„Cobra-Scope“

Fans genießen Kino unter freiem Himmel

Am Freitagabend gab es Kino in Merscheid, am Samstag Rudelsingen und am Sonntagabend ein Konzert (Bericht folgt).
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Am Freitagabend gab es Kino in Merscheid, am Samstag Rudelsingen und am Sonntagabend ein Konzert (Bericht folgt).

Gut 150 Zuschauer am Industriemuseum.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Sich mit einem guten Film unterhalten und zugleich das laue Lüftchen eines Sommerabends unter freiem Himmel genießen, ist seit Jahren das bewährte Konzept der Reihe „Cobra-Scope“. Für deren achte Ausgabe hatten sich gut 150 Menschen auf den Weg gemacht, um mit Gleichgesinnten – vor Film-Start bei Einbruch der Dunkelheit – zu plaudern und sich von DJ Luca Reale in Stimmung bringen zu lassen. „Beckenrand-Sheriff“ stand als Hauptfilm auf dem Programm, eine satirische bis klamaukige Komödie mit Milan Peschel in der Hauptrolle als kauziger Schwimmmeister („nicht Bademeister!“) eines in die Jahre gekommenen Provinz-Freibades.

Am Freitagabend führte der Weg zum Open-Air-Event nicht wie in den Jahren zuvor in den Südpark, sondern nach Merscheid auf das Außengelände des LVR-Industriemuseums. Das Cobra-Scope-Team um Barbara Klenter, Andreas Deus, Techniker Fritz Kappner und Cobra-Chefin Anja Stock konnte dieses Mal mit Stuhlreihen aufwarten, die vor der großen Leinwand aufgestellt waren. Stehtische vor dem Getränkewagen der Cobra-Kantine, die für das Catering verantwortlich zeichnete, sorgten für gediegene Gemütlichkeit – nur noch vereinzelt brach sich das Camping-Flair von früher Bahn.

Die rohen Steinstufen des „Atriums“ hinter dem ehemaligen Restaurant Steinhaus am Alten Bahnhof hatten noch viele Kino-Freunde dazu gebracht, Sitzkissen, Wolldecken oder gar Klappstühle mitzubringen, um es sich so bequem wie möglich einzurichten. Im gepflegten „Garten“ des Museums dagegen wurden sogar Sitzkissen für die Stühle gestellt. So stand dem Film-Abend nichts im Wege.

Nach zwei Animations-Kurzfilmen des Medienzentrums Wuppertal zum Thema Ukraine konnte man sich entspannt zurücklehnen und sich in das turbulente Geschehen auf der Leinwand hineinziehen lassen. „Wir sind sehr zufrieden, dass uns die Kooperation mit dem Industriemuseum diese Location ermöglicht“, hatte Barbara Klenter zuvor in ihren Begrüßungsworten gesagt. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier einen so atmosphärischen neuen Ort gefunden haben.“ Wichtig war ihr auch ein ausdrücklicher Dank an das Team Steinhaus für die jahrelange Zusammenarbeit im Südpark.

Auch Nicole Scheda, Chefin des LVR-Industriemuseums, freute sich sichtlich über das neue Format. „Gerne ein weiteres Mal “, sagte sie.

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