Jugend-Festival

Jugend-Festival „Know your flow“ bringt Gruppen zusammen

Kleine und größere Tänzer zeigten beim Breakdance-Wettbewerb „Know your flow“ in der Ohligser Festhalle, was sie drauf haben.
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Kleine und größere Tänzer zeigten beim Breakdance-Wettbewerb „Know your flow“ in der Ohligser Festhalle, was sie drauf haben.

Volles Programm in und rund um Ohligser Festhalle.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Breakdancer haben ihren eigenen Zeitplan, mit zuvor angekündigten Anfangszeiten hat er nicht viel zu tun. Das lernten am Samstag all die spontanen kleinen und größeren Solinger, die sich um 17 Uhr in der Festhalle Ohligs eingefunden hatten, um am angekündigten Wettbewerb „Know your flow“ teilzunehmen. „Es kommen gerade immer noch Anmeldungen an“, sagte Lukas Städtler von der Interju zehn Minuten vor dem offiziellen Startschuss des Battles.

Die Jugendeinrichtung war mit der Jugendförderung Veranstalter des Breakdance-Wettbewerbs. „Die Szene ist europaweit zu Hause. Gerade sind erst die Judges, also die Schiedsrichter, und der DJ mit der Bahn oder dem Flieger angekommen und jetzt werden erst einmal die Feinheiten durchgesprochen“, erläuterte er. „Das Ganze wird sich bestimmt noch eine Stunde nach hinten schieben.“

Ganz so lange dauerte es dann doch nicht, bevor Moderator Dayna in guter Stimmung die Modalitäten für den Wettbewerb erklärte und erste heiße und laute Rhythmen durch die Ohligser Festhalle wummerten.

Zögerlich wagten sich Neulinge auf die Tanzfläche, um den Juroren ihren Freestyle zu präsentieren, die sich dafür ungezwungen unters Hip-Hop tanzende Volk mischten. Um 18 Uhr war die Halle dennoch noch sehr übersichtlich bevölkert. „Aber das wird noch“, zeigte sich Lukas Städtler zuversichtlich. Tatsächlich löste sich nach und nach auch bei den jüngeren Tanzbegeisterten die Schüchternheit und es wurde drauf los getanzt.

Auch auf der Forststraße gab es viel Programm

Umso mehr war zuvor auf der Forststraße los. Schnell hatte sich nämlich bei den Planungen ein Straßenfest um das Breakdance-Event herum organisiert, das viele anzog. Die vor dem Grünen Salon beziehungsweise seinem Bierwagen und dem Snackstand des Esszimmers gestellten Bierbänke waren belegt, die mobile Rampe des Rollhauses wurde von eifrigen Skatern befahren und auch an den Ständen von Jugendstadtrat und Jugendförderung war reger Publikumsverkehr. Zuvor hatte eine Graffiti-Aktion für Stimmung und Kreativität gesorgt, wie eine fertig gesprühte Leinwand zeigte, die als Kulisse für das weitere Feiern diente.

„Es ist klasse, dass beim ersten Festival dieser Art Gruppen zusammenkommen, die sich sonst eher in Solingen nicht begegnen“, sagte Sinja Waldmann vom Jugendstadtrat. „So möchten wir das auch in Zukunft öfter haben. Es ist wichtig, dass sich nicht jeder in seiner Gruppe einigelt, sondern durch sich überschneidende Veranstaltungsformate Menschen zusammenkommen, die sich sonst nicht begegnen.“

Eine Beobachtung, die Geraldine Schleder vom Grünen Salon bestätigte. „Wir haben heute durch den Battle und die Kooperation mit Interju und Jugendförderung tatsächlich nicht nur die üblichen Gäste und genau das möchten wir: breiteres Kennenlernen – und dadurch gegenseitige Wertschätzung.“

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