Personalwechsel

Beauftragte für Gleichstellung legt Fokus auf Vernetzung

Gisela Köller-Lesweng (v. l.) übergibt ihr Amt an Astrid Hofmann, Sandra Ernst übernimmt die Stellvertretung. Foto: Christian Beier
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Gisela Köller-Lesweng (v. l.) übergibt ihr Amt an Astrid Hofmann, Sandra Ernst übernimmt die Stellvertretung.

Astrid Hofmann übernimmt das Amt von Gisela Köller-Lesweng.

Von Anna Lauterjung

Solingen. Die bisherige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Solingen Gisela Köller-Lesweng wurde am Montagnachmittag bei der Sitzung des Frauenforums in der Cobra offiziell von ihren Mitstreiterinnen verabschiedet. Astrid Hofmann, Gisela Köller-Leswengs langjährige Stellvertreterin in der Gleichstellungsstelle, wird zukünftig die Position als Gleichstellungsbeautragte der Stadt übernehmen. Als neue Stellvertreterin wird Sandra Ernst sie nun unterstützen.

Gisela Köller-Lesweng trat vor 14 Jahren in die Fußstapfen von Dagmar Becker als Gleich-stellungsbeauftragte. Unter Köller-Leswengs Leitung ist das Angebot der Gleichstellungsstelle noch weiter ausgebaut worden. Sie hat das Frauenforum gebildet, um die Interessen der Frauen in der Politik einzubringen. Zudem habe Gisela Köller-Lesweng den Politischen Aschermittwoch ins Leben gerufen, der Frauen aller Jahrgänge zusammenbringt und einen Ort der Vernetzung und der Kraftgewinnung bietet. In Erinnerung geblieben ist ihr vor allem das Mentoring-Projekt zu Frauen im Konzern.

Anfang des Jahrzehnts habe dieses Frauen für Führungspositionen im Städtischen Klinikum und dem Altenzentrum gecoacht. „Die Teilnehmerinnen sind auch alle aufgestiegen“, erzählt Gisela Köller-Lesweng stolz. Auch die Dienstvereinbarung gegen sexuelle Belästigung sei eine der Errungenschaften ihrer Karriere.

In ihrer Amtszeit hat Gisela Köller-Lesweng die Bündelungen der anderen Frauenbeauftragten der städtischen Unternehmen angestrebt. Zudem hat sie sich für Frauen mit einer Behinderung und für Frauen mit Migrationshintergrund eingesetzt.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte Astrid Hofmann ist bereits seit sieben Jahren in der Gleichstellungsstelle tätig. Sie hat 1994 bei der Stadt ihre Ausbildung gemacht und war auf Wunsch von Gisela Köller-Lesweng nach ihrer Elternzeit zur Gleichstellungsstelle gewechselt. Bisher hat sie sich vor allem mit internen Projekten beschäftigt, darunter auch mit dem Gleichstellungsplan.

Fokus liegt auf dem Frauenforum und der Vernetzung

Stellvertreterin Sandra Ernst kommt aus der Jugendbetreuung. Sie hat zuvor als Sozialpädagogin für das Jugendamt gearbeitet. Zusammen wollen sie zukünftig einen Fokus auf das Frauenforum und die Vernetzung legen, unter anderem mit anderen Akteuren der Solinger und Bergischen Infrastruktur. Eines ihrer ersten Projekte sind die Wahlprüfsteine, bei denen den Oberbürgermeisterkandidaten Fragen zu frauenpolitischen Themen gestellt wurden.

Der Gleichstellungsplan sieht Quoten für Führungspositionen vor und will das Ungleichgewicht bei den Einkommen beseitigen.

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