Historisches Foto

Welche Veranstaltung suchen wir hier?

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Welche Veranstaltung suchen wir hier?

Viele Leser erkannten auf unserem historischen Foto den Spielplatz an der Badstraße in Aufderhöhe. Was suchen wir auf dem neuen Rätselfoto?

Erkennen Sie, was wir heute als historisches Foto suchen? Was verbinden Sie mit dem Motiv? Welche Erinnerungen haben Sie? Wenn Sie eine Idee haben, worum es sich hier handelt, senden Sie uns Ihre Antworten und Geschichten doch bitte bis kommenden Donnerstag, 10. Juni, mit dem Vermerk „Historisches Foto“ an das Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, 42651 Solingen oder – noch einfacher - per E-Mail: redaktion@solinger-tageblatt.de.

Das historische Foto der vergangenen Woche. Kastanien spenden im Sommer Schatten

Solingen. Bei vielen ST-Lesern wurden beim Anblick des Klettergerüsts Kindheitserinnerungen wach: Sie erkannten richtig, dass es sich um den Spielplatz an der Badstraße in Aufderhöhe handelt. Dieser wird treffenderweise „Kastanienspielplatz“ genannt, weil er von prächtigen, alten Kastanien umgeben ist.

Das markante Klettergerüst ist nur eine von vielen Spielmöglichkeiten auf dem Kastanienspielplatz.

„Wir waren früher dort oft mit unserer Tochter und haben im Herbst jede Menge Kastanien rund um den Platz gesammelt“, erinnert sich Martina Dembny, die seit mehr als 34 Jahren ganz in der Nähe wohnt und das Wachstum der Bäume über die Jahre beobachten konnte. „Besonders gerne kletterte sie in dem abgebildeten Gerät herum, oder raste mit der Seilbahn mit ihrer Freundin hin und her.“ Die Solingerin besuche diesen Ort heute immer noch gerne mit ihren Patenkindern und schätze ihn vor allem im Sommer als „kühles und schattiges Plätzchen“, wenngleich sie sich um die alten Bäume dort Sorgen mache: Die Minimiermotte habe dort schon deutliche Spuren hinterlassen. „Wir werden sicher auch in den nächsten Jahren auf die Bäume achten und um den Platz spazieren. Er gehört einfach zu unserem Leben“, schwärmt Martina Dembny.

Sportliche Erinnerungen hat Mike Häusgen an den Spielplatz, der beim Blick auf das Foto schmunzeln musste: Denn in den 70er Jahren hätten viele Kinder den Spielplatz zum Bolzen genutzt. Stilecht trugen die Nachwuchskicker Trikots mit dem Namen ihrer Idole, so dass Fußballgrößen wie Sepp Maier, Norbert Nigbur oder Wolfgang Kleff dort auf Torejagd gingen. „Darüber trug man gerne eine Trainingsjacke vom TSV Aufderhöhe oder der Union“, schildert Häusgen, der heute übrigens das Solinger Jobcenter leitet.

Solinger zog mit seiner Familie an den Ort seiner Kindheit zurück

Ein sehr persönliches Verhältnis hat Christian Kossen zum Kastanienspielplatz, der in Aufderhöhe eine unbeschwerte Kindheit erlebt hat und nach Zwischenstationen unter anderem in Siegen, Köln und Bensberg wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist. Aus dem Wohnzimmerfenster seines Hauses, das er inzwischen dort mit seiner Familie bewohnt, könnte er theoretisch direkt auf den Spielplatz blicken – würden nicht die heute hoch und dicht gewachsenen Kastanien ihm die Sicht verstellen.

Die alten Bäume rings um das Spielgerät haben heute kräftig an Größe und Umfang zugelegt.

„Heute sind es meine Kinder, die zur Grundschule Uhlandstraße gehen und täglich auf dem Kastanienspielplatz mit ihren Freunden spielen. Gelegentlich schnappen sie sich das Fahrrad und fahren zu Oma und Opa in das ,Dichtereckchen’, mittlerweile allerdings über breit ausgebaute Wege mitten durch die Spar- und Bauvereinsiedlung Börkhauser Feld.“

Norbert Posthum weist neben dem markanten Klettergerüst auf die vielen weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder auf dem Kastanienspielplatz hin. Die 4235 Quadratmeter große Anlage, so hat der Solinger recherchiert, verfügt außerdem noch über eine Rutsche, einen Sandkasten, eine Tischtennisplatte, ein Wipptier und eine Seilbahn und sei „für alle Altersklassen geeignet“.

Auch Ralf Kemper denkt gerne an den Kastanienspielplatz zurück: „Ich wohnte damals als Kind in der zwei Kilometer entfernten Gillicher Straße. Mit Holzstöcken holte ich mit kindlicher Freude große Mengen von Kastanien aus den Bäumen.“ Er vermute, dass der alte Schnappschuss etwa in den 60er Jahren entstanden sei.

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