Engagement

Gemeinde hofft, wieder Angebote für Kinder schaffen zu können

Die Stadtmission feierte den Geburtstag ihres Gemeindehauses an der Brühler Straße.
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Die Stadtmission feierte den Geburtstag ihres Gemeindehauses an der Brühler Straße.

Stadtmission feiert Geburtstag – zu den Gästen zählen nicht nur Mitglieder, sondern Menschen aus ganz Solingen.

Von Andreas Römer

Solingen. Im Rahmen der Ernte-Dank-Gottesdienste feierte die Stadtmission Solingen am Sonntag auch ihr 20-jähriges Bestehen auf der Brühler Straße. Eigentlich ist die Stadtmission in Solingen bereits 143 Jahre alt, das Gemeindehaus an der Brühler Straße wurde aber erst am 13. Oktober 2002 feierlich eröffnet. Seit 20 Jahren bietet das Gebäude Heimat für viele verschiedene Gruppen, von Kindern über Jugendlichen, bis hin zu Erwachsenen und Senioren, die hier alle wöchentlich zusammenkommen. Auch Gruppen des Blauen Kreuzes, die Selbsthilfegruppen für Suchtkranke durchführen, haben unter dem Dach der Stadtmission ihren Platz gefunden.

Karl-Heinz Hoppe erinnerte an den Start der Bauarbeiten am 3. September 2001: Als kanadische Zimmerleute mit den Holzarbeiten begannen, regnete es ebenso stark wie am Sonntagmorgen.

Besonders stolz und dankbar ist die Gemeinde auf die vielen Freiwilligen, die sich mit Eigenleistung am Bau beteiligten. „Bis zu 1000 Stunden haben einzelne Gemeindemitglieder hier auf der Baustelle gearbeitet“, weiß Gemeindeleiter Jochem Born. Das trug einen gewichtigen Teil dazu bei, dass man nach nur einem Jahr Bauzeit das Gebäude beziehen konnte.

Seniorenbibelkreis, Jugendkreis und internationaler Hauskreis

Pastor Dirk Dühring, der selbst seit vier Jahren in der Gemeinde ist, zeigte sich „dankbar, dass wir dieses schöne Gebäude zur Verfügung haben, um einen Ort der Hoffnung für alle in Solingen anbieten zu können“. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten sei es wichtig, zusammenkommen zu können und sich gegenseitig zu ermutigen. Die Stadtmission ist keine Bezirksgemeinde. „Zu uns kommen Menschen aus ganz Solingen“, erläutert der Pastor.

Die letzten Jahre seien mit Corona sehr schwierig gewesen, vor allem die Zeit, als man keinen Präsensgottesdienst habe durchführen können. Die Stadtmission überträgt seitdem die Gottesdienste live und bietet auch die Aufzeichnungen auf Youtube an. „Wir sind dankbar, das so tun zu können. Doch eigentlich ist die Stadtmission ein Ort der Begegnung, und dies persönlich zu tun, kann ein Video nicht ersetzen“, so Pastor Dühring.

Aktuell gebe es noch einen Seniorenbibelkreis, einen Jugendkreis und einen internationalen Hauskreis. Es gelte, kurzfristig neue Angebote zu schaffen, um das Gemeindeleben weiter zu beleben, so Dühring. „Wir hoffen bald wieder Angebote für Kinder gestalten zu können“. Heute sei er einfach froh, wieder zu so vielen Menschen sprechen zu können und mit ihnen Erntedank und das Jubiläum des Gemeindehauses feiern zu können.

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