Bergische Symphoniker

Deutschland-Premiere beim 3. Philharmonischen Konzert

Fateyeva Asya bot eine Deutschland-Premiere.
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Fateyeva Asya bot eine Deutschland-Premiere.

Die Bergischen Symphoniker führten in der Festhalle eine Deutschland-Premiere auf. Asya Fateyeva fasziniert 200 Zuschauer mit ihrem Saxofonspiel.

Von Sven Karasch

Solingen. Am Dienstagabend luden die Bergischen Symphoniker zu ihrem 3. Philharmonischen Konzert der aktuellen Saison in Solingen ein. Mehr als 200 Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten ein abwechslungsreiches und hochklassiges Programm im Ambiente der Ohligser Festhalle. Geleitet wurde das Konzert von dem mehrfach ausgezeichneten Dirigenten Philippe Bach.

Der Abend begann klassisch mit der Sinfonie Nr. 97 in C-Dur von Joseph Haydn aus dem Jahr 1792 – ein komplexes Werk mit vier Sätzen, das zu den bekannten „Londoner Sinfonien“ gehört. Die kräftigen und schnellen Streicherpassagen wurden oft von den Bläsern und der Pauke unterstützt, was den festlichen Charakter des Stücks immer wieder unterstrich.

Was will das Publikum? Die Theater bitten um Teilnahme an einer Umfrage.

Der ganz besondere musikalische Höhepunkt des Abends begann mit nur einem einzigen langgezogenen Ton aus einem Saxofon. Gespielt wurde es von der Solistin Asya Fateyeva. Mit dem Stück „Saxophone Concerto“ des britischen Komponisten Edward Gregson aus dem Jahr 2006 bescherte sie gemeinsam mit den Bergischen Symphonikern dem Solinger Publikum eine Deutschland-Premiere.

Klangerlebnis wird zurmusikalischen Wildwasserfahrt

Aus dem einen Ton entwickelte sich schnell ein Klangerlebnis, das einer musikalischen Wildwasserfahrt durch einen Dschungel aus Melodien, Rhythmen und Themen glich. Während ruhige Melodien sanft dahin flossen, passierte es, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer plötzlich in laute und wilde musikalische Stromschnellen hineingerissen wurden.

Wiederkehrende Themen und nicht zuletzt ein filmmusikreifes Finale fingen sie aber immer wieder auf. So bot sich ein spannendes aber nie chaotisches Hörerlebnis. Dafür sorgte auch Philippe Bach, der das Orchester sicher durch alle Passagen dieses anspruchsvollen Stücks führte. Dafür bekamen die Solistin, der Dirigent und das gesamte Orchester viel Beifall vom Publikum.

Den Abschluss des Abends bildete die „Sinfonie Nr. 3 in C-Dur“ des finnischen Komponisten Jean Sibelius, die er in den Jahren von 1904 bis 1907 kreierte. Auch in diesem Stück gab es wiederkehrende Themen – zum Beispiel das rhythmische Zupfen der Streichinstrumente. Und natürlich durfte auch hier ein fulminantes Finale nicht fehlen. Als Dankeschön spendeten die Zuhörerinnen und Zuhörer allen Musizierenden zum Schluss noch einmal minutenlangen Applaus.

Das 4. Philharmonische Konzert der Bergischen Symphoniker findet am 22. November in der Ohligser Festhalle und am 23. November im Teo Otto Theater statt.
Tickets: www.bergischesymphoniker.de

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