Eichenstraße

Gemeinde Dorp sucht für die Arche Mieter

In der Arche an der Eichenstraße läuft das Gemeindeleben an. Waldemar Schmalz (von links), Jo Römelt, Gabi Ern, Stefanie Bluth, René Splitthoff und Küsterin Edith Pabst stellten Zukunftsperspektiven vor.
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In der Arche an der Eichenstraße läuft das Gemeindeleben an. Waldemar Schmalz (von links), Jo Römelt, Gabi Ern, Stefanie Bluth, René Splitthoff und Küsterin Edith Pabst stellten Zukunftsperspektiven vor.

Das Haus wurde saniert und technisch aufgerüstet.

Von Philipp Müller

Solingen. Auf zwei Etagen strahlt das evangelische Gemeindehaus Arche in neuem Glanz. Seit Dezember wurde die Immobilie der Gemeinde Dorp an der Eichenstraße innen neu gestrichen, teilweise saniert und mit moderner Technik ausgerüstet. Dazu zählt neues Licht.

Das Ziel sei, jetzt Mieter für einzelne Räume zu finden, erklärt Pfarrer Joachim Römelt. Der Vorsitzende des Dorper Presbyteriums setzt dabei auch auf die Hilfe des Eventmanagers René Splitthoff, der schon bei der Turmsanierung der Dorper Kirche Partner der Gemeinde war. Er sucht jetzt vor allem Dauermieter als finanzielle Stütze für die Arche.

Vor drei Jahren hatte das Presbyterium beschlossen, das Haus aufzugeben. „Da gab es eine große Traurigkeit“, erinnert sich Römelt. Umso größer war die Freude, als das Ehepaar Beate und Thomas Busch Hilfe anbot. Sie gaben eine Zusage, die Sanierung des Gebäudes zu finanzieren, um für die Gemeinde „den Druck aus dem Kessel zu nehmen“.

Das marode Holzwerk wurde ausgetauscht. Parallel tagte immer wieder die Ideen- und Zukunftswerkstatt der Gemeinde. Jugenddiakon Waldemar Schmalz betont: „Das Haus hat auch eine soziale Verantwortung für die Menschen in der Gemeinde.“ Zusammen mit Gabriele Ern verantwortet er die Angebote für die jungen Gemeindeglieder. Edith Pabst ist die Küsterin der Arche und begleitete die Sanierungsschritte, die viel Licht in die Arche brachten.

Solingen: Leben zieht wieder vielfältig in die Arche an der Eichenstraße ein

Es werde auch wieder Gottesdienste im Haus geben, berichtet Römelt. Am 12. Juli um 10 Uhr können die Gottesdienstbesucher die neue Vikarin Stefanie Bluth kennenlernen. Doch es sei natürlich weiter im Hinterkopf, die Arche aufzugeben. Doch man nehme sich jetzt die Zeit, das gut zu entscheiden. Da sei man auch nicht unter Druck durch die Spende der Familie Busch. Die habe ausdrücklich freie Hand für die Gemeinde versprochen.

Bis dahin soll ein Teil der jährlichen Betriebskosten von 70 000 Euro durch Vermietungen erwirtschaftet werden. Splitthoff kann sich Seminare vorstellen. „Wir haben das Haus mit modernen Wifi ausgestattet.“ Doch auch vom Kindergeburtstag bis zu Kursen von anderen Trägern sei viel möglich. Doch das Haus werde keinesfalls zum Partyraum.

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