Kultur- und Umweltfest

Fest im Walder Stadtpark steht für Frieden und Fairness

Ziehen die Fäden bei Leben braucht Vielfalt: (v. l.) Dagmar Becker, Ariane Bischoff, Claudia Elsner-Overberg, Caren Tuchel und Dilan Torun.
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Ziehen die Fäden bei Leben braucht Vielfalt: (v. l.) Dagmar Becker, Ariane Bischoff, Claudia Elsner-Overberg, Caren Tuchel und Dilan Torun.

Leben braucht Vielfalt sorgt am 3. September im Walder Stadtpark für Unterhaltung.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. „Frieden, Freundschaft & Fairness“: Unter diesem Motto findet am 3. September im Walder Stadtpark das 21. Internationale Kultur- und Umweltfest Leben braucht Vielfalt statt. Rund 50 Informations-, Aktions- und Snack-Stände sollen sich auf dem offenen Gelände gut verteilen können. „Corona ist ja immer noch ein Thema; also haben wir uns entschieden, dieses Jahr erneut in Wald, mit mehr Platz als auf dem Fronhof zu feiern“, sagt Claudia Elsner-Overberg vom Organisationsteam, das sich aus Mitgliedern des Zuwanderer- und Integrationsrates, des Beirates Nachhaltige Kommune Solingen, des Stadtdienstes Integration und des Stabs Nachhaltigkeit und Klimaschutz zusammensetzt.

Gemeinsam mit den vielen Solinger Vereinen und Einrichtungen, die sich für Vielfalt, Bildung, soziale Teilhabe, Natur und Umwelt, Klimaschutz, Menschenrechte und global verantwortliches Handeln engagieren, werden ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, bunte Aktions- und Info-Stände und leckere Speisen aus aller Welt angeboten. Ein Konzept, das in diesem Jahr „aktueller und brisanter denn je ist“, sagte die Stadtdirektorin und Dezernentin Dagmar Becker im Pressegespräch. Hätten die miteinander verwobenen Krisen doch gezeigt, dass man nur Schulter an Schulter stark genug ist, um die sich türmenden Aufgaben zu lösen. „Solch ein Fest bietet die Möglichkeit, sich noch besser kennenzulernen“, sagte auch Ariane Bischof, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Stadtverwaltung. Das gelte sowohl für die Kommunikation mit interessierten Gästen als auch die der Akteure untereinander, die alle durch die Überschrift „Nachhaltigkeit“ vereint werden. „Natur- und Klima-Schutz, Menschenrechte, Friedensbestrebungen und Solidarität sind alles die Puzzle-Teilchen die es braucht, um unsere Erde und – kleiner gesprochen – unsere Stadt lebenswert zu halten“, sagte Bischoff.

In diesem Jahr mischt sich für das gute Gelingen der Feier wieder Bewährtes wie die eröffnende Trommelgruppe Kanguka, die fast von Beginn an dabei war und längst gesetzte Größe ist, mit neuen Protagonisten wie ukrainischen Gruppen, die noch keinen eigenen Verein haben, aber unter dem Dach diverser anderer Organisation ihre Plattform gefunden haben, um sich zu präsentieren. Volkstänze der griechischen Gemeinde oder Esgardo Rodo mit seinem Latin Jazz werden ebenfalls wieder Teil des Programms sein. Auch die junge Einrichtung Stresi 23 ist neu mit dabei.

Kinder lesen aus derMenschenrechtscharta vor

Höhepunkt am Nachmittag soll auf der Bühne das Gebet für den Frieden für alle Religionen und Nicht-Religionen werden. Unter anderem werden Kinder dazu zwei Artikel aus der Menschenrechtscharta verlesen. Begleitend dazu gibt es eine Friedenstauben-Aktion.

Sie habe mehr Angebote für das Bühnenprogramm erhalten als Zeit sei, erzählte Claudia Elsner-Overberg, sichtlich erfreut über die große Resonanz in der Stadt. Entsprechend gebe es eine kleine Joker-Liste, aus der geschöpft werden könne, falls es unvorhergesehene Ausfälle gibt.

Ebenfalls neu ist übrigens die Beteiligung des Kulturmanagements: Denise Krammer, die Latin, Samba und Bossa Nova auf die Bühne bringt, ist Teil der Reihe Weltmusik.

Leben braucht Vielfalt

Termin: Samstag, 3. September von 12 bis 21 Uhr im Walder Stadtpark. Um 14 Uhr wird die „Tour de Vielfalt“ erwartet: Oberbürgermeister Tim Kurzbach radelt im Zuge der Aktion Stadtradeln mit Amtskollegen aus den Partnerstädten und den Stadtradel-Stars vom Südpark bis zum Walder Stadtpark.

Passend zum Thema: Mehrere Interessenten für Walder Stadtsaal

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