Fiktiver Ausstellungsraum

Fauna-Modelle ziehen in Ladenlokal in der City ein

Celine Gauer ist eine der Schülerinnen und Schüler des TBK, die einen Ausstellungsraum zum Thema Fauna gestaltet haben. Foto: Christian Beier
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Celine Gauer ist eine der Schülerinnen und Schüler des TBK, die einen Ausstellungsraum zum Thema Fauna gestaltet haben.

Auszubildende des Technischen Berufskollegs präsentieren ihre Arbeiten an der Hauptstraße.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Nicht für die Schule, sondern fürs Leben zu arbeiten, das wird am Technischen Berufskolleg (TBK) bei vielen Kooperationen umgesetzt. Zuletzt hatten die angehenden Gestalter noch das Logo für die Fauna kreiert. Jetzt stand ein Innenraumprojekt auf dem Lehrplan. Das Thema: einen fiktiven Ausstellungsraum für den Tierpark zu gestalten.

Am Mittwoch präsentierten die angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten des zweiten Lehrjahres ihre Arbeiten. Dafür hatte ihnen der Besitzer das leerstehende Ladenlokal in der Hauptstraße 56 zur Verfügung gestellt. „Im Maßstab 1:25 sollte dieser etwa 17 mal 4,5 Meter große Raum dann gestaltet werden“, erklärte Fachlehrer Tobias Harmeier.

Schülerin Lara Schmidt hat ein gemütliches Ambiente mit Verkaufsbereich, Kinderecke und Mitarbeiterraum geschaffen. Mitschülerin Rebecca Müller hat mit viel Liebe fürs Detail auch eine Süßigkeitenecke und kleine Bücher gebastelt. Das Thema Tiere und Pflanzen hat Celine Gauer in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Pflanzen, getöpferte Kuscheltiere und handbemalte T-Shirts mit Fauna-Logo zieren ihren Miniatur-Ausstellungsraum. „Es sind wirklich ausgezeichnete Arbeiten entstanden“, lobte Klassenlehrer Philipp Schröder gestern bei der Präsentation. Weitere öffentliche Ausstellungstage in der City sind geplant.

Der Kontakt, um das leerstehende Ladenlokal nutzen zu können, war über den Anmietungsfonds WIN (wagen – investieren – nutzen) entstanden. „Dieses etwas ungewöhnliche Projekt ist natürlich auch eine gute Gelegenheit, um für den Anmietungsfonds als Mittel zu Belebung der Innenstadt nochmals Werbung zu machen“, erklärt Katrin Ohme von der Stadtentwicklungsplanung.

WIN-Projekt soll die Innenstadt wiederbeleben

Dabei konnte die Stadt für die Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) „City 2030“ Fördermittel vom Land akquirieren, die bei der Übernahme der Miete zur Wiederbelebung von leerstehenden Ladenlokalen eingesetzt werden können. Die Stadt mietet also Geschäftsräume an, um sie zu einer reduzierten Miete an Dritte weitergeben zu können.

Öffentliche Präsentation, Hauptstraße 56, Sonntag, 24. April, 15 bis 18 Uhr

Lesen Sie auch: Erneuter Einbruch in die Fauna

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