Historisches Foto

Welches historische Gemäuer suchen wir?

Das Bild des historischen Gemäuers, das wir heute suchen, stammt vermutlich aus den 1970er Jahren. Heute ist das Anwesen wieder saniert und bewohnt. Schreiben Sie uns Ihre Geschichten dazu bis Donnerstag, 24. November, gerne per Mail an redaktion@solinger-tageblatt.de.
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Was ist hier zu sehen?

Die meisten ST-Leser erkannten den alten Bahnhof-Solingen Landwehr auf unserem historischen Foto

Das Bild des historischen Gemäuers, das wir heute suchen, stammt vermutlich aus den 1970er Jahren. Heute ist das Anwesen wieder saniert und bewohnt. Schreiben Sie uns Ihre Geschichten dazu bis Donnerstag, 24. November, gerne per Mail an redaktion@solinger-tageblatt.de.

Foto der vorherigen Woche: Ein Stellwerkhäuschen war früher Normalität

Von Kristin Dowe

Der Bahnhaltepunkt in Landwehr weckte bei unseren Lesern Erinnerungen.

Die durchdringende Lautsprecherdurchsage hat Winfried Eckert noch wie heute im Ohr. „Solingen-Ohligs, hier ist Solingen-Ohligs!“, dröhnte es stets bei seiner Ankunft mit der Bahn aus den Lautsprechern, wenn sich der Solinger als Kind auf dem Rückweg von seinen Großeltern und der Tante aus Wolnzach zurück in die Klingenstadt befand. Wenn er den Bahnhaltepunkt Solingen-Landwehr passierte, den er in unserem historischen Foto in der vergangenen Woche gleich wiedererkannt hat, wusste er sofort, dass die vertraute Durchsage in wenigen Minuten wieder ertönen würde.

Weitere historische Fotos

Richtig mit seiner Einschätzung lag auch Norbert H. Posthum, der sich noch gut an den früheren Bahnhof Solingen-Landwehr erinnern kann. So viel sei sicher – das Foto zeige ein „ehemaliges Stellwerkhäuschen der Bundesbahn“, hält der ST-Leser fest. „Der Bahnhof Landwehr wurde im Jahr 1962 stillgelegt. Das Schild ist auf dem Foto nur schlecht lesbar.“ Heute seien von den Stellwerkhäuschen nur noch wenige existent, weiß er zu berichten. „Früher waren sie unverzichtbar. Von hier wurden unter anderem die Weichenstellungen von Hand über Seilzüge vorgenommen. Heute läuft die Steuerung zentral aus der Ferne.“ Auch beobachtete er damals, dass die Innenräume teilweise ein wenig Wohncharakter hatten, da die Bahnbediensteten die Stuben sorgfältig gepflegt hätten. Sogar Blumenkästen in den Fenstern seien keine Seltenheit gewesen.

In diesem Bereich könnte der neue Bahnhof Landwehr entstehen. Dafür setzen sich Solingen und Langenfeld ein.

Daneben, aber dennoch nah dran am gesuchten Ort lagen Simone Gehrmann und Margot Halfmann, die vermutet hatten, dass die Aufnahme am Hauptbahnhof entstanden sei. „Während des Zweiten Weltkriegs 1944 bin ich jeden Morgen mit dem Zug nach Leichlingen gefahren, weil die Schule Bogenstraße in Ohligs geschlossen war“, blickt Margot Halfmann zurück. Anne Junker, Klaus Eifert und Jörg Schemken lagen dagegen richtig.

Zukünftig könnten übrigens wieder Züge in Landwehr halten. Es gibt Überlegungen, dort einen Haltepunkt einzurichten.

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