Bergische Museumsbahnen

Fuhrpark der Museumsbahnen vergrößert sich

Die Lok ist gut im Bergischen angekommen. In Kürze soll sie aufgearbeitet werden.Foto: Michael Malicke
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Die Lok ist gut im Bergischen angekommen. In Kürze soll sie aufgearbeitet werden.

Die E-Lok stand schon lange auf der Wunschliste des Vereins. Nun kam sie aus der Schweiz zurück ins Bergische. Der teure Transport wurde mit Spenden finanziert.

Solingen. Die Bergischen Museumsbahnen freuen sich über einen neuen Erwerb: 35 Tonnen wiegt die große E-Lok, die jetzt aus der Schweiz in die Kohlfurth gekommen ist. Sie wird künftig an den Güterverkehr auf Meterspurgleisen im Bergisch-Märkischen Raum erinnern.

Seit Ende der 1980er Jahre stand eine der beiden „Hagener Schwestern“ – so werden die 1955/65 von Hagen nach Bern verkauften AEG-40-Tonnen-E-Loks vom Typ Letmathe der Hagener Straßenbahn AG in der Schweiz liebevoll genannt – auf der Wunschliste der BMB, ist auf der Homepage des Vereins zu lesen. „Nach langen Verhandlungen mit den Schweizer-Kollegen konnten wir eine der beiden Loks retten und für uns gewinnen.“ Die Aufarbeitung soll in Kürze starten.

Die Firma AEG lieferte in den frühen Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts viele Elektrolokomotiven an Kleinbahnen und Straßenbahnbetriebe, die neben dem Personenverkehr auch Gütertransporte auf der Schiene durchführten. In Wuppertal traf dies auf die Meterspurstrecken im Raum Ronsdorf und nach Solingen zu.

Mit der Stilllegung wurden auch die E-Loks verschrottet. Nebenan im Märkischen existierte bis 1963 die Überlandstraßenbahn Hagen-Breckerfeld, ähnlich schön gelegen wie die heutige Museumsstraßenbahn in Wuppertal von Cronenberg nach Kohlfurth. Drei E-Loks von AEG dienten dem Güterverkehr. Nach dessen Ende konnten zwei davon in die Schweiz an die Vereinigten Bern-Worb-Bahnen verkauft werden. Dort standen sie bis vor kurzem noch im Dienst.

Vom Heimatministerium gab es 33.000 Euro Zuschuss

Nach vielen Gesprächen gelang es den Museumsbahnen, die Maschine Nummer 1 zu erwerben und dank großzügiger Spenden konnte auch der rund 10.000 Euro teure Schwertransport finanziert werden. Das NRW-Heimatministerium belohnte die Aktivitäten mit einem Zuschuss in Höhe von 33.000 Euro. Weitere Informationen zu den Bergischen Museumsbahnen gibt es hier:

www.bmb-wuppertal.de

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