Bauarbeiten

Das ist der Stand bei der neuen Feuerwache in Ohligs

Von der Pfeilstraße aus betrachtet haben die Bagger schon einen Großteil der Gebäude abgetragen.
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Von der Pfeilstraße aus betrachtet haben die Bagger schon einen Großteil der Gebäude abgetragen.

Gebäude rund um die Feuer- und Rettungswache II sind teilweise beseitigt. So geht es jetzt weiter.

Von Kristin Dowe

Solingen. An der Saturnstraße sind die Bagger aktuell im Dauereinsatz. Ringsum das Gelände an der Feuer- und Rettungswache II an der Brunnenstraße in Ohligs türmt sich haufenweise Schutt und Geröll und von den alten Wohnhäusern, die lange leer standen, sind größtenteils nur noch Rudimente zu sehen. „Das Gebäude an der Pfeilstraße 6 ist abgebrochen bis auf den Keller“, berichtet Baumeister Christian Mawede vom zuständigen Tiefbau-Unternehmen Freimuth, an der Saturnstraße seien die Arbeiten hingegen noch in vollem Gange.

So wurde zunächst verbliebenes Mobiliar aus den Gebäuden entfernt und Schadstoffe wie Asbest beseitigt, andere Abfälle wie Holz und Plastik würden der thermischen Verwertung zugeführt, so Mawede. Schließlich müssten noch die Bodenplatten geräumt und Baugruben abgeböscht werden. Wann die Abrissarbeiten vollständig abgeschlossen sein werden, könne er noch nicht verbindlich sagen, nur so viel: „Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir noch in diesem Jahr fertig werden.“

Hintergrund der Arbeiten ist der geplante Neubau der Feuer- und Rettungswache II in zwei Abschnitten, die im Rahmen des Neubaus aller drei Feuer- und Rettungswachen in Solingen als erste neu gebaut werden soll. „Wir freuen uns über das gute Vorankommen der Baumaßnahmen und blicken dem Projekt insgesamt positiv entgegen“, sagt Sebastian Wagner, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Solingen. Der neue Gebäudekomplex in Ohligs wird über deutlich mehr Platz verfügen, so werden etwa die Freiwillige Feuerwehr Ohligs/Merscheid (Löscheinheit 1) und die derzeit in Wald befindliche Atemschutzwerkstatt in die künftige Anlage integriert.

Feuer- und Rettungswache: Plankosten für Neubau in Ohligs verdoppelten sich

Allein für den Neubau in Ohligs hatten sich die Plankosten zuletzt fast verdoppelt – von vormals 14,5 auf 28,5 Millionen Euro. Als Gründe für die Mehrkosten hatte die Stadt unter anderem einen erhöhten Raum- und Personalbedarf in den Brandschutz- und Rettungsdienstbedarfsplänen und eine enorme Kostensteigerung bei den Baupreisen angeführt. Für die Fahrzeuge im Erdgeschoss sind inzwischen, bedingt durch eine neue DIN-Norm, größere Stellplätze vorgeschrieben, so dass mehr Fläche als ursprünglich geplant beansprucht wird. Ein architektonischer Vorteil bei allen drei künftigen Wachen wird sein, dass sich Rettungsdienst und Feuerwehr bei Bedarf räumlich trennen lassen. Gerade im Pandemiefall dürften die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes von dieser Möglichkeit profitieren.

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