Ferienaktion

Kinder nehmen die Bärenwoche gut an

Sehr beliebt bei den Kindern ist schon am ersten Tag der Bärenwoche das Horizontalbungee. Voll war auch das eingezäunte Fußballfeld.
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Sehr beliebt bei den Kindern ist schon am ersten Tag der Bärenwoche das Horizontalbungee. Voll war auch das eingezäunte Fußballfeld.

Jens Stuhldreier, Leiter des Spielmobils, gestaltete zum letzten Mal das Ferienangebot.

Von Philipp Müller

Solingen. Schon am ersten Tag der Bärenwoche ist die Parkanlage Bärenloch gut gefüllt. Das Team der Jugendförderung lädt bis einschließlich kommenden Freitag zum Spielen und Toben ein. Begehrt ist etwa die aufblasbare Kletterwand. Hüpfburgen gehen auch immer. Und im eingezäunten Fußballfeld messen sich viele Messis, Ronaldos und Müllers von morgen. Am Teich ist Jürgen Bürger damit beschäftigt, Listen mit Interessenten für die Kanutouren zu führen. Eigentlich ist der frühere Sachgebietsleiter schon in Pension, aber die Bärenwoche wolle er sich nicht nehmen lassen, erzählt er. Letztmalig ist Jens Stuhldreier dabei, der „Herrscher“ über die städtische Spielplatzgestaltung und das kommunale Spielmobil wechselt zum 1. September zur Stadt Remscheid.

Es ist die letzte Bärenwoche im Bärenloch für Jens Stuhldreier vom Spielmobil. Er wechselt im September zur Stadt Remscheid.

Organisiert wird die Bärenwoche von der Jugendförderung der Stadt Solingen. Jens Stuhldreier, der auch den Einsatz des städtischen Spielmobils koordiniert, hat mit Partnern das Programm bis Freitag organisiert. So sind die drei Häuser der Jugend der Stadt im Bärenloch ebenfalls präsent. Sie setzen ihr Programm ab kommendem Montag, 4. Juli, dann in den Einrichtungen an der Dorper Straße, Nibelungenstraße und Friedenstraße fort. Heute, morgen und Donnerstag ist im Bärenloch von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Freitag bis 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spielmobil startet „Tournee“ durch Solingens Stadtteile

Eine Änderung gegenüber den Bärenwochen der Vergangenheit gibt es: Es wird kein Mittagessen angeboten. Das Team der städtischen Jugendförderung hatte daher im Vorfeld die Eltern der Kinder gebeten, ihnen Verpflegung für die Spieltage in der Parkanlage mitzugeben. Wasser gibt es kostenlos und mit einem vorab verteilten Gutscheinheft gibt es Süßigkeiten für die Kinder an einem der Stände.

Lion springt von der Kletterwand. Zuvor hat er sich an den einzelnen Tritten und Griffen nach oben gehangelt.

Im Mittelpunkt des Angebots steht eindeutig das Gemeinschaftserlebnis. So sind auch die Spielangebote ausgerichtet. Das Spielmobil der Stadt geht dann in der kommenden Woche auf Tour durch die Stadtteile. „Wir gehen dahin, wo Kinder gerne spielen und sich treffen“, hatte Stuhldreier vorab angekündigt. Und so setzen er und sein Team ab dem kommenden Montag auf viel Betrieb auf dem Spielplatz vor den Häusern Schelerstraße 11 bis 17. Das Spielmobil und dessen Spielangebote können Kinder von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr nutzen. In der dritten Ferienwoche ab Montag, 11. Juli, steht das Mobil dann auf dem Indianerspielplatz im Innenhof der Hasselstraße 139 und auf dem Bolzplatz an der Hasselstraße.

Und doch schwingt ein bisschen Wehmut bei Jens Stuhldreier mit. Bei der Jugendförderung war er unter anderem dafür zuständig, gemeinsam mit den Kindern das städtische Spielangebot auf den Plätzen zu untersuchen. Viele der Anregungen konnten umgesetzt werden. Zugleich ist Stuhldreiers Name auch untrennbar mit dem Spielmobil verbunden.

Die Sozialarbeit mit Jugendlichen habe ihn immer gereizt, sagt er in der Parkanlage. „Das sind Aufgaben, wo man noch kreativ etwas bewegen kann.“ In Remscheid wartet dann ebenfalls Projektarbeit auf den 53-Jährigen. „Gestalten kann ich“ – selbstbewusst geht er die neue Aufgabe in der Nachbarstadt an.

Jürgen Bürger, pensionierter Sachgebietsleiter der Jugendförderung, hilft den Kindern gerne ins Kanu.

Die Kinder sind währenddessen komplett im Spielmodus. Allein sind sie gekommen, manche werden von den Eltern oder Oma und Opa begleitet. Am ersten Tag sind es in der Mittagszeit bestimmt schon mehr als einhundert Kinder. „Viele sind schon seit 10 Uhr hier“, sagt Stuhldreier und freut sich, dass das Angebot gut angenommen wird. Dabei will Stuhldreier selbst gar nicht so gerne im Mittelpunkt stehen. Jugendarbeit ist halt auch Teamarbeit. Darauf verstehen sich die vielen Helferinnen und Helfer in der Parkanlage offensichtlich. Alles wirkt unaufgeregt und sicher.

Mehr Programm im Sommer

Nicht nur die Stadt bietet diese Woche Programm an. Hier eine Auswahl weiterer Angebote bis Freitag:

Fuhrgemeinschaft: Täglich ist der offene Treff an der Schelerstraße von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Es gibt Mitmachangebote.

CVJM: Freunde treffen, Musik hören und machen, Dart, Kicker, Tischtennis, Billard, Chillen, Playstation und anderes heißt es ab heute im Jugendcafé am Birkenweiher 42. Montags bis freitags ist von 13 bis 17 Uhr, ab dem 16. Juli von 15 bis 19 Uhr für Jugendliche ab 12 Jahren geöffnet. Infos:

https://t1p.de/nf7fl

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