Kommentar

Einschränkungen gehen zu weit

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verena.willing@solinger-tageblatt.de

Ab Mittwoch gelten in Solingen nächtliche Ausgangsbeschränkungen.

Von Verena Willing

Da sind sie, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Und sie fühlen sich komisch, fast befremdlich an. Man hat sich ja seit Beginn der Pandemie an vieles gewöhnt. Aber dieser Schritt geht zu weit. Und er ergibt zumindest in Solingen keinen Sinn. 

Die Menschen, die sich zurzeit nach 22 Uhr beispielsweise in der Ohligser Fußgängerzone aufhalten, kann man meist an einer Hand abzählen. Oft sind es Pendler, die gerade vom Hauptbahnhof kommen. Oder Ohligser, die noch ein paar letzte Einkäufe nach einem langen Arbeitstag erledigen. Es sind keine Menschenansammlungen. Das Ansteckungsrisiko geht daher gen Null. 

Niemals sollte man unbescholtenen Bürgern verbieten, ins Freie zu gehen. Egal, zu welcher Tageszeit. Daran ändert auch eine Pandemie nichts. Natürlich hat niemand das Patentrezept, um das Coronavirus zu stoppen. Aber für diesen Eingriff in die Freiheit werden nur wenige Menschen Verständnis haben. Und das ist am Ende auch irgendwie verständlich.

Corona: Ausgangsbeschränkungen in Solingen ab Mittwoch - Vier weitere Todesfälle

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