Schauspielprojekt

Gesucht: Alle, die Spaß am Theaterspielen haben

Theaterpädagogin Yvonne Thiel freut sich sehr auf die Arbeit mit Menschen, die gerne auf der Bühne stehen.
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Theaterpädagogin Yvonne Thiel freut sich sehr auf die Arbeit mit Menschen, die gerne auf der Bühne stehen.

Schauspielprojekt „Deine Chance“: Die Aufführung ist für den 15. Oktober geplant.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Theaterpädagogin Yvonne Thiel brennt spürbar für ihr Projekt „Deine Chance“: gemeinsam mit am Theaterspielen interessierten Menschen Kurzstücke entwickeln und einstudieren und sie präsentieren. Echte Inklusion wünscht sie sich dabei, also einen bunten Mix aus Alt und Jung, mit deutschen Wurzeln oder Migrationshintergrund, gehandicapt oder ohne Behinderung, männlich, weiblich oder divers, kurz – buchstäblich alle.

Als Erzieherin in der Kita Lucasstraße habe sie täglich mit dem Stichwort Inklusion zu tun und definiere ihn längst so, „dass Inklusion dann erreicht ist, wenn der Begriff unnötig geworden ist und es keine inklusiven Projekte mehr braucht, weil die Berührungsängste auf den beiden Seiten nicht mehr da sind.“

  Derzeit sieht sie die Notwendigkeit inklusiver Bemühungen allerdings noch sehr und möchte mithelfen, „die Gesellschaft zu einem „homogenen Miteinander“ zu erziehen, wie sie es ausdrückt. Unaufgeregt, ohne erhobenen Zeigefinger selbstredend, sondern dadurch, dass man sich begegnet und miteinander Erlebnisse teilt.

Zum Beispiel die Freude an Theaterprojekten wie „Deine Chance“. Kostüme, Bühnenbild, Text und Darstellung sollen gemeinsam mit Lust und Liebe erarbeitet werden. „Jeder darf und soll hier im Spiel seine Geschichte erzählen, die dann in einem Kontext Raum und Platz findet“, sagt Thiel. In Dr. Heinz-Werner Würzler, Fachbereichsleiter Politik, Kultur und Umwelt der Bergischen Volkshochschule, hat sie einen starken Kooperationspartner gefunden, so dass das Ganze in den dortigen Räumen stattfinden kann.

Ebenfalls mit im Boot sind der Verein Gemeinsam leben lernen“ sowie die Stadt-Sparkasse Solingen als Förderer. Damit das Konzept funktionieren kann, belässt sie es bei zwölf Teilnehmern, die sie zuvor kennenlernen möchte. „Der Begriff Casting ist für mich etwas unglücklich, weil er an so eine Art Schaulaufen denken lässt.“ Was sie aber ganz und gar nicht meint. Es geht ihr um ein persönliches Gespräch über Wünsche, Vorstellungen und Ideen fürs Projekt und die individuelle Möglichkeit, sich dort einzubringen. Am Ende der wöchentlichen Samstagsproben steht eine öffentliche Aufführung auf dem Programm, die für den 15. Oktober geplant ist.

Bei Interesse bitte melden unter Tel. (01 57) 39 46 04 51 oder per E-Mail: y.not@gmx.de

Geprobt wird samstags um 10 Uhr in Raum 210 der Bergischen VHS in der Mummstraße 10

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