Neujahrsempfang

Gräfrather richten Blick nach vorne

Beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Gräfrath präsentierte (v.l.) Dirk Balke unter anderem die von ihm entworfene blau-grüne Gräfrath-Fahne. Georg Meyer berichtete außerdem über das Projekt „Blauer Wald“, Jürgen Kaumkötter über die Kulturszene des Stadtteils. Bezirksbürgermeisterin Ruth Fischer-Bieniek begrüßte auch das Duo „Stay tuned“ mit Florijan Denic und Iris Korte.
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Beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Gräfrath präsentierte (v.l.) Dirk Balke unter anderem die von ihm entworfene blau-grüne Gräfrath-Fahne. Georg Meyer berichtete außerdem über das Projekt „Blauer Wald“, Jürgen Kaumkötter über die Kulturszene des Stadtteils. Bezirksbürgermeisterin Ruth Fischer-Bieniek begrüßte auch das Duo „Stay tuned“ mit Florijan Denic und Iris Korte.

Beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung ging es um Zukunftspläne, Nachhaltigkeit und Kultur.

Von Andreas Tews

Solingen. Nicht nur das neue Zeltdach für den Gräfrather Markt und die vielen Feste haben das Leben des Stadtteils im abgelaufenen Jahr bestimmt. Beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Gräfrath betonte Bezirksbürgermeisterin Ruth Fischer-Bieniek (Grüne) auch die besondere Bedeutung der Heimatwerkstatt und des damit verbundenen Blicks in die Zukunft Gräfraths. Die eigentliche Werkstatt sei zwar abgeschlossen, erklärte die Bezirksbürgermeisterin. Doch jetzt beginne die eigentliche Arbeit.

Zum Neujahrsempfang kamen 70 geladene Gäste ins Zentrum für verfolgte Künste. Neben dem Austausch untereinander standen vor allem drei Vorträge im Mittelpunkt: Der von Balke, der den Projektleiter der Heimatwerkstatt, Thomas Zühlke, vertrat, und seine Gräfrath-Fahne vorstellte, Georg Meyers (Smart Klima GmbH) Worte zu den Themen Energiewende und Klimakrise sowie das Referat von Jürgen Kaumkötter (Zentrum für verfolgte Künste) zur Situation der Kultur in Gräfrath.

Gräfrather wünschen sich mehr Raum für Begegnung und Kultur

Zur Heimatwerkstat berichtete Fischer-Bieniek, dass sich die Teilnehmer der Gräfrather Heimatwerkstatt vor allem Stätten für Begegnung, Veranstaltungen und Sport für Jung und Alt gewünscht hätten. Als Beispiele nannte sie Tötterbänke, Literaturcafés, einen Dorfladen mit Bürgertreff oder ein Stadtteilbüro bis hin zu einer Mehrzweckhalle, mehr Liveveranstaltungen auf dem Marktplatz oder Möglichkeiten für Kunst, Kultur und Gastronomie.

Nach der Ideenfindung beginne jetzt die Umsetzung, erklärte Fischer-Bieniek. Dafür würde außer finanziellen Mitteln auch „Manpower“, zum Beispiel in Form eines Stadtteilmanagers benötigt. Ein Ergebnis konnte Dirk Balke bereits präsentieren: die von ihm entworfene Gräfrath-Fahne mit dem Gräfrather Wappen (|).

Georg Meyer sprach unter anderem über die von ihm initiierte Aktion „Blauer Wald“. Dabei gehe es um die Wiederaufforstung der angeschlagenen Wälder, sagte die Bezirksbürgermeisterin. 100 000 neue Bäume für das Bergische Land seien das Ziel. Darüber hinaus trete Meyer gegen das massive Versenden kostenloser Pakete durch Online-Verkaufsplattformen ein.

Von der Kulturlandschaft berichtete Jürgen Kaumkötter. Beim Thema Kultur werde leider zuerst gespart, bedauerte Fischer-Bieniek. Dies ändere sich auch im aktuellen städtischen Haushalt nicht. Dabei sei die Gräfrather Kunst- und Kulturszene mit ihren vier Museen, vielen Galerien, dem Kammerspielchen und den Vereinen gut aufgestellt. Trotz des Kostendrucks sei im vergangenen Jahr Unglaubliches auf die Beine gestellt worden.

Kaumkötter gab einen Ausblick auf geplante Veranstaltungen und zum Teil internationale Projekte des Zentrums für verfolgte Künste im neuen Jahr. Im Vordergrund stehe dabei der Brandanschlag von 1992, der sich im Mai zum 30. Mal jährt.

Gräfrath-Fahne

Die von Dirk Balke entworfene Gräfrath-Fahne ist durch die Farben Blau und Grün dominiert. Diese stehen für den Himmel und die Wupperberge. Sie zeigt außerdem das Rad von St. Katharina, eine Reliquie des früheren Wallfahrtsortes, und drei Türme, die nach der Wappenkunde für Gräfraths Einwohnerzahl stehen.

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