Land bewilligte 17.850 Euro

„Heimatwerkstatt Gräfrath“ soll den Stadtteil zukunftsfähig machen

Bei vier Themenabenden soll die Zukunft des historischen Stadtteils Gräfrath im Mittelpunkt stehen. Foto: Christian Beier
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Bei vier Themenabenden soll die Zukunft des historischen Stadtteils Gräfrath im Mittelpunkt stehen.

Der Heimatverein Gräfrath hat erfolgreich einen Antrag auf Förderung der „Heimatwerkstatt“ gestellt.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. Aus dem Heimatprogramm des Landes NRW wurden 17 850 Euro bewilligt. Der Eigenanteil durch den Heimatverein betrage zehn Prozent, erklärte Carsten Zimmermann dazu bei einem Pressegespräch. Zimmermann ist im Büro des Oberbürgermeisters für strategische Planung zuständig,

Das Projekt, Gräfrath schöner zu machen und für eine nachhaltige Zukunft zu sorgen, soll nach dem Willen der Stadt nicht auf Verwaltungsebene in Gang gesetzt werden, sondern die Gräfrather Bürger an dem Projekt beteiligen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach kündigte an: „Das Rathaus arbeitet mit dem Heimatverein zusammen. Gräfrath ist ein Highlight für ganz Solingen, das müssen wir öffentlich machen.“ Er meinte ferner: „Wer Solingen verstehen will, muss die Stadtteile verstehen.“

Karl-Gerd Hankammer als Vorsitzender des Heimatvereins stellte die Planung für die „Heimatwerkstatt Gräfrath“ vor: „Im ersten Schritt wollen wir die Bürger an vier Themenabenden in eine Diskussion bringen.“ Bei der Auftaktveranstaltung Anfang 2021 wird das Projekt vorgestellt, zum Abschluss werden die Ergebnisse diskutiert.

Historisches soll als Bühne für neue Entwicklungen genutzt werden

In einem zweiten Schritt will man die Ideen künstlerisch-kreativ umsetzen. Dazu sind Gräfrather Künstler gefragt. Projektleiter Thomas Zühlke wird vom Vorstand des Heimatvereins – neben Hankammer sind das der zweite Vorsitzende Thomas Rauh und Schatzmeister Harald Engels – sowie den Gräfrather Einrichtungen unterstützt. Hankammer betonte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der Arge, Schulen, Kirchengemeinden und den „Gräfrathern“ – einer Gruppe von Gastronomen, Künstlern und Gewerbetreibenden. Die Themenabende kreisen um die Bedeutung des historischen Erbes und enthalten auch Info-Touren zu besonderen Orten.

Jugendliche werden befragt, wie sie die Situation einschätzen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Ziel soll sein, Historisches zu bewahren – und im gleichen Zug als Bühne für neue Entwicklungen zu nutzen.

Mit der feierlichen Übergabe der Arbeitsweste mitten im Wald bei Gräfrath ist offiziell geworden: Michael Maul ist der neue Wegepate für den Bergischen Weg.

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