Wohnbebauung

„Greeen“: Abrissarbeiten sollen noch im Juli beginnen

Breuer & Schmitz hat das Gelände in Wald verlassen – bald rollen die Bagger.
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Breuer & Schmitz hat das Gelände in Wald verlassen – bald rollen die Bagger.

Das ehemalige Gebäude der Firma Breuer & Schmitz wird abgerissen. Das plant Kondor Wessels an der Locher Straße in Wald:

Von Manuel Böhnke

Solingen. Während die Arbeiten am O-Quartier in Ohligs auf die Zielgerade gehen, dürfte bald das nächste Großprojekt von Kondor Wessels in Solingen starten. Auf Tageblatt-Anfrage kündigt der Baukonzern an, noch im Juli mit dem Abbruch des ehemaligen Gebäudes der Firma Breuer & Schmitz in Wald beginnen zu wollen. Die Fertigstellung des Projektes „Greeen“ ist für das zweite Quartal 2025 vorgesehen.

Vor wenigen Wochen hat Breuer & Schmitz seinen traditionsreichen Produktionsstandort an der Locher Straße verlassen. Der Beschlaghersteller ist fortan an der Monhofer Straße ansässig. Die Hallen in Wald weichen Wohnbebauung. Kondor Wessels plant 167 Einheiten mit ebenso vielen Tiefgaragenstellplätzen. Hinzu kommen zwei Stellplätze für Kleinwagen wie Smarts und acht für Motorräder, Raum für 334 Fahrräder sowie eine viergruppige Kindertagesstätte.

Zum weiteren Vorgehen erklärt Kondor Wessels: „Bis Ende 2022 sollen Abbruch, Verbau, Baugrube und Kanalarbeiten erstellt werden.“ Anfang des kommenden Jahres ist dann der Start des Rohbaus vorgesehen.

Wir sind zuversichtlich, unser Budget zu halten.

Kondor Wessels

Der Projektbeginn fällt in wirtschaftlich unsichere Zeiten. Ursprünglich war für „Greeen“ ein Investitionsvolumen von 59 Millionen Euro vorgesehen. Ob die zwei Jahre alte Kalkulation noch realistisch ist? Kondor Wessels erklärt: „Die Investitionskosten sind aufgrund der anhaltenden Materialknappheit und des Ukraine-Kriegs gestiegen. Wir sind dennoch zuversichtlich, unser Budget zu halten.“

Großprojekt soll nur mit erneuerbaren Energien versorgt werden

Die Energieversorgung von „Greeen“ ist dagegen unabhängig von weltpolitischen Spannungen. Kondor Wessels verweist auf die „autarke Energieversorgung mit einer Kombination aus Geothermie und Luft-Wärme-Pumpen“. Damit zähle das Vorhaben in Wald „zu einem der wenigen Großprojekte in Deutschland, die gänzlich mit erneuerbaren Energien versorgt werden“.

Während die Bagger allmählich anrollen, hat die Vermarktung bereits begonnen. 99 der Einheiten sind als Eigentumswohnungen vorgesehen, die Stadt-Sparkasse Solingen betreut den Prozess. Die übrigen 68 Einheiten sollen Mietwohnungen werden. Diesbezüglich führe Kondor Wessels derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren.

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