Verkaufsoffener Sonntag

Flaute in den Läden: Nur 25 Händler machen mit

Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag zogen zwar viele Interessierte an, in den Läden herrschte aber eher Flaute, bestätigte auch der Chef der W.I.R., Detlef Ammann.Foto: Moritz Alex
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Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag zogen zwar viele Interessierte an, in den Läden herrschte aber eher Flaute, bestätigte auch der Chef der W.I.R., Detlef Ammann.

Als nicht gut bezeichnete Detlef Ammann in der Rückschau das Geschäft am vergangenen verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt.

Von Philipp Müller

Solingen. Der Modehändler ist zugleich auch Vorsitzender der W.I.R., dem Zusammenschluss der City-Händler. Sein Vorstandskollege Michael Jaspert im Werbe- und Interessenring Innenstadt hatte geöffneten Geschäfte gezählt. Er kam, den Hofgarten und den C & A jeweils einzeln eingeschlossen, auf 25 teilnehmende Gewerbetreibende. Davon drei auf der gesamten Hauptstraße. Den positiven Gesamteindruck, den das ST zunächst vom Sonntag hatte, teilen die Händler beim Blick in die Ladenkassen dann nicht mehr so ungetrübt.

„Es war ein Versuch, weil wir auch dieses Jahr kein Brückenfest haben“, erklärte Jaspert am Montag. Zeitgleich fand jedoch die 2. Solinger Bierbörse statt. Sie erstreckte sich auf die Plätze Alter Markt und Fronhof. Dort herrschte zwar Betrieb. Aber die Läden füllte das offensichtlich nicht. Es sei tatsächlich ordentlich etwas losgewesen, aber Jaspert merkte auch an: „Wer ein Bier trinken kommt, geht nicht auch automatisch in ein Ladengeschäft.“

2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag

Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex
Bierbörse in Solingen
2. Solinger Bierbörse und verkaufsoffener Sonntag. © Moritz Alex

Denn dort habe es auch im Bereich der Bierbörse an Kunden gemangelt. Jaspert ist auf der einen Seite enttäuscht, dass nur so wenige Geschäfte überhaupt geöffnet hatten. Aber er kann das auf der anderen Seite auch verstehen. Der Handel sie durch die Corona-Zeit weiter gebeutelt. Er hofft, dass der Trend nicht anhält, dass sich immer weniger Geschäftsleute an solchen Aktionen wie dem verkaufsoffenen Sonntag beteiligen. Er und Ammann haben aber schon länger eine Tendenz beobachtet, dass sich nicht alle Ladeninhaber dafür begeistern lassen.

Personalkosten belasten Händler am verkaufsoffenen Sonntag

Das hänge auch mit den Personalkosten zusammen, wirbt Jaspert um Verständnis. Er selbst betreibt an der Hauptstraße eine Optiker-Filiale und nennt das als Beispiel: „Da setze ich sieben Mitarbeiter ein –natürlich auch an einem verkaufsoffenen Sonntag.“ Entsprechend müsse jeder Händler das gut kalkulieren.

Ordnungsamt bricht Konzert auf dem Alter Markt ab

Zur Belebung hatte die W.I.R. am Samstag und Sonntag jeweils zweimal Musik organisiert. Doch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) brach am Sonntag um 16.30 Uhr den Auftritt der Band Matter of Time ab. Das Tageblatt erreichten einige Reaktionen aus der Leserschaft, die das nicht verstehen. Jaspert klärt auf: Er habe die Genehmigung von „2 bis 6“ gestellt, daraufhin sei eine Beschallungserlaubnis vom Ordnungsamt für 12 bis 16 Uhr ausgestellt worden – gemeint habe er aber tatsächlich die Zeit von 14 (2) bis 18 (6) Uhr. Den Fehler nimmt er als „Kommunikationspanne“ auf seine Kappe. Der KOD habe dann noch ein Lied der Band zu Ende spielen lassen, ansonsten aber auf die fehlende Genehmigung für einen längeren Auftritt verwiesen.

Stadtsprecher Daniel Hadrys erklärt dazu für das Rathaus, der KOD habe rechtlich wegen der beantragten Genehmigung keine andere Wahl gehabt. Er sagte am Montag: „Die Kolleginnen und Kollegen des KOD haben den Veranstalter behutsam auf die Genehmigung hingewiesen und dann gegen 16.30 Uhr darum gebeten, die Musik zu beenden.“

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