Betreuung

Investor soll neue Kita in Unterburg bauen

Die Kita Unterburg wird abgerissen. Die Stadt will das Grundstück an einen Investor verkaufen, der eine neue Kita für drei Gruppen am Standort baut.Foto:Christian Beier
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Die Kita Unterburg wird abgerissen. Die Stadt will das Grundstück an einen Investor verkaufen, der eine neue Kita für drei Gruppen am Standort baut.

Das Kita-Gebäude an der Hasencleverstraße in Unterburg wurde im Sommer durch das Hochwasser schwer beschädigt.

Von Philipp Müller

Solingen. Jeder Woche kommt die Müllabfuhr zur Kita Unterburg, doch die Tonnen sind leer. Die Kita ist nach dem Jahrtausendhochwasser geschlossen. Und die Kinder werden in einem Ersatzquartier an der Augustastraße betreut. „Die Müllmänner schauen da immer rein und fahren wieder“, berichtet Anwohnerin Elisabeth Schnepper. Das soll sich nach Angaben des Rathauses bald ändern. „Es ist geplant, dass Grundstück der Kindertagesstätte Burg nebst Gebäude an einen Investor mit Bauverpflichtung zur Errichtung einer dann dreigruppigen Kindertagesstätte zu veräußern“, berichtet Rathaussprecherin Sabine Rische.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 wurde die Kita an der Hasencleverstraße überschwemmt. Das Gebäudemanagement hatte im August schon erklärt, das vermutlich ein Neubau erfolgen müsse. Den Schaden an der Kita beziffert der zuständige Stadtdienstleiter Matthias Knospe auf rund 2 Millionen Euro. Kurz darauf hatte der Verwaltungsvorstand um Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) berichtet, kurzfristig einen Prüfauftrag vergeben zu wollen. Dabei sollte untersucht werden, ob die Sanierung der bestehenden Kita oder der Neubau sinnvoller ist. Zugleich gab es ein Bekenntnis, dass der Standort Bug nicht ohne Kita bleiben darf.

Solingen: Die Grundstücksvergabe für die neue Kita soll im März erfolgen

Genau dieses Bekenntnis werde jetzt umgesetzt, erläutert die Stadtsprecherin: „Damit die entsprechende Ausschreibung zur Grundstücksvergabe erfolgen kann, wurden noch einige Untersuchungen auf dem Grundstück vorgenommen. Aktuell geht die Verwaltung davon aus, dass die Ausschreibung im März 2022 erfolgen kann. Ziel muss es sein, den Standort der Kindertagesstätte Burg so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen zu können.“

Bis dahin können die Kinder an der Augustastraße bleiben, betont die Stadtsprecherin. Der Verwaltung sei es damals nach dem Hochwasser der Wupper gelungen, zügig die aktuell leerstehenden Räume an der Augustastraße 38 und 40 umzubauen, so dass die Kinder dort bereits seit den Sommerferien 2021 betreut werden, ergänzt Sabine Rische.

Selbst wenn die Vergabe des Grundstückes mit dem Ziel, eine neue Kita zu errichten, im März startet, dürfte eine Neueröffnung kaum vor Mitte bis Ende 2023 erfolgen. Mit der Gesamtvergabe des Neubaus spart die Stadt allerdings die Zeit, die Arbeiten selbst aufwendig europaweit ausschreiben und im Anschluss selbst durchführen zu müssen.

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