Historisches Foto

Woran wird hier gearbeitet?

Auch auf dem neuen historischen Foto wird gearbeitet, wenngleich die Aufgabe weniger aufwendig erscheint als der Bau einer neuen Straße. Wer erkennt, wo die Aufnahme vor mehr als 50 Jahren entstanden ist? Schreiben Sie uns gerne bis Donnerstag, 30. Juni, eine E-Mail mit dem Betreff „Historisches Foto“ – gerne versehen mit ein paar Geschichten oder Anekdoten, die Sie mit dem abgebildeten Bauwerk verbinden. redaktion@solinger-tageblatt.de
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Wer erkennt, wo die Aufnahme vor mehr als 50 Jahren entstanden ist?

Das historische Foto zeigte den Bau der Verbindung zwischen Stadtautobahn und Bonner Straße.

Auch auf dem neuen historischen Foto wird gearbeitet, wenngleich die Aufgabe weniger aufwendig erscheint als der Bau einer neuen Straße. Wer erkennt, wo die Aufnahme vor mehr als 50 Jahren entstanden ist? Schreiben Sie uns gerne bis Donnerstag, 30. Juni, eine E-Mail mit dem Betreff „Historisches Foto“ – gerne versehen mit ein paar Geschichten oder Anekdoten, die Sie mit dem abgebildeten Bauwerk verbinden. redaktion@solinger-tageblatt.de

Viehbachtalstraße ist schon lange ein Streitthema

Von Manuel Böhnke

Die Aufnahme zeigt die Straßenbauarbeiten.

Baustellen auf und rund um die Viehbachtalstraße sind inzwischen ein gewohntes Bild. Auf der Stadtautobahn (offiziell: Landesstraße 141n) ist abschnittweise in beide Fahrtrichtungen nur eine Spur befahrbar. Und auch auf der Straße Schwarze Pfähle machen sich die Arbeiten am neuen Viehbachsammler bemerkbar. Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass auch das historische Foto der vergangenen Woche eine Baustelle zeigte: die Arbeiten für die Verbindung von der Viehbachtal- zur Bonner Straße.

Einige Tageblatt-Leser konnten die Aufnahme richtig verorten. Auch auf Facebook erhielt das ST mehrere korrekte Zuschriften. Per Mail kontaktierte Norbert H. Posthum die Redaktion. Er kann über die Geschichte der Viehbachtalstraße berichten: „Ursprünglich sollte diese 6,8 Kilometer lange Schnellstraße vom Schlagbaum bis zur Ohligser Heide ein Teil der Autobahn 54 von der holländischen Grenze bis nach Werdohl werden“, schreibt er. Die Planungen aus den 1970er Jahren seien jedoch aufgegeben worden. Neun Teilabschnitte mit einer Gesamtlänge von 34,2 Kilometern seien fertiggestellt worden.

Weicht die Ampelanlage einem Kreisverkehr?

Norbert H. Posthum verbindet noch eine andere Erinnerung mit dem Bau der Viehbachtalstraße: „Die ehemalige Autobuslinie von Wald nach Aufderhöhe führte über die Junkerstraße und den dort befindlichen Bahnübergang mit Schrankenanlage. Es bildeten sich oft lange Rückstaus. Der Bau der Viehbachtalstraße hat diese Streckenführung gekappt. Die Junkerstraße wurde hier zur Sackgasse. Es entstand eine neue Kreuzung mit folgenden Anbindungen: Merscheider Straße, Bebelallee und Friedenstraße. Der Verkehrsfluss hat sich hierdurch sehr verbessert.“

Die Viehbachtalstraße ist ein Dauerthema in den politischen Gremien.

Norbert H. Posthum, ST-Leser

Elke Steinhaus erinnert sich vor allem an die Debatten rund um den Bau der Viehbachtalstraße: „Die Trassenführung wurde schon 1968 im Solinger Tageblatt diskutiert. Es gab Proteste von Naturschützern.“ Bis heute gebe es Diskussionen rund um die Viehbachtalstraße, betont Norbert H. Posthum: „Die Viehbachtalstraße als Stadtautobahn ist seit Jahren ein Dauerthema in den politischen Gremien. Es gibt Befürworter und Gegner für eine Anbindung an die A 3. Auch eine Fahrradspur wird ernsthaft diskutiert.“ Letzteren Vorschlag hat Henner Pasch, Präsident der Bergischen IHK, Ende 2021 ins Spiel gebracht.

Auch die abgebildete Kreuzung ist Gegenstand von Debatten. Die Idee, die Ampelanlage im Bereich Bonner Straße/Langhansstraße durch einen Kreisverkehr zu ersetzen, ist umstritten – Ausgang ungewiss.

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