Bundestagswahl 2021 am 26. September

In Wahllokalen gelten besondere Regeln

Schon bei der Kommunalwahl 2020 mussten Wahlhelfer wie Simon Hillenbach (l.) und Bernd Wörder Corona-Bestimmungen einhalten. Dieses Mal müssen sie hinter der Scheibe keine Maske tragen. Archivfoto: Christian Beier
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Schon bei der Kommunalwahl 2020 mussten Wahlhelfer wie Simon Hillenbach (l.) und Bernd Wörder Corona-Bestimmungen einhalten. Dieses Mal müssen sie hinter der Scheibe keine Maske tragen.

Stadtverwaltung weist auf die Corona-Bestimmungen und die Briefwahl hin

Von Andreas Tews

Solingen. Wie bereits die Kommunalwahl vor einem Jahr wird auch die Bundestagswahl am kommenden Wochenende unter Corona-Bedingungen stattfinden. Die Stadtverwaltung veröffentlichte am Freitag Details zu den Regeln, die in den Wahllokalen gelten werden.

Maskenpflicht: Im Wahllokal und an den Zuwegen zu den Wahlgebäuden gelte eine Maskenpflicht, teilte Rathaussprecher Daniel Hadrys mit. Die Wählerinnen und Wähler müssen also nicht nur an ihren Personalausweis denken. Sie müssen auch eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske dabei haben – und sie auch tragen. Ausgenommen davon seien Menschen, die davon befreit seien und dies durch ein ärztliches Attest nachweisen können.

Schutzscheiben: Von der Maskenpflicht befreit sind nach Hadrys Angaben auch die Wahlhelfer und Wahlhelferinnen. Diese sitzen in den Wahlräumen hinter sogenannten Spuckschutzwänden.

Bundestagswahl 2021 in Solingen: Stadt bittet, die Abstandsregeln einzuhalten

Desinfektion: Außerdem kündigt der Sprecher der Stadtverwaltung an, dass in den Wahllokalen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt würden.

Stifte: Hadrys weist darauf hin, dass in den Wahllokalen ausreichend viele Stifte zur Verfügung stünden und dass diese nach Gebrauch desinfiziert würden. Wahlberechtigte können nach seinen Angaben aber auch eigene Stifte für die Stimmabgabe mitbringen.

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Abstand: Die Stadt bittet zudem darum, die für geschlossene öffentliche Räume gängigen Abstandsregeln einzuhalten.

Solingen: Wahlunterlagen sollten bis Mittwoch eingetroffen sein

Briefwahl: Ausdrücklich weist das Rathaus auf die Möglichkeit hin, per Briefwahl abzustimmen. Hadrys betont, dass die Briefwahlunterlagen rechtzeitig so versendet werden sollten, dass sie spätestens am Wahltag bis 18 Uhr beim Wahlamt eingehen. Das bedeute, dass Briefwahlunterlagen spätestens drei Werktage vor der Wahl (Donnerstag, 23. September) bei der Deutschen Post abgeliefert werden sollten. Die Briefwahl sollte also rechtzeitig beantragt werden, damit die Versendung auf dem Postweg unter Berücksichtigung der drei Werktage durch das Wahlamt ebenfalls noch möglich sei.

Wahlbriefe können am Wahltag bis 18 Uhr beim Wahlamt an der Gasstraße abgegeben oder eingeworfen werden. Das sei ebenfalls möglich zwischen 15 und 18 Uhr bei den Briefwahlvorständen im Theater und Konzerthaus. Grundsätzlich können Briefwahlunterlagen noch bis Freitag, 24. September, 18 Uhr, beantragt werden. Hadrys: „In Anbetracht des einzurechnenden Postweges bietet es sich für den Donnerstag und Freitag, 23. und 24. September, an, die Unterlagen im Bürgerbüro Mitte persönlich abzuholen oder die Direktwahl vor Ort zu tätigen.“

Außerdem bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, die unter Berücksichtigung der Postwege ihre Anträge spätestens heute, Samstag, 18. September, gestellt haben, sich beim Wahlamt zu melden, wenn sie ihre Briefwahlunterlagen bis Mittwoch, 22. September, noch nicht erhalten haben.

Adressen

Das Briefwahlbüro für das Abholen von Unterlagen und die Direktwahl ist in der Mummstraße 1-3. Das Wahlamt, Gasstraße 22, ist unter Tel. (02 12) 2 90 36 00 oder per E-Mail zu erreichen.

briefwahl@solingen.de

Diese Kandidaten wollen für Solingen in den Bundestag.

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