Kinderparty

Kinder dürfen Peppa Pig kennenlernen

Peppa Pig – bei uns als Peppa Wutz bekannt – und ihre Lieben stürmten das Theater und Konzerthaus. Foto: Levin den Boer
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Peppa Pig – bei uns als Peppa Wutz bekannt – und ihre Lieben stürmten das Theater und Konzerthaus.

Große Kinderparty im Theater und Konzerthaus. Theater auf Tour machte Station in Solingen.

Von Julia Wodara

Solingen. „Ich wusste gar nicht, dass ihr auch Peppa-Fans seid!“, sagt eine Besucherin von „Peppa Pig Live! Die Überraschungsparty“, als sie dort auf eine Bekannte trifft. Eine Menge solcher Fans der gleichnamigen Fernsehserie Peppa Pig – im Deutschen als Peppa Wutz bekannt – sorgten am Wochenende im Theater- und Konzerthaus Solingen für einen ausverkauften Saal; unverwechselbar erkennbar an den vielen Kuscheltieren des kleinen Schweinchens, die an diesem Nachmittag dort zu sehen waren.

Es ist eine Aufführung der Gruppe Theater auf Tour, die seit 30 Jahren Produktionen für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellt. Das Liveprogramm, bereits seit Februar 2020 in Spielzeit, führt das Publikum mit bekannten Figuren – von Papa und Mama Wutz bis hin zu Luzie Locke oder Mister Kartoffel – durch den Geburtstag der kleinen Peppa, für den eine besondere Überraschungsparty veranstaltet wird. Vor allem für die kleinen Fans bedeutet das: eine seltene Chance, die sonst nur aus dem TV bekannten und beliebten Figuren einmal hautnah erleben zu können.

Und „erleben“ bedeutet an dieser Stelle mehr als nur sehen oder hören: Die authentisch gestalteten Handpuppen und die farbenfrohe Bühnenkulisse sind bestimmt ein Hingucker für die kindlichen Augen, das meiste scheint die Produktion jedoch an der Interaktion mit ihrem jungen Publikum zu gewinnen. Passend zum Konzept von Theater auf Tour, bei dem es vor allem darum gehen soll, dem „jungen Publikum einen Ausflug in die Welt der Fantasie zu ermöglichen“, gibt es bei „Peppa Pig Live!“ keine vierte Wand: Die Kinder sind von Anfang an echte Gäste der Geburtstagsparty; werden von den Figuren mal aufgefordert, mitzusingen und zu schreien, dann wiederum still zu sein und sich zu verstecken – je nachdem, was die Geschichte gerade von ihnen erfordert. Und dazu müssen die Kleinen nicht einmal besonders aufgefordert werden: Die Reaktionen der Kinder sind so laut und unmittelbar, dass ein aufmunterndes „Das geht doch noch lauter“ fast überflüssig erscheint. Und selbst wenn die Aufmerksamkeit mal nachzulassen scheint und die Geräuschkulisse der Publikumskinder während der Gesangs- und Dialogeinlagen zunimmt, dauert es keinen Augenblick, ehe alle wie geplant im Chor schreien „Überraschung“.

Sogar die Aufforderung, aufzustehen und gemeinsam herumzuspringen, trifft spätestens bei der Zugabe auf keine Zurückhaltung mehr – und dabei hielten die Erwachsenen manchmal sogar länger durch als der Nachwuchs.

Erzähler macht die Handlung noch verständlicher

Es ist auch ihre Begeisterung, die man nach der Veranstaltung am lautesten hört: „Total süß“, „unheimlich niedlich“ und „superwitzig“ sind Beschreibungen, die häufiger fallen. „Ich glaube, die Kinder hatten auch Spaß“, ergänzt ein Besucher.

Das zielgruppenorientierte Konzept der Theatergruppe –eine Darstellung, die mit 90 Minuten inklusive Pause recht kurz ist, dazu reichlich Interaktion und ein Erzähler, der die Handlung noch verständlicher macht – legt dafür mit Sicherheit eine gute Grundlage. Und die Kinder selbst müssen das wohl gar nicht so sehr betonen– die Lautstärke im Saal schien für sich zu sprechen.

theater-auf-tour.de

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