kilp. Die Eltern sollen dann bei einem Elternabend im Februar informiert werden. Im Sommer 2023 sollen nur sogenannte Maxi-Kinder im letzten Kindergartenjahr aufgenommen werden.

Räume für Übergangsgruppe werden im Moment geprüft

Für die Kinder, die weiterhin in der Kita bleiben, gebe es zwei Optionen, erklärt Stadtsprecherin Stefanie Mergehenn auf Anfrage: „Räumlichkeiten einer Übergangsgruppe werden aktuell von der Diakonie, dem LVR und der Stadt Solingen geprüft. Sollte diese Möglichkeit nicht umsetzbar sein, werden den Familien im Kita-System der Diakonie und im Sozialraum Plätze angeboten.“

Vorbild für das Vorgehen in Aufderhöhe ist Merscheid: Die evangelische Kita an der Hofstraße wurde wegen Sanierungsbedarfs im Sommer 2022 geschlossen. Dort soll ein Investor einen neuen, viergruppigen Kindergarten errichten und an das Diakonische Werk als Kita-Träger vermieten. Von den 42 Kindern kamen nach der Schließung der alten Kita 24 in die Schule, 18 wechselten in andere Kitas.

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