Betrieb im Theater und Konzerthaus läuft wieder

Der Spielplan läutet eine neue Ära ein

Am 21. September bietet das Jugendtheater für Schulen „Die unendliche Geschichte“ nach Michael Ende vom Westfälischen Landestheater an. Neu im Angebot ist, dass Schulen sich Theaterstücke in die Klassenzimmer bestellen können. Foto: Volker Beushausen
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Am 21. September bietet das Jugendtheater für Schulen „Die unendliche Geschichte“ nach Michael Ende vom Westfälischen Landestheater an. Neu im Angebot ist, dass Schulen sich Theaterstücke in die Klassenzimmer bestellen können.

„Kultur für alle“ im Theater und Konzerthaus

Solingen. Nicht weniger als „Kultur für alle“ verspricht das Kulturmanagement für die kommende Spielzeit im Theater und Konzerthaus auf dem Titelblatt des Spielplans. Die neue Leiterin des Stadtdienstes, Sonja Baumhauer, erklärte dazu im Kulturausschuss, das Haus für die Solinger bewusst öffnen und Schwellenängste nehmen zu wollen. Konkret spiegelt sich das in neuen Reihen wider, unter denen die Angebote zusammengefasst werden. Diese wird das Tageblatt über den Sommer verteilt vorstellen.

Mit der Abschaffung der Abo-Reihen zeigt sich vielleicht die größte Neuerung gleich auf den ersten Blick. Ähnlich wie bei der Bundesbahn gibt es jetzt für „Vielbesucher“ die Möglichkeit, Rabattstufen auszuwählen. Sonja Baumhauer und Anna Frantzen, die das Programm zusammengestellt hatte, erklärten im Ausschuss, Hauptziel sei es, dem Publikum mehr Flexibilität einzuräumen.

Für die Bergischen Symphoniker gibt es einen Abo-Preis für alle zehn Philharmonischen Konzerte

Ganz ohne Abo-Angebot verbleibt das Kulturmanagement aber nicht. Für die Aufführungen der Bergischen Symphoniker können sich die Klassikfans für einen Preis zwischen 160 und 230 Euro ihren festen Sitzplatz bei allen zehn Philharmonischen Konzerten sichern. Das Jugend-Abo richtet sich an junge Theaterfans bis 17 Jahre mit Tickets für vier Veranstaltungen zum Preis von 25 Euro.

Auch Kinder kommen in den Genuss des Rabatts. Dieses Abo für Kinder bis 12 Jahre plus jeweils eine erwachsene Begleitung umfasst vier Vorstellungen und kostet für beide 45 Euro.

Weitergeführt wird die Kinder- und Jugendarbeit. Sie spricht bewusst junge Solinger an. Das wird um Elemente der kulturellen Bildung ergänzt. Baumhauer bekennt, dass dies „integraler Bestandteil unseres Programms ist“.

Das große Haus soll mit der Solinger Kulturszene vernetzt werden

Die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen betrachtet sie als selbstverständlich. So bietet das Kulturmanagement an, das Theatergruppen direkt ins Klassenzimmer für bis zu 50 Schüler kommen. „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“ ist so ein Stück, das den Konflikt einer Schülerin zwischen Schulbank und Fankurve beleuchtet.

Mit den zwei neuen Reihen „Open Stage“ und „Kulturlabor“ soll das große Haus mit der Solinger Kulturszene vernetzt werden. Sonja Baumhauer sagt dazu im Spielplan, es sei das Ziel, dass das Haus als „wichtige Produktionsstätte von Kunst und Kultur, die kulturelle Vielfalt und die Teilhabe aller am kulturellen Leben“ verstanden und positioniert werden. Mit einem Satz im Vorwort des Spielplans geht Kulturdezernentin Dagmar Becker (Grüne) deshalb auch auf die anstehenden baulichen Veränderungen im Haus ein: „Im Herbst sollen die Beschlüsse für die weitere Zukunft des größten Kulturhauses vom Rat auf den Weg gebracht werden.“ Mit Mitteln des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) wird dazu ein Konzept erarbeitet. Es greift inhaltliche Chancen auf, die damit einhergehen können. Zum Spielplan-Download: https://t1p.de/owuu.

Tickets

Online: ab Montag, 16. August, 9.30 Uhr:

www.theater-solingen.de

Im Zuge der Kontaktreduzierung bitte das Kulturmanagement darum, den Online-Shop in der Saison 2021/2022 verstärkt zu nutzen.

Kasse: Telefonisch, Tel. 20 48 20, steht das Team der Theater- und Konzertkasse zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Mo., Di., Do., Fr., 9.30 bis 12.30 Uhr, Di., 16.30 bis 18.30 Uhr, und Do., 16.30 bis 19.30 Uhr. Auf der Internetseite wird bekanntgegeben, ob die Kasse für Besucher geöffnet ist.

Rabatt: Statt Abo-Reihen gibt es die Theatercard. Mit Bronze, Silber oder Gold gibt es zwischen 10 und 30 Prozent Rabatt auf den normalen Kartenpreis.

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