Corona-Krise

Firma spendet 660 Liter Desinfektionsmittel

Jürgen Rüttgers (l.), Leiter des Rettungsdienstes, nahm die Spende von Dennis Mlinzk und Hannan Maslowski-Asdik entgegen. Foto: Michael Schütz
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Jürgen Rüttgers (l.), Leiter des Rettungsdienstes, nahm die Spende von Dennis Mlinzk und Hannan Maslowski-Asdik entgegen.

Innovativ Personal und Feuerwehr arbeiten zusammen. Mittel geht an Pflegeeinrichtungen.

Von Timo Lemmer

Für Hannan Maslowski-Asdik und Dennis Mlinzk war klar, wie sie sich mit der Innovativ Personal GmbH in der Corona-Krise engagieren möchten. Denn zum einen arbeitet die Firma ohnehin mit Seniorenheimen und Krankenhäusern in Solingen und Umgebung zusammen. Und zum anderen kommen sowohl die Geschäftsführerin als auch der Personaldisponent selbst aus der Pflegebranche, in der sie beide gelernt haben. Da war klar: Das Unternehmen spendet 33 Kanister mit jeweils 20 Litern Desinfektionsmittel an entsprechende Einrichtungen. Solche Bereiche, dazu vor allem ältere Menschen, kämen in der Kette viel zu oft zuletzt – gerade jetzt in der Krise. „Da war klar, dass wir in dieser Form Pflegeeinrichtungen in der Region unterstützen möchten“, sagt das Duo.

Die Metapher des „flüssigen Goldes“ ist freilich überspitzt, doch auch Fachmann Jürgen Rüttgers weiß: „Wir sind in einer Situation, an die vor zwei Monaten niemand geglaubt hätte.“ Der Leiter des Solinger Rettungsdienstes nahm die Ware mit Feuerwehrleuten in Empfang – drei Kanister gehen nämlich an Feuer- und Rettungswachen, die restlichen 30 werden von dort aus an Einrichtungen verteilt. Dabei spielt die Trägerschaft keine Rolle. Wer das bakterizid und viruzid wirkende Mittel benötigt, erhält es. Rüttgers: „Es geht dahin, wo der Bedarf am größten ist. Wir haben für die Einrichtungen schon ein gutes Netzwerk, aber der Bedarf ist überall hoch. Daher ist das ein tolles Zeichen. Einfach großartig, denn momentan ist es schwierig, an Desinfektionsmittel zu kommen.“

Wert der Spende liegt im hohen vierstelligen Bereich

Das untermauert auch Maslowski-Asdik: „Die Bestände werden weltweit benötigt. Besonders in der Pflege fehlt es sowieso schon an Material.“ Da es häufig auch an Mitarbeitern fehlt, habe man bereits Personal zur Unterstützung entsendet. Mit der Spende im Wert einer hohen vierstelligen Summe hat ihre Firma nun auch noch etwas gegen den Materialmangel getan. Dank jahrelanger Abnahme des Flächendesinfektionsmittels sei es nun möglich gewesen, trotz übergroßer Nachfrage entsprechend zu ordern.

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