Spiel und Spaß

Im Gustav-Coppel-Park gibt es genug Platz für alle

Aus der Perspektive eines Kindes: Wackelauto, Kletterturm und Schaukeln auf dem Spielplatz am Hippergrund.
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Aus der Perspektive eines Kindes: Wackelauto, Kletterturm und Schaukeln auf dem Spielplatz am Hippergrund.

Heute stellen wir die Spielbereiche rund um den Hippergrund in Mitte vor.

Von Daniela Neumann

Solingen. Meine ersten Spielplatz-Besuche als Kind sind im Rahmen dieser Serie bereits aufgeploppt. Das jetzige Begehen des Gustav-Coppel-Parks ist eine weitere Reise zurück nach früher für mich. Hier habe ich als Grundschülerin eine Höhle aus Ästen gebaut, hier anbei wohnte eine Freundin, bei der wir eine Bude gestaltet haben. Im Winter waren wir den steilen Hügel in der Mitte des Parks hinabrodeln. Und hier haben wir jüngst im Lockdown auf den Wiesen gespielt.

Meinen Kindern habe ich auch den nahen Treppenbach gezeigt, der mir als Kind immer für ein Abenteuer gut war. Diese Woche bin ich erstmal mit meinem Mann unterwegs, der direkt mal auf eben den Treppenbach angesprochen wird. Da geht wohl noch jemand auf Nostalgie-Reise, denke ich, als der Mann, der meinen ansprach, loszieht. Ob wegen der Hitze oder des Alters, wir pilgern von der Straße Hippergrund aus am Teich vorbei quasi von einer zur nächsten der bunten Bänke im Park.

Auch mein Mann erinnert sich, etwa an die großen Bäume am Spielplatzbereich. Zwei Wippgeräte, ein Sandkastenhalbrund und der Kletterturm mit Rutsche sind im Fokus von einigen Kindern. Drei einfarbig bemalte Holzstämme und vier runde Wackelplatten bieten Balancieroptionen. Genauso wie die Slackline.

Die beiden niedrigen freien Schaukeln laden auch Jüngere für erste Versuche ein. Die beiden parallel laufenden Achterbahn-Halbrunds sind eher für Experimentierfreudige. Zwei Jugendliche sitzen auf einer der hohen Bänke an der Tischtennisplatte und unterhalten sich. Dahinter, erinnere ich mich, liegt noch eine Wiese, und ja, hier sind Bolzplatztore. Eher Bolzplatzstangen, oder, wie ich aus der Nähe höre, „Wäscheleinen“.

Die Streetball-Anlage wurde nach Gesprächen mit Anwohnern von hier entfernt. Wir suchen sie später; das sommerlich üppige Gebüsch, das die Wiesen im Park oberhalb umrahmt, verhindert mir jedoch die Sicht. Den Zugang Baumstraße zum Park hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Von hier gelangt man direkt zu dem Basketball-Korb, um den sich junge Leute sammeln.

Damit die Park-Anlage erhalten bleibt, kümmert sich nunmehr der Verein Wir in der Hasseldelle um die Pflege. „Unser Verein hat seit Februar 2021, als Nachfolger des Vereins Lebenswertes Solingen, den Patenschaftsvertrag für den Gustav-Coppel-Park übernommen“, heißt es auf der Homepage. Dort zu finden ist Historisches zum Namensgeber und eine Wanderkarte, die etwa den Weg von der Siedlung Hasseldelle zum Park beschreibt.

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