Für stationär behandelte Kinder

Kinderbuch heitert die kleinen Patienten im Klinikum auf

Sabrina Fehrekampf (Autorin, v.l.), Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver (Förderverein), Sandra Kratz (SPZ), Dr. Volker Soditt (Kinderklinik) und Fabian Schütz (WMTV) stellen das Kinderbuch vor. Foto: Michael Schütz
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Sabrina Fehrekampf (Autorin, v.l.), Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver (Förderverein), Sandra Kratz (SPZ), Dr. Volker Soditt (Kinderklinik) und Fabian Schütz (WMTV) stellen das Kinderbuch vor.

Das Krankenhaus, die Autorin und Sponsoren haben die Erfolgsgeschichte von Kater Salabim gemeinsam auf den Weg gebracht.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Es ist die Geschichte vom schwarzen Kater Salabim und seinen Freunden, dem Glückskäfer, dem Glücksklee und der Maus Felix, die kleinen Patienten im Städtischen Klinikum zukünftig eine Botschaft vermitteln soll: Man braucht Freunde, um glücklich zu sein.

In einer gemeinsamen Aktion von Autorin Sabrina Fehrekampf und dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) des Klinikums sowie Klinikum-Förderverein und Wald-Merscheider Turnverein (WMTV) als Sponsoren bekommt jetzt jedes Kind, das stationär im Klinikum behandelt wird, das Buch „Salabim“ mitsamt einer Überraschungstüte geschenkt.

Das Glück zu erkennen, nicht aufzugeben, auch wenn es gerade nicht gut läuft – diese Kernaussagen des Kinderbuches hatten Sandra Kratz, Psychologin im SPZ, auf Anhieb überzeugt. „Durch den Besuch mit meinem Sohn im SPZ war der Kontakt eher zufällig entstanden“, erzählt Sabrina Fehrekampf, die unter dem Pseudonym „La Vie“ veröffentlicht.

Solingen: Buch über Kater Salabim soll auch Gespräch anregen

Schnell war die Idee entwickelt, ein Kinderbuch für die kleinen Patienten im Klinikum herauszugeben. „Trotz des Lockdowns haben wir viel Werbung für die Aktion gemacht, haben Spenden gesammelt und mit dem Buch schon zwei Lesungen in Grundschulen durchgeführt“, erzählt Sandra Kratz. Es gehe dabei nicht nur ums Lesen oder Vorlesen, sondern auch darum, über das Buch ins Gespräch zu kommen. Entsprechende pädagogische Fragen stehen im Anhang des Buches.

Finanzielle Unterstützung gab es unter anderem vom WMTV. „Wir haben schon zum vierten Mal unseren Weihnachtsbaumverkauf organisiert und unterstützen aus dem Erlös regionale Projekte“, so Fabian Schütz aus der WMTV-Tennisabteilung.

300 Euro gab der Förderverein des Klinikums dazu. Das Buch wird nicht nur als kleine Ausgabe an die stationären Patienten verschenkt. Es kann als Mikro-, aber auch als gebundene Ausgabe gekauft werden (Preis 4,95/19,95 Euro). Der Erlös fließt wieder ins Projekt.

2400 Kinder werden jährlich stationär in der Kinderklinik, 1300 weitere in der Chirurgie des Klinikums behandelt. Während der Pandemie sind es etwa ein Drittel weniger.

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