Freiwilligendienst

Sportvereine suchen FSJler und Bufdis

Jona Glück (v. l.) und Daniela Kleppa sind FSLler im Sportverein. Praktikant Vincent Hofmeister liebäugelt mit einem freiwilligen sozialen Jahr.
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Jona Glück (v. l.) und Daniela Kleppa sind FSLler im Sportverein. Praktikant Vincent Hofmeister liebäugelt mit einem freiwilligen sozialen Jahr.

Freiwilliges Jahr oder Bundesfreiwilligendienst – Sport bietet viele Möglichkeiten. Viele Vereine wünschen sich Unterstützung.

Von Tanja Alandt

Solingen. In der Halle des Merscheider Turnvereins werben sie um Unterstützung: Vertreter von Sportvereinen erklärten zusammen mit dem Solinger Sportbund vor Journalisten, dass sie gerne junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren möchten (FSJler) bei sich aufnehmen würden. Gleiches gelte für Menschen, die sich im Bundesfreiwilligendienst engagieren (Bufdis) wollen. Während das Freiwillige Soziale Jahr meist nach dem Schulabschluss als Orientierungsjahr dient, können am Bundesfreiwilligendienst theoretisch auch über 30-Jährige teilnehmen.

Rundblick über den Sport in der Klingenstadt

Diese Vorteile hat ein freiwilliges Jahr

„Viele nutzen das Jahr, um sich darüber klar zu werden, ob sie lieber studieren möchten oder doch lieber eine Ausbildung machen möchten“, sagte Magdalene Möhring vom Solinger Sportbund. Bei FSJ und Bufdi gibt es bei Sportvereinen zudem die Möglichkeit, einen Übungsleiterschein oder falls schon vorhanden, eine andere Aufbauqualifizierung zu erlangen. Das Taschengeld beträgt 315 Euro monatlich inklusive Sozialversicherung. Ebenfalls Urlaubs- und Bildungstage stehen den Freiwilligen zu. Wie ein solches Jahr aussehen kann, erzählten zwei FSJler.

Daniela Kleppa (20) hat sich neben der Büro- und Projektarbeit sowie der Pflege der sozialen Medien unter anderem um das Eltern-Kind-Turnen, Badminton oder die Fitness-Gruppen gekümmert und Grundschulkindern oft Outdoor-Angebote auf dem Sportplatz ermöglicht. Zudem war sie in der Organisation bei Sport-Festivals oder Sommerferien-Camps eingebunden.

Jona Glück (19) war als Freiwilliger in der Projektplanung sowie in der Büroarbeit involviert sowie vormittags für das Sportangebot in den Kitas zuständig. Wenn es keinen speziellen Wunsch gab, brachte er die Kinder oft mit Spielen dazu, sich zu bewegen. Beim Treffen „Get together“ im Ittertal kümmerte er sich um die verschiedenen Sportangebote wie Beach Volleyball, Roundnet oder Air-Badminton.

Der Solinger Sportbund leitet die Bewerbungen weiter

Anfangs sei es schon eine Herausforderung gewesen, für eine Gruppe von etwa acht Kindern verantwortlich zu sein, berichteten die beiden. Dass es erst einmal eine Herausforderung ist, bestätigten die Vertreter der Sportvereine. Sie beobachteten aber auch, „wie die jungen Leute wachsen und über sich hinauskommen“. Viele könnten sich anschließend besser organisieren und würden selbstständiger. Daher sei das Ganze eine Win-Win-Situation. Sportaffine Interessenten könnten sich per E-Mail gerne mit einem einfachen Motivationsschreiben bewerben. Der Solinger Sportbund leitet die Bewerbungen dann an die entsprechenden Vereine weiter.
ganztag@solingersport.de

Lesen Sie auch: Betriebe rechnen mit weniger Bewerbern

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