Hasencleverstraße

Stadt will neue Kita Burg mit drei Gruppen schnell planen

Die zwecks Dachsanierung eingerüstete Unterburger Kita könnte durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadt prüft das jetzt. Foto:
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Die zwecks Dachsanierung eingerüstete Unterburger Kita könnte durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadt prüft das jetzt.

Das Hochwasser im Juli zerstörte das Kita-Gebäude an der Hasencleverstraße in Burg. Die Stadt prüft nun, ob das Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden muss.

Von Philipp Müller

Solingen. Am Dienstag beriet der Verwaltungsvorstand um Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) die Erkenntnisse zu den Hochwasserschäden in der Kita Burg an der Hasencleverstraße. Das Gremium habe im Rahmen „der regelmäßigen Berichterstattung zur Kindergartenausbauplanung“ beschlossen, einen Prüfauftrag für die Errichtung eines Neubaus an gleicher Stelle mit Platz für drei Kindergartengruppen beschlossen, berichtet Stadtsprecher Lutz Peters.

Matthias Knospe, der Leiter des Gebäudemanagements der Stadt, hatte am Montag noch die Schäden am Gebäude auf rund zwei Millionen Euro beziffert. Zugleich schloss er nicht aus, dass eine Sanierung eventuell keinen Sinn mache. Das nahm der Verwaltungsvorstand nun zum Anlass für seine Entscheidung, den Neubau zu prüfen. Die Wupper hatte in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli in Unterburg auch die Hasencleverstraße stark überflutet. Die Kita aus dem Jahr 1974 steht recht dicht am Ufer der Wupper, so traf es sie besonders. Vor allem die gesamte Haustechnik wurde Opfer der Wassermassen. Die beiden Kitagruppen sind inzwischen in der Innenstadt an der Augustastraße in einer ehemaligen, zur Kita aufgewerteten Schule untergebracht.

Nach Hochwasser in Solingen: Der Stadtteil Burg soll nicht dauerhaft ohne Kita sein

„Doch der Stadtteil um die historische Burganlage der Grafen von Berg soll nicht auf Dauer ohne Kindertagesstätte bleiben“, habe der Verwaltungsvorstand beschlossen, teilt der Stadtsprecher mit. Daher gehe der Prüfauftrag nun unverzüglich an die Jugendverwaltung.

Für die Stadtspitze hat auch die Einschätzung der eigenen Experten eine Rolle bei der Neubewertung der Situation in Unterburg gespielt. Laut Lutz Peters ist unklar, ob das Gebäude an der Hasencleverstraße wieder instand gesetzt werden kann. Das ist nach Einschätzung von Bauexperten mehr als zweifelhaft, wie auch schon Matthias Knospe am Montag durchklingen ließ: Möglicherweise wurden die Fundamente des knapp 50 Jahre alten Gebäudes unterspült.

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