Umgestaltung Ohligs

Keine neuen Blumenbeete für die Düsseldorfer Straße

Mit der Umgestaltung sollen auf der Düsseldorfer Straße und dem Ohligser Markt 22 Bäume gepflanzt werden.  Foto: Andreas Horn
+
Mit der Umgestaltung sollen auf der Düsseldorfer Straße und dem Ohligser Markt 22 Bäume gepflanzt werden. 

Technische Betriebe planen Bepflanzung der Ohligser Fußgängerzone

Solingen. Bei der Umsetzung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Ohligs mit der Umgestaltung der Düsseldorfer Straße und des Ohligser Marktes ist eine Bepflanzung mit 22 neuen Bäumen geplant. Auf Anfragen der CDU und der Grünen erteilte die Verwaltung jetzt allerdings neuen Blumenbeeten in der Fußgängerzone eine Absage. Auch Bodenstrahler werde es nicht geben, um die Straße, Bäume und Gebäude zu beleuchten. Da stehe unter anderem ein kommendes Naturschutzgesetz im Weg, erklärten Stadtentwicklungsplanung und Technische Betriebe den zuständigen Ausschüssen für Umwelt sowie dem Gremium für Städtebau.

Doch die Verwaltung habe das Thema Pflanzen sehr wohl auf dem Schirm, heißt es in der Beantwortung der Anfrage der Grünen. Zwar seien bei der Umgestaltung neben den neuen Baumpflanzungen bisher keine festen oder mobilen Blumenbeete oder Blumenschmuck innerhalb der Fußgängerzone von städtischer Seite vorgesehen. Doch würde in der anstehenden Entwurfsplanung für die Düsseldorfer Straße der Aspekt der Pflanzbeete nochmals aufgegriffen.

Bodenstrahler widersprechen dem Insektenschutz

Neue bunte Blumenbeete sind indes auch im Endkonzept nicht zu erwarten. Denn die Fachämter erklären: „Gegen die Errichtung von reinen Blumenbeeten in städtischer Trägerschaft spricht aus Sicht der Technischen Betriebe zudem der zu erwartende dauerhaft sehr hohe Pflegeaufwand. Hierbei schlagen insbesondere die hohen Kosten für die Bewässerung in den Sommermonaten zu Buche, aber auch der jährliche Austausch einer Wechselbepflanzung.“

Auf Anfrage der CDU nahmen die Technischen Betriebe auch zum kommenden Lichtkonzept für die Düsseldorfer Straße Stellung: „Von der Nutzung von Bodenspots wird aufgrund von möglichem Vandalismus, hoher Instandhaltungsaufwendungen und nicht zuletzt durch den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Insektenvielfalt in Deutschland grundsätzlich abgeraten.“ Stattdessen sind Lichtstelen vorgesehen. Die Beleuchtung von Häusern und auch die Bepflanzung von Fassaden seien letztlich Aufgaben der Eigentümer der Immobilien.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Drei Raubüberfälle in Gräfrath, Ohligs und Mitte
Drei Raubüberfälle in Gräfrath, Ohligs und Mitte
Drei Raubüberfälle in Gräfrath, Ohligs und Mitte
Chefarzt der Lungenfachklinik: „Es gibt nach wie vor schwere Krankheitsfälle“
Chefarzt der Lungenfachklinik: „Es gibt nach wie vor schwere Krankheitsfälle“
Chefarzt der Lungenfachklinik: „Es gibt nach wie vor schwere Krankheitsfälle“
Nicole Müller macht Gassigehen zu ihrem Beruf
Nicole Müller macht Gassigehen zu ihrem Beruf
Nicole Müller macht Gassigehen zu ihrem Beruf
Corona: Inzidenzwert bleibt in Solingen unter 50
Corona: Inzidenzwert bleibt in Solingen unter 50
Corona: Inzidenzwert bleibt in Solingen unter 50

Kommentare