ÖPNV

Fahrgastbeirat will sich beim Nahverkehrsplan einmischen

Der ÖPNV-Fahrgastbeirat hat unter anderem den Umbau von Haltestellen – wie denen an der Dycker Straße - auf der Agenda Foto: Christian Beier
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Der ÖPNV-Fahrgastbeirat hat unter anderem den Umbau von Haltestellen – wie denen an der Dycker Straße - auf der Agenda.

Die Vertretung der ÖPNV-Kunden hat sich neu aufgestellt.

Solingen. Die Barrierefreiheit in Bussen und an Haltestellen, die geplanten Bahnhaltepunkte in Meigen und Landwehr sowie mehr Mitbestimmung bei politischen Entscheidungen gehören zu den zentralen Themen des städtischen Fahrgastbeirates. Die Vertretung der Kunden des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) will sich unter anderem in die Arbeit der Lenkungsgruppe einbringen, die derzeit einen neuen Nahverkehrsplan für Solingen erarbeitet.

Dem ÖPNV-Fahrgastbeirat gehören neben Lokalpolitikern auch Vertreter von Fahrgast- und Interessengruppen, im öffentlichen Verkehr engagierten Vereinen und Umweltverbänden an. Er hat nur eine beratende Funktion. In neuer Zusammensetzung trat das Gremium seit der Kommunalwahl erstmals zusammen.

In dieser Sitzung sagte der unter anderem für Verkehrsplanungen zuständige Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) zu, dass der Fahrgastbeirat einen festen Sitz in der Lenkungsgruppe zum Nahverkehrsplan erhalten könne. Dies war eine der Forderungen, die in der konstituierenden Sitzung aus dem Kreis der Beiratsmitglieder geäußert worden waren.

Im Zuge der Nahverkehrsplanung stünden viele Themen an, die den Fahrgastbeirat beträfen, erklärte der neue Vorsitzende Leon Kröck (Grüne). Darum will das Gremium in Zukunft öfter zusammenkommen, als zu den sonst üblichen vier Terminen im Jahr.

Für die Themenauswahl hat das Gremium viele Vorstellungen. Außer der Barrierefreiheit, bei der es noch an vielen Stellen etwas zu verbessern gebe, sieht Kröck Schwerpunkte auch bei Busangeboten, die speziell für die jüngere Generation attraktiv seien. Dazu zählt der 20-Jährige unter anderem ein verstärktes Nachtbus-Angebot an Wochenenden. Vor allem für Schichtarbeiter hält er aber auch eine Ausweitung des Fahrplans in den frühen Morgenstunden an Werktagen für wichtig.

Zusammen mit Stadtdirektor Hoferichter will Kröck in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr die Planungen für die Bahnhaltepunkte in Meigen und Landwehr voranbringen. Für die betreffenden Stadtteile seien diese wichtig.

Vorsitz: Den neuen Vorsitzenden des Fahrgastbeirates, Leon Kröck (Grüne) hatte die Politik bestimmt. Zu seinem Stellvertreter wählte der Beirat Reiner Nießen (Verkehrsclub Deutschland).

Der VRR schlägt sogenannte „Mobilstationen“ für Solingen vor.

Analysen des VRR zu Bahnhöfen und Pünktlichkeit: Die Qualität des Schienenverkehrs ist durchschnittlich.

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