Hochwasser

Live-Blog: Liste der Spendendosen-Standorte - Experten geben Hochwasser-Betroffenen Auskunft - Hotline weiter erreichbar

Die Straße Mühlendamm ist wieder frei.
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Die Straße Mühlendamm ist wieder frei.

Die Aufräumarbeiten gehen weiter. Es gibt Spendenkonten und Hilfsaktionen. Alle Infos im Ticker.

+++AKTUALISIEREN+++

+++16. August, 12.30 Uhr+++ Hochwasser-Hotline weiter erreichbar

Solingen. Das Team der Koordinierungsstelle für Hochwasserhilfe in Solingen bringt auch vier Wochen nach der großen Flut Anbieter von Hilfe und Hilfesuchende zusammen. Sowohl Hochwassergeschädigte als auch Bürger, die mit verschiedenen Angeboten praktische Hilfe leisten wollen, können sich beim Koordinierungstelefon melden: 02 12 / 14 91 22 30

Da die Nachfrage zuletzt vor allem am Wochenende aber stark rückläufig war, wurden die Zeiten reduziert. Die Hotline ist erreichbar: Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, oder per E-Mail an hochwasserhilfe@solingen.de

+++12. August, 12 Uhr+++ Extra-Container für Hochwassermüll

Solingen. Die Wupper schwemmt weiterhin große Mengen Hochwassermüll an. Dieser Müll ist häufig biologisch nicht abbaubar und belastet damit die Umwelt. Damit er fachgerecht entsorgt werden kann, stellen die Technischen Betriebe Solingen (TBS) ab heute, Donnerstag, 12. August, an insgesamt 13 Orten Container auf, in denen ausschließlich angeschwemmter Hochwassermüll entsorgt werden kann. Die TBS bitten darum, keinen sonstigen Müll aus dem privaten Haushalt dort hineinzuwerfen.

An diesen Orten stehen die Container:

Auer Weg / Kohlfurter Brücke
Soter Weg / Papiermühle
Müngstener Brückenweg / Napoleonsbrücke
Müngstener Straße / Brücke Wiesenkotten
Parkplatz Wupperinsel
Hasenklever Straße / Wendehammer
Balkhauser Weg / Wanderparkplatz
Odentaler Weg / Wanderparkplatz
Obenrüden / Wanderparkplatz
Untenrüden / Wanderparkplatz
Friedrichsaue / Wanderparkplatz
Wipper Kotten / Wanderparkplatz
Wipperauer Straße / Brücke

Die TBS weisen außerdem darauf hin, dass Hochwassersperrmüll auch weiterhin kostenfrei abgeholt werden kann. Er sollte aber auf keinen Fall einfach vor die Tür gestellt oder an bestimmten Orten gesammelt werden, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich - per Mail oder Online-Antrag. Als Nachweis, dass es sich tatsächlich um Sperrmüll handelt, der durch das Hochwasser verusacht wurde, muss ein Foto beigefügt werden.

E-Mail: sperrmuell@solingen.de
online: sperrgut.solingen.de

Sperrrgut, das als „wilde Kippen“ zusammengetragen wird, kann nicht mehr täglich entsorgt werden, dazu fehlt die Kapazität. Die Mitarbeitenden der Technischen Betriebe sind auch weiterhin damit beschäftigt, Hochwasserschäden zu beseitigen und müssen zudem dafür sorgen, dass die übliche Müllentsorgung läuft. Auch das Müllheizkraftwerk und das EntsorfungsZentrum Bärenloch bieten die Möglichkeit zur Abfallbeseitigung. Sie haben auch für Privatpersonen wieder zu regulären Zeiten geöffnet.

+++ 11. August, 15.30 Uhr +++ Sprechstunde in Unterburg für Hochwasser-Betroffene

Solingen. Am Donnerstag, 12. August, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle Bürgerbeteiligung in Unterburg von 15 Uhr bis 17 Uhr auf der Eschbachstraße in Höhe des früheren Stadtteilbüros für eine Bürgersprechstunde zur Verfügung. Dort erhalten Betroffene Anträge auf Soforthilfe der Gerd-Kaimer-Stiftung und des Landes NRW und können diese auch abgeben. Zudem beantworten die Kolleginnen und Kollegen der Bürgerbeteiligung Fragen darüber hinaus.

+++ 2. August, 15.20 Uhr +++ Experten geben Hochwasser-Betroffenen Auskunft

Solingen. Am Donnerstag, 5. August, steht der Bauwagen der Stabsstelle Bürgerbeteiligung für eine Bürgersprechstunde von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr in Unterburg an der Seilbahnstation. Fachleute aus den Bereichen Denkmalpflege, Wupperverband und Technische Betriebe sind vor Ort und beraten Hochwasser-Betroffene und stehen für Nachfragen zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle geben zudem erneut Anträge auf Soforthilfe (Gerd-Kaimer-Stiftung/Landeshilfe NRW) aus und nehmen diese entgegen.

+++ 20.10 Uhr +++ Straße Mühlendamm ist wieder frei

Die weggeschwemmte Böschung ist gesichert.

Solingen. Die Straße Mühlendamm war lange im Bereich des einsturzgefährdeten Hauses am Eschbach für Autos gesperrt. Gestern konnte sie wieder freigegeben werden. Der Wupperverband hatte die weggeschwemmte Böschung mit Sand-Big-Packs gesichert und stabilisiert, die Technischen Betriebe die Stabilität der Zuwegung geprüft.

+++ 19.50 Uhr +++ Mehr als eine Million Euro ausgezahlt

Solingen. Die Auszahlung der Unterstützung für Hochwasser-Betroffene schreitet voran. Laut Angaben der Stadt wurden bisher 157 Anträge von Privathaushalten und Gewerbetreibenden auf die Soforthilfe des Landes bearbeitet und ausgezahlt. Der in dieser Woche überwiesene Betrag liegt bei rund 480 000 Euro. Weitere 60 Anträge werden noch geprüft. Hinzu kommen die Mittel aus dem Topf der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung.

Dort sind inzwischen Spenden in Höhe von rund 1,34 Millionen Euro von etwa 5500 Menschen eingegangen. Bislang ausgezahlt wurden der Verwaltung zufolge knapp 600 000 Euro an 211 von 267 Antragsteller. Derweil läuft das Spendensammeln weiter. Zu den Unterstützern zählt unter anderem die Amateurabteilung des Bergischen HC. Mitglieder, Trainer und Spieler haben mehr als 2500 Euro gesammelt – alleine 1600 Euro davon kamen aus der Kasse der 5. Mannschaft. Der Initiativkreis Solingen hat zudem Spendendosen aufgestellt. In mehr als 20 Geschäften und Gastronomiebetrieben in Wald, Höhscheid, Ohligs sowie der Innenstadt wird für die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung gesammelt, unter anderem in der Tageblatt-Geschäftsstelle an der Mummstraße. Eine vollständige Liste der Spendendosen-Standorte finden Sie hier. -böh-

Geschäfte in Wald:

  • Freudenhaus ConceptStore (Friedrich-Ebert-Str.)
  • b.druckt (Rundling)
  • Bücherwald (Rundling)
  • MissFilz (Stresmannstr.)
  • Sparkasse Geschäftsstelle Wald
  • McDonalds Wald

Geschäfte in der Innenstadt:

  • Fotostudio Flic Flac (Bergstr.)
  • Intersport Borgmann (Mühlenplatz)
  • Café Alex
  • Bieber Apotheke
  • Sneaker Store
  • Viania Dessous
  • Sparkasse Hauptstelle (Kölner Str.)
  • McDonalds Innenstadt
  • Solinger Tageblatt (Mummstr.)

Geschäfte in Höhscheid:

  • Kempners Edle Gewürze & mehr (Neuenhofer Str.)
  • Media @Home Jüntgen (Grünewalder Str.)
  • Küchenstudio Ruhnau (Grünewalder Str.)

Geschäfte in Ohligs:

  • McDonalds
  • MännerWerk Herrenmode (Düsseldorfer Str. 51)
  • Teeblatt Solingen (Düsseldorfer Str. 37)
  • SpielPlus (Grünstr. 8)
  • Stefan Lorbach - Ihr Augenoptiker (Emdenstr. 15)
  • Buchhandlung Kiekenap GmbH (Düsseldorfer Str. 56)

+++ 16.50 Uhr +++ Hochwasser: Volksbank unterstützt Vereine

Solingen. Die Volksbank im Bergischen Land hilft gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen, die mit Hochwasserschäden zu kämpfen haben oder in ihrer Nachbarschaft beim Wiederaufbau helfen. Bis zu 1500 Euro können formlos beantragt werden. „Wir wissen, dass das für viele nicht reicht, um ihre Schäden zu beseitigen, aber wir möchten möglichst vielen Institutionen unter die Arme greifen und eine Anschubfinanzierung leisten“, erklärt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto.

Ein formloser Antrag per Mail ist ausreichend. Darin müssen eine kurze Beschreibung der Schäden oder des Hilfsprojekts und eine Kopie des aktuellen Freistellungsbescheids beim Finanzamt enthalten sein. -böh-

marketing@voba-ibl.de

+++ 14.50 Uhr +++ Straße Mühlendamm ist wieder frei

Solingen. Die Straße Mühlendamm war bislang im Bereich des einsturzgefährdeten Hauses an der Eschbach für Autos gesperrt. Nun konnte sie wieder freigegeben werden. Der Wupperverband hatte die weggeschwemmte Böschung mit Sand-Big-Packs gesichert und stabilisiert, die technischen Betriebe weitere Arbeiten durchgeführt und die Stabilität der Zuwegung geprüft. Damit kann jetzt auch der restliche Sperrmüll auf der Straße entfernt werden. pm

+++ 30. Juli, 11.40 Uhr +++ Eschbachstraße bleibt vorerst gesperrt

Solingen. Zwischen Alter Schlossfabrik und dem Abzweig Kellerstraße bleibt die Eschbachstraße auch mindestens bis Mitte, wenn nicht sogar Ende kommender Woche voll gesperrt. Weiter sind zunächst die Technischen Betriebe Solingen damit beschäftigt, die durch das Hochwasser freigespülten Gasleitungen zu prüfen und neu zu isolieren, erklärt ein Sprecher von Straßen.NRW. Der Landesbetrieb will die Fahrbahn dann im Anschluss sanieren. Dabei werde die Straße dann für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen einspurig freigegeben. pm

Die Eschbachstraße bleibt vorerst voll gesperrt.

+++27. Juli, 12.15 Uhr+++ Hochwasser-Hotline nach wie vor erreichbar

Solingen. Das Team der Koordinierungssstelle für Hochwasserhilfe der Klingenstadt bringt Anbietern von Hilfe und Hilfesuchende zusammen. Sowohl Hochwassergeschädigte als auch Bürger, die mit verschiedenen Angeboten praktische Hilfe leisten wollen, können sich nach wie vor beim Koordinierungstelefon unter 0212 / 1491 2230 melden. Das teilt die Stadt mit. Die Zeiten wurden etwas reduziert. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr sowie am Wochenende zwischen 10 und 14 Uhr oder per E-Mail an hochwasserhilfe@solingen.de.

+++ 17. 05 Uhr+++ Stadt bereitet sich möglichen auf Starkregen am Wochenende vor

Solingen. Auch wenn sich die Wetterlage am Wochenende laut Meteorologen wohl anders darstellen wird als beim verheerenden Tief „Bernd“, das für ein Jahrtausend-Hochwasser sorgte: Viele sind besorgt. Vor allem Anwohner in der Nähe der Wupper treibe die Sorge um, dass der Regen, der für das Wochenende angekündigt sei, wieder zu Überschwemmungen führe. Das berichtet laut Stadt auch die Burger Stadtteilmanagerin Bettina Gringel aus vielen Gesprächen in dem schwer geschädigten Stadtteil Unterburg.

Die Feuerwehr bitte darum, Ruhe zu bewahren: Es gebe, Stand Freitagnachmittag, keine Warnungen des Deutschen Wetterdienstes für den Raum Solingen. Auch seien die Wetterberichte nicht so eindeutig, was Starkregen und heftige Gewitter angehe. Trotzdem, erklärt Feuerwehrchef Dr. Ottmar Müller, habe sich „die Feuerwehr zusammen mit den Technischen Betrieben, der Unteren Wasserbehörde der Stadtverwaltung, den Stadtwerken und dem Wupperband beraten“ – um für den Fall, dass Regenfälle doch stärker ausfallen, vorbereitet zu sein.

Mögliche Gefahrenstellen wie beschädigte Straßen oder Brücken, an denen noch Schwemmgut angelagert sei, habe man gemeinsam identifiziert. Sollte es zu stärkeren Regenfällen kommen, würden diese Gefahrenstellen abgefahren und beobachtet, um sofort eingreifen zu können. Die Feuerwehr sei in Rufbereitschaft, unter anderem die Löscheinheit Burg. 2300 Sandsäcke stünden an der Feuerwache Frankfurter Damm für den Notfall sofort bereit.

Die Feuerwehr rät für den Fall, dass es tatsächlich zu Starkregen komme, die Bereiche zu meiden, die in der vergangenen Woche vom Hochwasser geflutet waren. Außerdem wird geraten, die Warn-App Nina zu installieren. Auch der Deutsche Wetterdienst bietet eine Warn-Wetterapp an. bjb

+++ 16.50 Uhr+++ Die Brücke Wupperhof ist wieder freigegeben

Solingen. Die Brücke Wupperhof über den Odentaler Weg ist wieder für den Verkehr freigegeben. Laut Pressesprecher Lutz Peters hat Straßen NRW die Prüfung der Brücke abgeschlossen und keine Schäden festgestellt, die der Inbetriebnahme der Brücke entgegenstehen. Die Absperrungen würden kurzfristig von den TBS entfernt werden.

+++ 13.30 Uhr+++ Unterstützung nach dem Hochwasser - Soforthilfe NRW managt die Stadt

Solingen. Nicht nur über die Gerd-Kaimer-Stiftung erhalten die betroffenen Solinger Soforthilfe bis zu 3000 Euro nach dem Hochwasser an Wupper und Eschbach. Auch das Land NRW stellt eigene und Bundesmittel zur Verfügung. Dabei können 1500 Euro beantragt werden und 500 Euro pro weiterem Bewohner im Haushalt. Die maximale Summe ist 3500 Euro.

Das Antragsverfahren läuft dazu über die Stadt Solingen. Dazu erklärt Stadtsprecher Lutz Peters: „Am Freitag nahmen die Kolleginnen und Kollegen am Bürgerbeteiligungsmobil die Anträge von Betroffenen auf Hochwasser-Soforthilfen des Landes am Bürgerbeteiligungswagen in Untenrüden entgegen und geben diese aus.“ Die Anträge können dort vor Ort auch abgeholt und wieder abgegeben werden. Wer Mittel aus der Gerd-Kaimer-Stiftung bekommt, kann die Landeshilfen zusätzlich beantragen.

In der kommenden Woche steht die Anlaufstelle Bauwagen der Stadt dort:

Burg: Montag bis Mittwoch von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr . Der Wagen steht dazu wieder an der Seilbahn in Unterburg.

Rüden: Donnerstag und Freitag zwischen 10 und 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Das Mobil steht auf dem Parkplatz gegenüber von Haus Rüden.

Rathaus: Laut Lutz Peters wird es zudem ab der nächsten Woche auch eine Abgabe- und Bearbeitungsstelle für die Anträge in der Nähe des Empfangs im Rathaus Walter-Scheel-Platz geben. „Bescheinigungen für vom Hochwasser Betroffene sind zudem im Bürgerbüro in Höhscheid an Gasstraße 22 erhältlich.“

Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) verweist auf großzügige Hilfen und sagt: „In der Hochwasserkatastrophe wird niemand zurückgelassen.“ Die Soforthilfe solle schnell ausgezahlt werden. -pm-

+++ 12.25 Uhr +++ Normalbetrieb des Grünschnittcontainers ab dem 1. August

Solingen. Bis einschließlich zum 31. Juli wird die mobile Grünschnittsammlung im Container noch für die Beseitigung der Hochwasserschäden benötigt. Ab dem 1. August. fährt der Grünschnittcontainer wieder die im Abfallkalender hinterlegten Haltestellen an, heißt es von der Stadtverwaltung. Die Uhrzeiten sind ebenfalls im Kalender hinterlegt.

https://www.solingen.de/tbs/inhalt/abfallnavi/

+++Update Freitag, 23. Juli, 11.20 Uhr+++ Leichlinger Straße bleibt bis Mittwochmorgen gesperrt

Solingen. Die Aufräumarbeiten in Unterburg gehen weiterhin gut voran. Eine erneute Sperrung der Eschbachstraße ist bislang nicht abzusehen. Die Leichlinger Straße hingegen bleibt aufgrund von Böschungsarbeiten bis Mittwochmorgen (28.7.) gesperrt. Die Vollsperrung gilt ab Kohlsberg beziehungsweise der Wipperauer Strasse. Der Kommunale Ordnungsdienst wird die Absperrungen verstärkt kontrollieren. In den vergangenen Tagen haben einige Autofahrerinnen und Autofahrer die Sperren beiseitegeschoben und umfahren. Die Stadt appelliert an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die Sperrungen zu beachten.

+++ 16.30 Uhr+++ Mehr als eine Million Euro Spenden für die Hochwasserhilfe Solingen

Solingen. Wie die Gerd-Kaimer-Stiftung mitteilt, haben die Spendeneingänge zugunsten der Hochwasserhilfe Solingen bei der Stiftung soeben die Millionenmarke überschritten. Der Eingang weiterer Spenden hält ungebrochen an.

Von derzeit - vorwiegend aus dem Stadtteil Burg- vorliegenden etwa 200 Anträgen seien zudem die ersten 70 Anträge geprüft und Hilfen in Höhe von zusammen rund 200.000 Euro zur Auszahlung angewiesen worden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Damit erhalten jetzt die ersten Betroffenen die versprochenen sofortigen Hilfeleistungen. Die noch ausstehenden Anträge und die heute erst z.B. in Rüden vor Ort gestellten Anträge werden ebenfalls nun zügig geprüft und anschließend ausgezahlt. Pro Antrag kann die Stiftung eine finanzielle Hilfe von bis zu 3.000 Euro gewähren.

+++ 16.25 Uhr+++ Vorerst keine erneute Sperrung der Eschbachstraße nötig

Solingen. Die Technischen Betriebe Solingen werden am morgigen Freitag, 23. Juli, in Unterburg noch einmal Sperrgut und Schutt beseitigen. Dafür muss die Eschbachstraße vorerst nicht wieder gesperrt werden. Das haben TBS und der Kommunale Ordnungsdienst am Donnerstag entschieden. Die TBS behalten sich jedoch vor, die Straße zeitweise voll zu sperren, falls der Fließverkehr die Arbeiten stark behindert. Der Busverkehr kann am Wochenende noch nicht planmäßig fahren, er endet weiterhin an der Drehscheibe.

+++Update 15.20 Uhr+++ Hochwasser-Infos auf einer Seite

Solingen. Vom Katastrophenerlass der NRW-Finanzverwaltung über Hilfsangebote der bergischen Großstädte bis hin zu Adressen von Sachverständigen hat die Bergische IHK Informationen für von der Flut betroffene Unternehmen im Städtedreieck auf einer Unterseite des eigenen Internet-Angebots zusammengestellt. Zu erreichen ist die Seite derzeit über einen Button auf der Startseite. Darunter finden sich auch die Daten für das Spendenkonto, mit dem die IHK für besonders betroffene Firmen sammelt.

www.bergische.ihk.de

+++Update 12 Uhr+++ Ortskern von Unterburg vielleicht ab Freitag wieder frei

Auch die Müngstener Straße in Unterburg kann trotz Schutt und Sperrmüll entlang der engen Straße befahren werden.

Solingen. Ob der Ortskern von Unterburg am Freitag noch einmal für den Verkehr gesperrt werden muss, entscheiden die Technischen Betriebe und das Solinger Ordnungsamt am Donnerstagmittag. Hintergrund ist, dass die schweren Entsorgungsfahrzeuge ausreichenden Rangierraum benötigen, falls noch größere Mengen an Trümmern und Sperrmüll zu räumen sind. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils waren erst in den letzten beiden Tagen in ihre Häuser zurückgekehrt. Insbesondere Begegnungsverkehr ist in den engen Straßenfluchten problematisch.
 
Wie Evamarie Stangenberg vom Kommunalen Ordnungsdienst berichtet, sind die neuen Sperrmüllansammlungen jedoch moderat und stehen auch nicht im Straßenraum. Sollte es so bleiben, kann auf die Sperrung des durch die Flut schwer getroffenen Stadtteils ab Freitag verzichtet werden.
 
Die Ortsdurchfahrt ist über die Eschbachstraße (L 407) derzeit problemlos möglich und auch der Ortsteil Oberburg ist von Unterburg aus über die Burgtalstraße erreichbar. Gesperrt ist die L 407 aufgrund von Schäden durch Straßen NRW erst im weiteren Straßenverlauf in Richtung Remscheid.
 
Der Busverkehr der Stadtwerke Solingen endet vorerst weiter an der Drehscheibe, da die Signalanlage in der Eschbachstraße noch nicht wieder in Betrieb ist.

+++Update Donnerstag, 22. Juli, 11 Uhr+++ Sozialkaufhaus nimmt keine Spenden mehr entgegen

Solingen. Das Solinger Sozialkaufhaus nimmt keine Sachspenden mehr entgegen. Das teilte das Haus am Donnerstag dem ST mit. Es bestünde keine Lagerkapazität mehr. Derweil könnten sich Betroffene des Jahrtausend-Hochwassers unkompliziert beim Sozialkaufhaus melden und zu einem reduzierten Preis Ware erhalten. Ein Personalausweis zur Legitimation reiche.

+++18.10 Uhr+++ Betroffene können sich weiter testen lassen

Solingen. Um eine Ausbreitung des Coronavirus bei Hilfeaktionen in Unterburg zu minimieren, konnten sich heute alle Helfer in Unterburg vor Ort kostenlos mit einem PCR-Test testen lassen. Dieses Angebot nahmen heute 53 Menschen wahr. Die Ergebnisse werden vermutlich bis Freitagvormittag vorliegen.

Das Angebot an Betroffene der Hochwasserkatastrophe sowie Helferinnen und Helfer, einen PCR-Test durchführen zu lassen, besteht auch weiterhin bis Ende nächster Woche. Wer also die heutige Gelegenheit verpasst hat, kann auch in den kommenden Tagen noch einen PCR-Test im Testzentrum Bethanien durchführen lassen.

+++ 18 Uhr+++ Lagerkapazitäten für Sachspenden erschöpft

Solingen. Immer noch spenden Solinger und Solingerinnen für die Hochwasseropfer. Da die Lagerkapazitäten für Sachspenden jedoch sowohl bei der Stadt als auch bei den Hilfsorganisationen erschöpft sind, wird gebeten, vorerst keine weiteren Sachspenden abzugeben.

+++ 15.40 Uhr+++ Sperrgut-Sonderabholungen bis Ende Juni möglich

Solingen. Die kostenfreien Sonderabholungen von Sperrgut für Solinger, die vom Hochwasser betroffen sind, können noch bis einschließlich zum 30. Juli 2021 per E-Mail an sperrmuell@solingen.de oder telefonisch unter der Nummer 0175 - 322 3914 angemeldet werden (montags bis freitags zu den üblichen Öffnungszeiten, samstags 10-17 Uhr).

Die Abholtermine werden kurzfristig per Telefon oder E-Mail bekannt gegeben, heißt es von der Stadt.

+++Update Mittwoch, 21. Juli, 10.20 Uhr+++ Rufnummern der Stadt Solingen sind aktuell nicht erreichbar

Solingen. Die Rufnummern der Stadt Solingen sind aktuell nicht erreichbar. Grund dafür sind technische Probleme des Dienstleisters. Daher können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt derzeit keine externen Anrufe entgegennehmen. Die Hochwasserhilfe bleibt jedoch erreichbar.

+++Update 19.30 Uhr+++ Mehr als 450 000 Euro Spenden gehen ein

Von Björn Boch und Manuel Böhnke

Solingen. Die Spendenbereitschaft in Solingen ist nach den verheerenden Unwettern der vergangenen Woche ungebrochen. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Betroffenen vor Ort zu unterstützen“, erklärte Thomas Meyer. Der Vorstandsvorsitzende der Thomas-Meyer-Stiftung und geschäftsführende Gesellschafter der Remscheider TKM-Gruppe kündigte an, über die Stiftung kurzfristig 100 000 Euro für die Opfer des Hochwassers zur Verfügung zu stellen.

Die Hälfte wandert auf das Spendenkonto, das die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) für betroffene Unternehmen eingerichtet hat. Die übrigen 50 000 Euro kommen der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung zugute. „Die Bilder der Zerstörung haben uns schockiert. Wir wünschen den Betroffenen viel Kraft und sind voller Dankbarkeit für die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die ohne zu zögern mit angepackt haben“, betonte der in Solingen wohnhafte IHK-Ehrenpräsident.

Auch die Stadt-Sparkasse will die Spendenaktion für Hochwasseropfer in der Klingenstadt mit bis zu 100 000 Euro unterstützen. Das kündigte das Kreditinstitut gestern an. Wie viel es genau werde, hänge auch von anderen ab: „Bis zu einem Betrag von 100 000 Euro verdoppeln wir die Summe“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Grunwald. Das solle auch ein Anreiz sein, die Spendenbereitschaft hochzuhalten. Maßgeblich seien Spenden, die von Dienstag bis Sonntag eingehen. Außerdem hilft die Sparkasse Betroffenen mit Null-Zins-Krediten.

Bis Dienstagmittag waren mehr als 450 000 Euro auf dem Spendenkonto der Gerd-Kaimer-Stiftung eingegangen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) betonte, dass jeder Beitrag geschätzt und gewürdigt werde, weil er Hilfe ermögliche, die dringend benötigt werde: „Die Spendenbereitschaft ist überwältigend. Wir dürfen stolz sein auf den Zusammenhalt in unserer Stadt.“ Die Verwaltung wies darauf hin, dass das Geld nur an Betroffene mit Solinger Wohnsitz gehe.

Spendenkonto Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung: Iban DE97 3425 0000 0001 6633 84, „Hochwasser-Hilfe Solingen“

+++Update 17.40 Uhr+++ Stadt kommt Flutopfern bei Gewerbesteuern entgegen - Technische Betriebe bitten: Keine Schadstoffe in die Container

Solingen. Da die Hochwasserschäden bei vielen Betroffenen zu einer finanziellen Belastung werden, haben sich Oberbürgermeister Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtkämmerer Ralf Weeke entschieden, den betroffenen Solinger Bürgerinnen und Unternehmen mit steuerlichen Hilfsmaßnahmen entgegenzukommen.

„Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. Oktober 2021 unter Darlegung der Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Gewerbesteuern beantragen. Ebenfalls können Herabsetzungsanträge für Vorauszahlungen der Gewerbesteuer gestellt werden. Die Stundungen werden längstens bis zum 31. Januar 2022 gewährt. Auf Stundungszinsen wird verzichtet. Gleiches gilt für die Grundsteuer der betroffenen Grundstücke. Über Erlassmöglichkeiten kann im Rahmen des § 33 GrStG entschieden werden. Hierfür ist ein Antrag bis zum 31. März 2022 erforderlich“, heißt es in einer Mitteilung.

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Ebenso wird für nachweisbar unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Vollstreckungsschuldner von Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31. Januar 2022 abgesehen. In den betreffenden Fällen werden die im Zeitraum vom 14. Juli 2021 bis zum 31. Januar 2022 verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern zum 31. Januar 2022 erlassen.

In den Gebieten, die vom Hochwasser betroffen sind, fällt immer noch sehr viel Müll an. Damit er entsorgt werden kann, haben die Technischen Betriebe Solingen (TBS) Container aufgestellt. Sie bitten nun dringend darum, das dort keine schadstoffhaltigen Abfälle wie etwa Ölfässer, Blei-Akkus oder Motoren eingeworfen werden. Solche schadstoffhaltigen Abfälle würden später von einem Spezialfahrzeug abgeholt.

Außerdem bitten die TBS um Verständnis dafür, dass die anfallenden Aufgaben zurzeit priorisiert werden müssen. An erster Stelle stehen die reguläre Abfallentsorgung und die Beseitigung der Hochwasserschäden. Und neue Abfallbehälter werden zurzeit nur dort ausgegeben, wo die alten durch das Hochwasser zerstört oder verschwunden sind oder wo Neubauten bezogen wurden.

+++Update 16.30 Uhr+++ Leichlinger Straße ist gesperrt - Gefahrenbäume werden gefällt

Solingen. Am Mittwoch, 21. Juli, ist die Leichlinger Straße ab Einmündung Aufderhöher Straße / Neuenkamper Straße noch einmal voll gesperrt: Von 9 bis 14 Uhr werden dort Bäume gefällt, die nach dem Hochwasser nicht mehr standsicher sind.

Wieder geöffnet und befahrbar sind die Straßen Friedrichstal und Untenrüden.

(Update, 21. Juli, 17.10 Uhr: Die Leichlinger Straße bleibt laut Angaben der Stadt ab der Einmündung Aufderhöher Straße /Neuenkamper Straße bis Samstag 0 Uhr weiterhin voll gesperrt. Aufgrund des Starkregens sind weitere Baumfällungen und Hangarbeiten erforderlich.)

+++ Update 16.15 Uhr+++ Burger sollen ungehindert zu ihren Häusern kommen

Solingen. Die Anwohner von Solingen Burg sollen ungehindert zu ihren Häusern kommen. Am heutigen Dienstag kontrollieren Mitarbeiter des Ordnungsamtes noch, ob es tatsächlich Anwohner sind. Am Mittwoch und Donnerstag werde die Sperrung dann aufgehoben. Dann können die Burger:innen auch wieder mit dem PKW bis zu ihren Wohnhäusern vorfahren und, soweit noch nicht geschehen, mit den Aufräumarbeiten beginnen und Sperrgut an den Straßenrand stellen.

Am Freitag wird die Zufahrt nach Unterburg dann nochmal für einen Tag gesperrt. Die Verlängerung der Eschbachstraße in Richtung Remscheid (L 407) ist nach Angaben von Straßen NRW noch wegen Straßenschäden gesperrt. Der Ortsteil Oberburg ist aber von Unterburg aus über die Burgtalstraße erreichbar.

+++Update 15.05 Uhr+++ Gastronomie an der Wupper ist schwer gebeutelt

Auch das unmittelbar an der Wupperinsel liegende Café Meyer ist durch das Hochwasser stark beschädigt worden. 

Solingen. Immer mehr Hochwasserschäden zeigen sich nach der Wupperflut und der des Eschbachs. An der Wupper befinden sich viele Ausflugslokale, die unterschiedliche lange, meist aber über Wochen nicht werden öffnen können.

Müngsten: Beunruhigende Meldungen kamen aus dem Haus Müngsten. „Es ist viel schlimmer als gedacht“, schilderte Geschäftsleiterin Sabine Groß, nachdem sie zusammen mit Helfern den inzwischen leergepumpten Keller des Gebäudes besichtigt hat. Die Elektro- und Serverschränke seien dort so zusammengedrückt worden, dass sie nach ihren Schilderungen wie ein „zusammengeschmolzener Haufen“ wirken. Auch die sanitären Einrichtungen, Aufzugschächte samt Steuerung und viele Türen seien beschädigt worden. „Wann wir wieder öffnen können, ist nicht sicher.“

Brückensteig: Von daher ist auch nicht klar, ob der Brückensteig an der Müngstener Brücke wie geplant am 1. August geöffnet werden kann. Die Betreiber haben im 2. Obergeschoss von Haus Müngsten Räume angemietet und sind darauf angewiesen, dass das Haus betreten werden kann und dass die Stromversorgung funktioniert. „Schwer erwischt“ hat es laut Sabine Groß im Brückenpark auch die Schwebefähre, mit der Besucher über die Wupper fahren können. Wie lange eine Reparatur dort dauern werde, sei „völlig ungewiss“.

Unterburg: Eine Öffnung der Gastronomie ist dort überhaupt nicht in Sicht. Beispielsweise in den Wupperterrassen und im Café Meyer stand das Wasser bis zur Decke der unteren Etage. Dort ist alle Technik Opfer der Fluten geworden.

Schlossbauverein: Glück im Unglück hatte der Schlossbauverein. Dieser hat Inventar wie alte Möbel, das in Oberburg keinen Platz findet, in einem Lager in Unterburg eingelagert. „Das meiste werden wir retten können“, sagte Tobias Millard vom Schlossbauverein gestern auf RGA-Anfrage. In dem Raum habe das Wasser rund 50 Zentimeter hoch gestanden. Zerstört worden seien die Weihnachtsbeleuchtung sowie einfache Regale. Antiquitäten seien erhöht gelagert und nicht betroffen. Mitarbeiter räumten kaputtes Inventar gestern für die Sperrmüllabfuhr nach draußen. Für das Lager habe man zum Glück einen Bautrockner organisieren können, sagte Millard. -asc/pm/ate–

+++Update Dienstag, 20. Juli, 15 Uhr+++ Sparkasse gibt bis zu 100.000 Euro

Solingen. Die Stadt-Sparkasse will die Spendenaktion für Hochwasseropfer in der Klingenstadt mit bis zu 100.000 Euro unterstützen. Das kündigte das Kreditinstitut gestern an. Wie viel es genau werde, hänge auch von anderen ab: „Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro verdoppeln wir die Summe“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Grunwald. Das solle auch ein Anreiz sein, die Spendenbereitschaft hochzuhalten. Maßgeblich seien Spenden, die von Dienstag bis Sonntag eingehen. Außerdem hilft die Sparkasse mit Null-Zins-Krediten.

Bis Dienstagmittag waren mehr als 450.000 Euro auf dem Spendenkonto der Gerd-Kaimer-Stiftung eingegangen. OB Tim Kurzbach betonte, dass jeder Beitrag geschätzt und gewürdigt werde, weil er Hilfe ermögliche, die dringend benötigt werde: „Die Spendenbereitschaft ist überwältigend. Wir dürfen stolz sein auf den Zusammenhalt in unserer Stadt.“ Die Verwaltung wies darauf hin, dass das Geld nur an Betroffene mir Solinger Wohnsitz gehe. bjb

Spendenkonto Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung: Iban DE97 3425 0000 0001 6633 84, „Hochwasser-Hilfe Solingen“

+++Update 18.35 Uhr+++ Oberbürgermeister Kurzbach dankt Spendern

Solingen. „Die Spendenbereitschaft der Solingerinnen und Solinger ist überwältigend. Wir dürfen stolz sein auf den Zusammenhalt in unserer Stadt!“ Mit diesen Worten kommentierte Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Montagnachmittag die Tatsache, dass die Spendensumme für die Hochwasserhilfe-Solingen auf dem Konto der Gerd-Kaimer-Stiftung inzwischen auf 414.000 Euro angewachsen ist.

Tim Kurzbach dankte allen Spenderinnen und Spendern, das Spektrum der Einzahlungen reichte von 5 Euro bis zum fünfstelligen Betrag. Jeder Beitrag, auch der kleinere, komme von Herzen und werde geschätzt und gewürdigt, weil er Hilfe ermögliche, die dringend benötigt werde. Denn nach den Aufräumarbeiten gelte es, viele verwüstete und zerstörte Häuser, Gärten, Anlagen wieder aufzubauen oder instandzusetzen.

+++Update 16.33 Uhr+++ Die Eschbachstraße wird zwischen Unterburg und Kellerstraße voraussichtlich für mehrere Monate gesperrt bleiben

Solingen. Die Eschbachstraße wird zwischen Unterburg und Kellerstraße voraussichtlich für mehrere Monate gesperrt bleiben. Der Landesbetrieb Straßen NRW meldet, dass die Fahrbahn an mehreren Stellen stark unterspült ist. Einen genaueren Zeitrahmen kann Straßen NRW nicht nennen.

Vermutlich bis Ende der Woche bleibt mindestens auch die Brücke in Wupperhof (Odentaler Weg) gesperrt. Erst dann werde der von Straßen NRW beauftragte Statiker seine Untersuchungen abgeschlossen haben.

Wie lang auf Remscheider Gebiet die Morsbachtalstraße (L 216) zwischen Müngsten und der Gerstau (Landesstraße 415) gesperrt sein wird, ist laut Straßen NRW noch nicht abzusehen. ate

+++Update 16.07 Uhr+++ 375 000 Euro auf Spendenkonto - Hilfsbereitschaft übersteigt Lagerkapazitäten

Solingen. Nach Angaben der Stadt sind inzwischen fast 375 000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen (Stand: 15.30 Uhr). Bis heute Mittag hätten im Bauwagen der Stadt in Unterburg bereits 80 Beratungen stattgefunden, inzwischen gebe es 50 konkrete Anträge, die im Bauwagen abgegeben wurden. „Inhalte konnten wir noch nicht sichten“, so Stadtsprecherin Stefanie Mergehenn. Schon in dieser Woche könnten erste Anträge bewilligt werden.

Zudem bittet die Stadt von weiteren Sachspenden abzusehen. „Die Hilfsbereitschaftder Solingerinnen und Solinger nach der Hochwasserkatastrophe ist riesig - so riesig, dass derzeit keine Hilfsgüter mehr angenommen werden können. Auf der Wupperinsel fehlt aufgrund der vielen Sachspenden derzeit die Lagerfläche für weitere Gaben. Die Stadt dankt allen Bürgerinnen und Bürger für ihre aufopferungsvolle Solidarität, bittet jedoch darum, keine Sachspenden mehr nach Unterburg zu bringen“, heißt es in einer Mitteilung.

Auch das Koordinierungstelefon für Helferinnen und Helfer freue sich derzeit über die vielen Anrufe.

+++ Update 14.55 Uhr+++ Auch der Caritasverband Wuppertal-Solingen hilft in Unterburg

Solingen. Hilfe der Caritas: Auch der Caritasverband Wuppertal-Solingen hilft seit Samstag in Unterburg. Drei Teams, darunter auch ehrenamtliche Mitarbeiter, seien täglich von 9 bis 17 Uhr vor Ort, berichtet Pressesprecherin Susanne Bossy. So habe die Caritas jeweils eine Versorgungsstation gegenüber der Seilbahn-Station sowie in der Ortsmitte an der Eschbachstraße aufgebaut. „Dort bekommen die vom Hochwasser betroffenen Unterburger und die Helfer Essen, Getränke und Hygieneartikel.“ Zudem sei ein Kleinbus mit Internet-Anschluss da, um Hilfsangebote zu organisieren. Zwei weitere Mitarbeiter seien in Unterburg unterwegs, um Bürger direkt anzusprechen und Unterstützung anzubieten. Die Hilfe vor Ort sei zunächst bis Freitag geplant, „wenn wir gebraucht werden“, sagte Bossy. Sie lobte den Zusammenhalt der Menschen in Unterburg. „Das ist wirklich eindrucksvoll.“

+++ Update 14.35 Uhr+++ Schlossbauverein von Schloss Burg hatte Glück im Unglück

Solingen. Bei der Hochwasser-Katastrophe glimpflich davongekommen ist der Schlossbauverein von Schloss Burg. Dieser hat Inventar wie alte Möbel, das in Oberburg keinen Platz findet, in einem Lager in Unterburg eingelagert. „Das meiste werden wir retten können“, sagte Tobias Millard vom Schlossbauverein auf ST-Anfrage. In dem Raum habe das Wasser rund 50 Zentimeter gestanden. Zerstört worden seien die Weihnachtsbeleuchtung sowie einfache Regale. Antiquitäten seien erhöht gelagert und nicht betroffen. Mitarbeiter räumten kaputtes Inventar für die Sperrmüllabfuhr nach draußen. Für das Lager habe man zum Glück einen Bautrockner organisieren können, so Millard.

+++ Update 12.35 Uhr+++ Haus Müngsten muss für lange Zeit schließen, ebenso die Gastronomie in Unterburg

Der Elektro- und Serverschrank von Haus Müngsten ist zusammengeschmolzen.

Solingen. Das Haus Müngsten hat mitgeteilt, auf Monate nicht öffnen zu können. Sabine Groß von der Geschäftsleitung Integra gGmbH: „Es ist viel schlimmer als gedacht. Mittlerweile haben wir den meisten Schlamm, auch dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, entfernt. Zum Vorschein ist sehr Böses gekommen. Keine einzige Tür, vor allem der sanitären Anlagen, hat überlebt, die Aufzugschächte, inklusive der Steuerungen, sind vollgelaufen. Unser Elektro- und Serverschrank ist ein zusammengeschmolzener Haufen.“

Das ist jedoch nicht die einzige Folge des Jahrtausendhochwassers. Auch der Balkhauser Kotten sieht eine Wiederaufnahme des Museumsbetriebs nicht mehr in diesem Jahr. Die Gastronomie in Unterburg dürfte ebenfalls den Betrieb lange nicht mehr aufnehmen können. Im Lokal Wupperterrassen mussten Teile des Bodens entfernt wurden. Auch das unmittelbar an der Wupperinsel liegende Café Meyer ist durch das Hochwasser stark beschädigt worden. Die untere Etage stand fast bis zur Decke unter Wasser. -pm-

+++ Update 12.25 Uhr+++ Keine Sachspenden nach Burg bringen!

Solingen. Es wird derzeit gebeten, noch keine Sachspenden nach Burg zu bringen. Geschätzt zwei Wochen wird es noch dauern, den Bedarf zu ermitteln, um dann die Dinge sinnvoll verteilen zu können. Wer jetzt sofort spenden will, kann das im Solinger Kaufhaus am Schlagbaum tun. Dort werden bereits ab heute Sachspenden gesammelt, gelagert und später nach Bedarf weitergegeben. 

+++ Update 12.05 Uhr+++ Verspätungen und Ausfälle bei der Bahn

Solingen. Die Unwetterschäden sorgen im Eisenbahnverkehr weiterhin für Verspätungen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, halten die Züge des Fernverkehrs derzeit nicht in Solingen Hauptbahnhof. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, fahren die Züge des Fernverkehrs bis auf Weiteres eine Umleitung zwischen Wuppertal und Köln. Darum fahren sie den Solinger Hauptbahnhof nicht an.

Betroffen ist auch der Regionalverkehr. Bei der Regionalbahn 48 und beim Regionalexpress 7, die den Solinger Hauptbahnhof in Ohligs ansteuern, fahren die Züge mit erheblicher Verspätung. Ursache hierfür ist nach Angaben der betreffenden Bahnunternehmen, dass ein Abschnitt der Strecke zwischen Leichlingen und Opladen nur eingleisig befahren werden kann. Wann die Schäden soweit repariert sind, dass die Züge wieder fahrplanmäßig fahren können, sei noch nicht abzusehen. Im Internetportal zuginfo.de, wurde die Störungsmeldung für den Regionalverkehr zunächst bis Montag, 26. Juli verlängert.

+++ Update 12 Uhr+++ Landhaus Ferres stark beschädigt- Wiedereröffnung unklar

Solingen. Gerade erst hat das Landhaus Ferres am Wupperhof nach der Corona-Schließung wieder geöffnet. Ob das Traditionshaus überhaupt jemals wieder öffnet, ist aber völlig ungewiss. Herbert Ferres berichtet, dass das Haus stark beschädigt sei, die Wupper habe eine hintere Hauswand teilweise herausgerissen. Das Jahrhunderte alte Fachwerkhaus ist dadurch jetzt unbewohnbar. Er selbst und seine Lebenspartnerin entgingen der Flut nur in letzter Sekunde mit Hilfe der Feuerwehr. „Wir wurden um 1 Uhr nachts mit Seilen aus dem Haus gerettet. Das Wasser kam plötzlich von überall.“ pm

Das Landhaus Ferres in Wupperhof wurde von der Wupper teilweise zerstört – ob es wieder öffnen kann, ist völlig ungewiss.

+++Update 9.30 Uhr+++ Böschung wird wieder hergestellt

Solingen. An der Glüderstraße (Fortführung Balkhauser Weg nach der Wupperbrücke) ist durch das Unwetter ein Stück der Hangböschung abgerutscht. Eine Fahrbahnseite ist seither bereits gesperrt. Voraussichtlich am Dienstag, 20. Juli, starten dort die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Böschung. Sie werden etwa fünf Tage dauern. In dieser Zeit fließt der Verkehr in diesem Bereich einspurig und wird durch eine Baustellenampel geregelt.

+++Update Montag, 19. Juli, 8.20 Uhr+++ Straßen im Bereich des Hochwassers bleiben gesperrt

Solingen. Am heutigen Montag werden weiter Straßen im Bereich des Hochwassers gesperrt bleiben. Stadtsprecherin Stefanie Mergehenn nannte am Sonntag diese Bereiche: „So ist die Eschbachstraße bis mindestens am Montag noch voll gesperrt. Einseitig gesperrt sind Richtung Leichlingen die Wipperauer Straße ab der Kreuzung Opladener Straße sowie die Leichlinger Straße Richtung Haasenmühle und Wipperaue.“ De Wupperbrücke in Wupperhof ist heute ebenfalls noch gesperrt, sie muss von einem Statiker von Straßen.NRW begutachtet werden. In der Nacht zum Donnerstag waren viele Bäume und vom Campingplatz Glüder weggeschwemmte Wohnwagen gegen die Pfeiler und die Fahrbahn geknallt. -pm-

+++Update 18 Uhr+++ 100.000 Euro auf Spendenkonto - Anträge ab morgen - Eschbachstraße weiter dicht

Solingen. Über 100.000 Euro sind inzwischen auf dem Hochwasserhilfe-Konto eingegangen, das die Stadt Solingen eingerichtet hat. Ab Montag können Betroffene Anträge stellen; schon in dieser Woche sollen die Auszahlungen beginnen. Anlaufstelle für Anträge ist ein Bauwagen der Stabsstelle Bürgerbeteiligung, der für drei Tage in Unterburg steht (Mo-Mi jeweils 10-12 und 16-18 Uhr). Ebenfalls vor Ort ist ein psychosoziales Beratungsangebot der Caritas, teilt die Stadt Solingen mit.

OB Tim Kurzbach zeigt sich bewegt von der großen Spendenbereitschaft. Zugleich fordert er Bund und Land auf, „schnellstmöglich große Millionen-Beträge für die Flut-Opfer zur Verfügung“ zu stellen.

Die Eschbachstraße bleibt mindestens am Montag noch voll gesperrt. Einseitig gesperrt sind Richtung Leichlingen die Wipperauer Straße ab der Kreuzung Opladener Straße sowie die Leichlinger Straße Richtung Haasenmühle und Wipperaue.

Helfer, die zu Fuß kommen, sind vor Ort herzlich willkommen. Ebenfalls gebraucht wird - sobald die Eschbachstraße wieder freigegeben ist - ist vor allem Hilfe aus dem Bereich Garten-und Landschaftsbau mit Radladern und Mobilbaggern.

Hilfe für Hochwasser-Opfer: Spendenkonto und Kontakte

Koordiniert werden alle Hilfsangebote über Hochwasserhilfe@Solingen.de oder telefonisch: 0212 / 1491 2230. Für Sachspenden wird derzeit nach einer Lager-Möglichkeit gesucht. Finanzielle Spenden mit dem Stichwort „Hochwasserhilfe Solingen“ erreichen die Gerd-Kaimer-Stiftung unter der IBAN DE97 3425 0000 0001 6633 84.

Die Aufräumarbeiten in Unterburg: Die Sperrgut-Kolonne der TBS leisten Schwerstarbeit vor Ort.

Update 17 Uhr+++ Aufräumarbeiten in Unterburg - Sperrmüll-Kolonne leistet Schwerstarbeit

Solingen. In Unterburg laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Schon am Samstag hatten die Technischen Betriebe Solingen Container um Container unbrauchbaren Hausrat abgefahren. Das Ordnungsamt weist Schaulustige und Hochwassertouristen weiter konsequent ab. Insgesamt sind die Anwohner mehr als gerührt ob der großen Hilfe von auch für sie völlig Fremden. Die TBS sind heute noch bis etwa 17 Uhr in Unterburg beschäftigt, schätzt einer der Fleißigen. Dann müssen sich die Helfer endlich erholen können. „Morgen kommen wir nach der Arbeit wieder“, erzählt nassgeschwitzt ein weiterer Mitarbeiter aus einer Sperrgut-Kolonne. Morgen will zunächst Müll in Solingen entsorgt werden. Dann kämen sie wieder nach Burg, wie bereits Samstag und Sonntag. „Das ist für uns Ehrensache.“ Er schätzt, dass jedes der Fahrzeuge mindestens dreimal, wenn nicht viermal am Sonntag hoch vollgeladen das zerstörte Gut der Anwohner abgefahren hat.

Tag 3 und 4 nach dem Hochwasser

Das große Aufräumen nach dem Hochwasser.
Das große Aufräumen nach dem Hochwasser. © Michael Schütz
Die Sperrmüll-Kolonne der TBS ist unermüdlich im Einsatz.
Die Sperrmüll-Kolonne der TBS ist unermüdlich im Einsatz.  © Michael Schütz
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
So hoch stand das Wasser im Balkhauser Kotten - an den Wänden ist der Pegelstand abzulesen.
So hoch stand das Wasser im Balkhauser Kotten - an den Wänden ist der Pegelstand abzulesen. © Manuel Böhnke
Die Ausstellungsstücke am Balkhauser Kotten werden draußen getrocknet.
Die Ausstellungsstücke am Balkhauser Kotten werden draußen getrocknet. © Manuel Böhnke
Die Schleiferei wurde zuletzt leergepumpt
Die Schleiferei wurde zuletzt leergepumpt  © Manuel Böhnke
Eindrücke vom Balkhauser Kotten am Samstag.
Eindrücke vom Balkhauser Kotten am Samstag. © Manuel Böhnke
So hoch stand das Wasser.
So hoch stand das Wasser. © Michael Schütz (mis)
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat.
An Details wird deutlich, was das Wasser angerichtet hat. © Michael Schütz (mis)
Spenden sind an vielen Stellen willkommen.
Spenden sind an vielen Stellen willkommen. © Michael Schütz (mis)
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli.
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli. © Michael Schütz (mis)
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli.
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli. © Michael Schütz (mis)
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli.
Luftaufnahme von Samstag, 17. Juli. © Michael Schütz (mis)
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder. © Michael Schütz
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder. © Michael Schütz
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier auf dem Campingplatz Glüder. © Michael Schütz
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier im Brückenpark Müngsten.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier im Brückenpark Müngsten. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier am Wipperkotten.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier am Wipperkotten. © Michael Schütz
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier beim den Museumsbahnen in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier beim den Museumsbahnen in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier beim den Museumsbahnen in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier beim den Museumsbahnen in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier am Wipperkotten.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier am Wipperkotten. © Michael Schütz
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier im Brückenpark Müngsten.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier im Brückenpark Müngsten. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth.
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser - hier in der Kohlfurth. © Manuel Böhnke

Update Sonntag, 18. Juli, 13 Uhr+++ Schaulustige und Hilfswillige werden zum Problem - sechs Häuser nicht zu halten

Solingen. Zahlreiche Menschen möchten in Unterburg helfen - der große Zustrom von Helfern und Schaulustigen wird aber zum Problem. Der Ortsteil Unterburg bleibt gesperrt, es gibt kaum Parkmöglichkeiten. Die Retter bitten dringend darum, ihre Arbeiten nicht zu behindern.

Die Eschbachtalstraße in Unterburg bleibt auch heute für die Aufräumarbeiten gesperrt, ebenso die Wupperbrücke in Wupperhof - sie muss statisch geprüft werden. Die Rettungskräfte erneuert ihren dringenden Appell: Absperrungen unbedingt stehen lassen und nicht umfahren!

Inzwischen sind die Keller in Unterburg abgepumpt, auch die Stromversorgung steht wieder. Am heutigen Sonntag werden vor allem Massen an Sperrmüll abgefahren.

Enorm sei die Hilfsbereitschaft der Solinger, mehr als 1000 Hilfsangebote sind beim Koordinierungstelefon Hochwasserhilfe der Stadtverwaltung eingegangen. Drei Mitarbeiter waren vor Ort im Einsatz, um Bedarf bei Betroffenen abzufragen und Hilfen anzubieten. Gefragt sei derzeit eher praktische Hilfen. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Sachspenden beim Koordinierungstelefon gemeldet hatten, um Geduld.

Inzwischen zeigen sich weitere große Schäden. Im Bereich der Müngstener Straße seien fünf Häuser, die in Leichtbauweise errichtet worden waren, nicht mehr zu halten, erklärt der Bürgermeister Carsten Voigt. Auch das Haus am Mühlendamm, dessen Kellergeschoss der Eschbach mitgerissen hatte, müsse abgerissen werden.

+++Update 12.20 Uhr+++ Wipperkotten benötigt dringend Absauganlage

Solingen. Schnell und dringend wird ein Absauganlage in der Schleiferei Wipperkotten benötigt. Der Vereinsvoitzende Reinhard Schrage bittet darum, spontan den Kotten anzufahren. Telefonisch geht dort nichts. Auf dem Campingplatz in Glüder, im Brückenpark Müngsten, in der Kohlfurth und an vielen weiteren Stellen laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.

+++Update 11.20 Uhr+++ Unterburg ist dicht - auf keinen Fall dorthin fahren

Solingen. Auch wenn es viele Menschen gibt, die gern helfen und anpacken möchten: „Heute und morgen bitte auf keinen Fall mit Fahrzeugen Richtung Unterburg fahren“, betont auf Nachfrage die Stadt Solingen. Der Stadtteil ist abgeriegelt, auch die Zufahrtsstraßen seien durch Fahrzeuge der betroffenen Anwohner vollgeparkt. Zu Fuß durchgelassen wird nur, wer nachweisen kann, dass er vor Ort gebraucht wird. Im abgeriegelten Unterburg sind Einsatzkräfte mit schwerem Gerät im Einsatz. Für alle, die gern helfen möchten, koordiniert die städtische Hotline Hilfsangebote: 0212 / 1491 2230 oder hochwasserhilfe@solingen.de.

So sieht es am Samstag im Bereich Kohlfurth aus - Sperrmüll aus überfluteten Häusern türmt sich am Straßenrand.

+++Update Samstag 17. Juli, 10 Uhr+++

Solingen. Auch am dritten Tag nach Starkregen und Hochwasser sind weiter viele Wupperbrücken, Straßen und Ortschaften in Solinggen gesperrt, die Aufräumarbeiten laufen weiter. Die Pegelstände der Wupper sinken.

Welche Straßen und Brücken noch gesperrt oder wieder geöffnet sind, lesen Sie hier. Polizei und Ordnungsamt haben angekündigt, keine „Hochwassertouristen“ in die Einsatzgebiete der Hilfskräfte zu lassen. Hilfen für die von Hochwasser betroffenen Anwohner laufen über eine eigens gegründete Facebook-Gruppe, das Sozialkaufhaus am Schlagbaum, die Organisation Gräfrath hilft und ein Spendenkonto der Stadt. Für Hilfesuchende ist weiterhin die Hotline der Stadt freigeschaltet: 0212 / 1491 2230 oder hochwasserhilfe@solingen.de. Außerdem gibt es bereits spezielle Spendenaktionen. -pm-

+++Update 22 Uhr+++ Unwetterschäden: Straßen an der Wupper sind gesperrt

Solingen. Mehrere Straßen – vor allem im Bereich der Wupper – sind am Freitagabend noch gesperrt. An einigen Stellen drohen Bäume umzustürzen oder versperren den Weg, an anderen Stellen sei die Fahrbahn unterspült, teilt die Stadt mit. Gesperrt sind derzeit: Pohligshof, Wipperauer Straße, Hohlenpuhler Weg, Nacker Weg, Untenrüdener Straße, Odentaler Weg (Bereich Wupperbrücke) und Eschbachstraße. Die Leichlinger Straße wurde heute Nachmittag wieder geöffnet. Damit ist es auch wieder möglich, über die neue Wupperbrücke von Solingen nach Leichlingen zu fahren.

Die Wupperbrücke in Wupperhof bleibt für den Fahrzeugverkehr gesperrt, zu Fuß und mit dem Rad darf die Brücke überquert werden. Wulf Riedel (Technische Betriebe) berichtet von einem Böschungsbruch am Balkhauser Weg, der aber befahrbar bleibe – eine Baustellenampel soll aufgebaut werden. Unklar sei zum Beispiel noch der Zustand der Brücke an der Haasenmühle über den Nacker Bach. Keine Einschränkungen gebe es rund um Müngsten.

+++Update 20.30 Uhr+++ Land ordnet Trauerbeflaggung an

Die Anordnung des Landes gilt auch für das Rathaus.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat heute für das gesamte Bundesland Trauerbeflaggung angeordnet. Bis einschließlich Montag werden die Flaggen in Gedenken an die Opfer der Umweltkatastrophe auf halbmast gesetzt. Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden sowie übrigen Institutionen unter Aufsicht des Landes. -böh-

+++Update 19.40 Uhr+++ Sperrmüllsammlung stark nachgefragt

Solingen. Bereits seit heute sei jede verfügbare Arbeitskraft der Technischen Betriebe Solingen (TBS) im Einsatz, um den zusätzlichen Müll, der durch die starken Regenfälle entstanden ist, zu beseitigen. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitagnachmittag mit. Bereits am Donnerstag seien rund 11 Tonnen Sperrmüll allein aus Unterburg abgefahren worden. Die Arbeiten dauerten natürlich an, es sei vorgesehen, dort weitere Container aufzustellen.

Am Samstag würden zudem zusätzliche Schichten gefahren. Die Sperrmüllsammlung durch die Stadt werde wie angekündigt fortgesetzt, soweit es die Situation vor Ort in den Stadtteilen erlaube. Weiterhin können alle Solingerinnen und Solinger kostenfreie Sonderabholungen von Sperrgut anmelden, die TBS bitten jedoch um Geduld. „Die Nachfrage ist erstaunlich hoch. In Unterburg, das am schlimmsten betroffen ist, aber auch im Rest des Stadtgebiets“, berichtet Daniela Partenheimer von den TBS. Die Technischen Betriebe bitten, Sperrmüll, der rausgestellt wird, unbedingt zu trennen: nach Elektrogeräten, Schrott, Holz. „So müssen die Mitarbeitenden nicht mehr sortieren und können deutlich schneller entsorgen“, so Stadtsprecherin Sabine Rische. Bei der Übermittlung der Nummer der TBS durch die Stadt fehlte am Freitag allerdings eine Ziffer der Handynummer. Sie lautet (01 75) 3 22 39 14. Auch eine E-Mail sperrmuell@solingen.de ist möglich, um einen Termin zu vereinbaren. -bjb-

+++Update 16 Uhr+++ Viele Züge fallen aus

Solingen. Die Unwetterschäden wirken sich auch auf den Bahnverkehr aus. Das teilen die Bahnunternehmen mit. Nach einer nächtlichen Vollsperrung zwischen Hilden und Solingen, ist die Strecke der S-Bahn-Linie 1 seit dem frühen Morgen zumindest wieder eingleisig befahrbar. Dadurch kommt es weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen.

Die Regionalexpresse des RE7 fallen zwischen Unna und Köln - also auch im Solinger Teil der Strecke - komplett aus. Wie lange dies noch dauert, ist nicht bekannt.

Die Regionalbahnen der RB48 (Bonn-Solingen-Wuppertal) fahren hingegen seit etwa 13 Uhr wieder durch. Allerdings müssen die Fahrgäste auch dort mit Verspätungen rechnen.

Im Fernverkehr fahren die Züge die Strecke Köln-Solingen-Wuppertal-Hagen-Dortmund nach wie vor nicht an.

+++Update 15.55 Uhr+++ Ordnungsamt riegelt Unterburg ab

Das Ordnungsamt hat Unterburg abgeriegelt. 

Solingen. Das Ordnungsamt hat Unterburg abgeriegelt. Rein darf ohne triftigen Grund niemand. Zahlreiche Autofahrer, die schauen wollen oder auf Durchfahrt hoffen, werden konsequent abgewiesen.

+++Update 15 Uhr+++ Leichlinger Straße und neue Wupperbrücke wieder offen

Solingen. Die Leichlinger Straße und die neue Wupperbrücke sind wieder offen, meldet die Stadt. Jedoch bleibt die Wupperbrücke bei Wupperhof für Autos vorerst weiter gesperrt. Zu Fuß und mit dem Fahrrad darf sie aber überquert werden. Nesselrath ist auch wieder frei.

+++Update 13.45 Uhr+++ Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagt Hilfen zu

Solingen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich am Freitagmittag ein Bild von der Situation in Glüder gemacht. Oberhalb des vollkommen verwüsteten Campingplatzes sagte sie „schnelle und unbürokratische Hilfe“ für von den Überschwemmungen betroffene Kommunen wie Solingen zu. Außerdem lobte die SPD-Politikerin das Hochwassermanagement und die Zusammenarbeit der Akteure in der Klingenstadt. Dadurch seien noch größere Schäden verhindert worden. -böh-

+++Update 11 Uhr+++ Kostenlose Sperrmüll-Abholung - korrekte Telefonnummer

Tag 2 nach dem Hochwasser

An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021.
An Tag 2 nach dem Starkregen werden immer mehr Schäden in Solingen sichtbar. Impressionen aus Solingen von Freitag, 16. Juli 2021. © Philipp Müller

Solinger. Kostenfrei können Solinger in den nächsten Tagen Sperrgut abholen lassen. Angemeldet werden kann der Bedarf via E-Mail (sperrmuell@solingen.de) oder telefonisch. Die Stadt Solingen hat die Telefonnummer dafür nun korrigiert: 0175-322 39 14 (montags bis freitags zu den üblichen Öffnungszeiten, samstags 10-17 Uhr). Die Abholtermine werden kurzfristig per Telefon oder E-Mail bekannt gegeben.

Update 9.50 Uhr+++ Wupperhof: Statiker prüfen Brücke - Neuer Einsatzschwerpunkt in Rüden

Solingen. In Wupperhof ist gerade die Feuerwehr eingetroffen. Sie bittet Autofahrer eindringlich, nicht über die gesperrte Brücke zu fahren. In der Nacht zum Donnerstag sind viele Wohnwagen des Campingplatz weggespült worden. Sie knallten in der Folge gegen das Bauwerk. Jetzt muss zunächst ein Statiker das Bauwerk prüfen, ob es noch standsicher ist. Die Brücke wurde von den Wassermassen offenbar auch überspült, Treibholz liegt auf der Fahrbahn.

Treibgut und Wohnwagen knallten gegen die Brücke Wupperhof. Statiker müssen prüfen, ob sie noch standfest ist. Das Foto entstand am Freitag gegen 9 Uhr.

Seit 9.15 Uhr läuft ein weiterer Einsatz in Rüden. Dort war die Wupper weit über die Ufer getreten. Ein Anwohner berichtet, viele Keller seien vollgelaufen. Die Feuerwehr habe bereits seinen Heizöltank kontrolliert, der halte. Im Bereich Friedrichstal kam das Wasser auch von den Hängen zur Widderter Seite offenbar in Sturzbächen. Überall liegt Schotter auf der Straße. Untenrüden ist immer noch abgesperrt und für das Tageblatt nicht erreichbar. Dort wurde unter anderem der Obenrüdener Kotten vom Wupperwasser eingeschlossen. Dort wird die Feuerwehr heute einen ihrer Einsatzschwerpunkte bilden.

+++Update 7.30 Uhr+++ Polizei bittet: Unnötige Fahrten vermeiden - Absperrungen auf keinen Fall umfahren

Solingen. Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, Absperrungen zu umfahren oder Warnbaken beiseite zu räumen. „Das ist nicht nur gefährlich für denjenigen selbst, sondern auch für alle, die nachfolgen - und denken, dass der Abschnitt wieder gefahrlos befahren werden kann“, sagt Polizeisprecher Stefan Weiand. Oft sei die Gefahr größer, als es auf den ersten Blick erscheine - etwa weil in einer Senke nicht nur eine Pfütze steht, sondern ganze Kanaldeckel fehlen oder Straßenteile weggebrochen sind.

Insgesamt entspanne sich die Lage aus Sicht der Polizei langsam, bleibe aber weiter angespannt. Neben Solingen ist vor allem Wuppertal noch stark betroffen. Daher bittet die Polizei dringend darum, alle nicht notwendigen Fahrten zu unterlassen und möglichst zuhause zu bleiben.

Hier geht es zum aktuellen Bericht zur Lage nach dem Hochwasser in Leichlingen.

+++Update 16. Juli, 7 Uhr+++ Aufräumarbeiten werden Tage dauern - viele können vorerst nicht zurück

Solingen. 700 Menschen haben in Solingen die Nacht bei Freuden, Verwandten oder in Hotels verbringen müssen, weil sie noch nicht in ihre Häuser zurückkehren konnten. Das Ordnungsamt hat den evakuierten Stadtteil Unterburg in der Nacht abgesichert - und das wird auch noch eine längere Zeit weiter nötig sein. An eine Rückkehr sei vorerst nicht zu denken.

Der Blick geht weiter auf den Wasserstand: Sobald der Pegel der Wupper es zulässt, werden das Technische Hilfswerk und die Solinger Berufsfeuerwehr mit dem Abpumpen des Wassers aus überfluteten Kellern und Häusern beginnen. Dazu müssen zahlreiche Räder ineinander greifen. Neben Feuerwehr und THW unterstützen auch Polizei, Technische Betriebe, Stadtwerke Solingen und Ordnungsamt die Arbeiten an der Eschbachstraße und Hasencleverstraße in Unterburg und in Untenrüden.

„Nach Einschätzung der Feuerwehr wird das Abpumpen mehrere Tage in Anspruch nehmen“, teilt die Stadt Solingen mit. Bevor der elektrische Strom danach wieder angeschaltet werden kann, müssen die Stadtwerke jeden einzelnen Anschlussraum überprüfen.

Die Feuerwehr richtet Einsatzleitungen in Unterburg und Rüden ein. Von dort aus werden die weiteren Aufräumarbeiten dann koordiniert.

Hier geht es zu Teil 2 des Tickers zum Hochwasser in Solingen - der erste Tag nach Starkregen und Überschwemmungen (15. Juli 2021)

Hier geht es zu Teil 1 des Tickers zum Hochwasser in Solingen am 14. Juli 2021.

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