Umbau

Der Marktplatz Ohligs wird ab Herbst umgestaltet

Der Ohligser Marktplatz wird ab Herbst grüner und zentrierter ausgestaltet. Foto: Christian Beier
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Der Ohligser Marktplatz wird ab Herbst grüner und zentrierter ausgestaltet.

Politik und Verwaltung bereiten den Umbau der Düsseldorfer Straße jetzt vor

Solingen. Als letzter Ausschuss machte jetzt der für Städtebau, Stadtentwicklung und Digitale Infrastruktur den Weg für die Neugestaltung des Ohligser Marktplatzes frei. Damit können die Arbeiten beginnen. Im Herbst soll es damit losgehen. Zeitgleich will die Politik dann die endgültigen Pläne für den Umbau der Düsseldorfer Straße beschließen. Dieser Umbau soll Anfang 2022 starten.

Wann passiert was auf Marktplatz und der Düsseldorfer Straße in Ohligs?

Eingeteilt ist das in Bauabschnitt 1 für den Marktplatz. Baubeginn dort soll ab Oktober sein und die Arbeiten bis zum Ende des Frühjahrs 2022 dauern. In Bauabschnitt 2 wird die Düsseldorfer Straße zwischen Bremsheyplatz bis Einmündung Wittenbergstraße saniert. Bauabschnitt 3 betrifft die Düsseldorfer Straße von der Einmündung Wittenbergstraße bis zum Ohligser Markt. Die Bauzeit wird das gesamte Jahr 2022 betreffen und Zug um Zug in den Abschnitten erfolgen.

Was müssen Kunden und Händler in Ohligs wissen?

Die Verwaltung möchte den Geschäftsbetrieb in der Ohligser Innenstadt nicht mehr als nötig stören. Der Ausbau der Straße erfolge jeweils halbseitig. Die Zugänge zu den Geschäften werden mit Verbindungsstichen, durch Brücken und Absperrgitter gesichert. Zudem soll nach Angaben der Stadt die Anlieferung und die Andienung der Gebäude mit Rettungsfahrzeugen gewährleistet werden.

Was passiert mit dem Wochenmarkt in Ohligs?

Während der Bauarbeiten werde der Markt in Abstimmung mit den Marktbetreibern auf den Bremsheyplatz verlegt, teilt die Verwaltung mit. Falls es erforderlich werde, müsse in diesem Zeitraum für die „Willkommen in Solingen“ Buchstaben eine alternative Aufstellmöglichkeit gesucht werden. Finde sich der nicht, würden die roten Buchstaben eingelagert.

Wie wird der neue Marktplatz in Ohligs aussehen?

Der Platz wird zur Seite der Düsseldorfer Straße barrierefrei umgestaltet. Die Kante an der Aachener Straße wird durch Treppen geschaffen. Insgesamt wird der Platz zentraler organisiert. Das heißt, in der Mitte wird dann in drei Reihen der Markt stehen. Dort sollen auch die großen Fahrgeschäfte beim Dürpelfest ihren Platz finden. Neu sind sogenannte „Pockets“. Das sind große Baumscheiben, die mehr Aufenthaltsqualität bieten sollen und teilweise aus Epoxidharzflächen mit Sitzbänken bestehen. Verwaltung, Planer und private Akteure in Ohligs hatten sich im Vorfeld dazu ausgetauscht und diese Lösung gefunden. Der Pavillon wird für eine mögliche Außengastronomie gestaltet und daneben wird es noch ein Wasserspiel gegenüber der neuen Sparkasse geben. Die 23 vorhandenen Bäume bleiben erhalten und sollen durch vier Linden ergänzt werden. Die Verwaltung zieht am Ende eine positive Bilanz: „Im Kern ist festzuhalten, dass aufgrund der vorgenommenen Planänderungen sowohl der Wochenmarkt als auch das Dürpelfest in nahezu unveränderter Struktur stattfinden können.“

Was verändert sich auf der Düsseldorfer Straße?

Für die Einkaufsmeile zwischen Bahnhof und neuem O-Quartier liegen bisher nur die Entwürfe vor. Die werden – wie schon für den Marktplatz – jetzt noch mit den Akteuren vor Ort im Detail ausgestaltet. Das soll dann im Herbst beschlossen werden. So viel steht aber bereits fest: Die eine Hälfte der Straße wird funktional sein. Dort werden sich der Anlieferverkehr und die Besucherströme konzentrieren. Die andere Seite dient der Muße. Dort sollen Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden. Auch der Platz für das Terrassengeschäft der Gastronomen wird sich auf diese Seite verlagern. 13 ältere Bäume verschwinden und werden durch 22 neue ersetzt. In Planung sind zudem weitere Pflanzbeete. Da muss noch geklärt werden, wer dessen Pflege übernimmt.

Beteiligung und Informationen

Mit Immobilieneigentümern werde es Abstimmungen zur barrierefreien Herstellung der Ladenlokale geben. Das gelte auch für Gastronomen und Händler, mit denen es Abstimmungen zu Sondernutzungsflächen am Markt und in der Düsseldorfer Straße geben wird. Bürger sollen laufend über Maßnahmen informiert werden.

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