Am Gemeindezentrum

Dorper Handwerkermarkt bietet Schönes für die Adventszeit

Organisatorin Gabriele Ern (l.) und Ina Hahn zeigen auf dem Handwerkermarkt einem besonderen Adventskalender. Foto: Christian Beier
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Organisatorin Gabriele Ern (l.) und Ina Hahn zeigen auf dem Handwerkermarkt einem besonderen Adventskalender.

Weihnachtsdorf im Gemeindehaus Arche wurde festlich geschmückt.

Von Tanja Alandt

Solingen. Ein Einbahnsystem, strenge Kontrollen der 3G-Regel und die Maskenpflicht auf dem Gelände des Gemeindezentrums Arche machten den traditionelle Dorper Handwerkermarkt am Mittwoch möglich. In dem von den Kindern schön geschmückten und gestalteten Weihnachtsdorf, das um die Arche herum aufgebaut wurde, wiesen aus Holz geschnitzte und bemalte große Zwerge abwechselnd mit Kerzen in Gläsern den Weg in die Einbahnstraße zur beliebten Veranstaltung.

Neben Advents- und Krippenschmuck sowie traditionellen Engeln aus Blättern alter Gesangsbücher, dreidimensionalen Weihnachtsbildern oder Sternschnuppen als Teelichthalter gab es zudem getöpferte Wichtelmützen. Außerdem nähte die ehrenamtliche Gruppe Die Kreativen Baby-Spucktücher, Schalmützen, Herzkissen, Topflappen oder Jutebeutel, aus dem die Nase eines Elchs herausguckte. Waldemar Schmalz schnitzte und verkaufte unter anderem Engel und Wanderstöcke. Zu kaufen gab es unter anderem auch besondere Adventskalender.

20 Besucher gleichzeitig waren im kleinen Weihnachtsdorf unter Corona-Bedingungen erlaubt. Mit Einkaufskörben, die nach jedem Besuch desinfiziert wurden, kontrollierten die Verantwortlichen die maximale Personenzahl.

Kinder hatten viel Spaß beim Affentheater

Für weitere weihnachtliche Stimmung sorgte am Nachmittag dann der Auftritt des Dorper Kinderchors mit Kantorin Stephanie Schlüter und das anschließende Affentheater mit einer Show des Weihnachtsmannes und seinem Elf, dem die Kinder aber auch Pfarrer Joachim Römelt öfter tatkräftig „aus der Patsche“ halfen. Die Aufführung kam bei den 45 Kindern, die zwei Meter Abstand zueinander einhielten, gut an. Gerne sprangen sie spontan auf den Stuhl mitten auf der Bühne und trugen ein Weihnachtsgedicht vor.

Jugendleiterin Gabriele Ern war glücklich, endlich wieder etwas tun zu können. „Das Schlimmste für Kinder ist, nichts zu machen. Stillstand ist nicht gut für die Kinder“, sagte sie und lobte, wie toll die Kinder gebastelt, gemalt, gebacken oder dekoriert haben.

Bis zum vierten Advent werden die weihnachtlichen Produkte, die noch nicht verkauft wurden, bei einem Resteverkauf in der Arche angeboten. Der Erlös geht an den Dorper Diakonieverein, die Arbeit der beiden Kitas Dorp und Arche sowie in die Jugendarbeit der Gemeinde.

In der Adventszeit wird zudem dienstags und donnerstags um 18 Uhr eine Andacht im Weihnachtsdorf neben dem Stall von Maria und Joseph abgehalten. Heiligabend um 15 Uhr sowie 16.30 Uhr findet ein Weihnachtsstück „unter der Beobachtung von Aliens statt, die sich das Weihnachtsfest angucken“, so Ern. Um Anmeldung auf der Internetseite oder im Gemeindehaus wird gebeten.

www.evangelisch-dorp.de

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