Sommerhitze

Hitze bremst offenes Feriensportangebot in der Hasseldelle aus

D)ie Trainer Fritz Binus (l.) und Marie Bak freuten sich mit Quartiersmanager René Schmidt über den Auftakt.
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D)ie Trainer Fritz Binus (l.) und Marie Bak freuten sich mit Quartiersmanager René Schmidt über den Auftakt.

Die Aktion von Sportbund, Bergischer Krankenkasse, Max Camp und Quartierstreff läuft noch bis Ende kommender Woche.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Das kostenlose Eis als Auftakt zum Feriensport in der Hasseldelle war genau richtig. Passend zu den hitzigen Temperaturen, durften sich die teilnehmenden Kinder, die spontan zum Quartierstreff gekommen waren, um von dort mit ihren Trainern zum Bolzplatz zu gehen, erstmal mit dieser kalten Leckerei erfrischen.

Zum wiederholte Mal bietet der Sportbund in Kooperation mit dem Max Camp und gefördert von der Bergischen Krankenkasse ein kostenloses und niedrigschwelliges Bewegungsangebot auf dem Bolzplatz der Hasseldelle an. „Wir sind ein Trainerpool von ungefähr zehn Leuten, die sich während der kommenden zwei Wochen hier abwechseln“, sagte Marie Bak, die zusammen mit ihrem Kollegen Fritz Binus den Auftakt übernommen hatte.

„Im Gegensatz zum letzten Jahre trennen wir zeitlich nicht altersmäßig, weil sich herausstellte, dass das praxisfern war“, führte Bak weiter aus. „Also schauen wir jeden Tag, wer da ist, und teilen Gruppen ein, die zueinander passen.“ In erster Linie sollen die Ballspiele Lust auf Bewegung miteinander machen. „Fußball, Basketball, Volleyball, Handball“, zählte Fritz Binus auf. „Wobei das wahrlich nicht nur ‚echte‘ Spiele sind, sondern eher spielerische Trainingseinheiten, manchmal auch mit Parcours oder so“. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Kinder viele Ideen hätten und Freude daran, diese umzusetzen. „Und das machen wir natürlich“.

Gutgelaunt hatten sich am ersten Tag zehn junge Sportler und Sportlerinnen eingefunden. Neben dem Eis sorgten ein Stoffrucksack, ein kleiner Ball, ein Springseil sowie ein Feriensport-T-Shirt für gute Stimmung.

Oft kommen Kinder spontan dazu, wenn auf dem Bolzplatz was los ist.

Marie Bak, Trainerin

Die hohen Temperaturen mögen ein Grund dafür gewesen sein, warum es erst einmal bei diesen zehn Kindern blieb. „Die Hitze ist leider für Sport nicht so günstig“, bedauerte René Schmidt, Quartiersmanager der Hasseldelle, der sich über das inzwischen etablierte Bewegungsangebot in den Ferien freut. „Inzwischen hat sich das als Tradition hier im Viertel gut herumgesprochen.“ Gerade das Konzept, das bewusst keinen verpflichtenden Charakter habe, sei gut angenommen worden.

„Oft sind noch Kinder spontan dazu gekommen, wenn sie gehört haben, dass auf dem Bolzplatz was los ist“, berichtete Marie Bak von Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr.

Auch Ronja Greim von der Bergischen Krankenkasse begrüßte das sich zur Institution entwickelnde Ferienangebot. „Wir fördern dieses Projekt sehr gerne und voller Überzeugung“, sagte sie.

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