Nach Hochwasser im Juli 2021

Dank der Arbeit vieler Helfer: Burger Stadtteilbüro ist zurück

Stephanie Kalter (2. v. l., daneben Adrienne Lütke-Nowak) und zahlreiche Burger beim „Feel Good“-Abend. Foto: Tim Oelbermann
+
Stephanie Kalter (3. v. l., daneben Adrienne Lütke-Nowak) und zahlreiche Burger beim „Feel Good“-Abend.

Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Bei einem Begegnungsabend gab es bereits einen regen Austausch.

Von Lucas Hackenberg

Solingen. Als im Sommer des letzten Jahres das Wasser in den Räumen des Unterburger Stadtteilbüros in der Eschbachstraße 17 über 180 Zentimeter hoch stand, steckte der Schock tief in den Köpfen der Betroffenen. Über neun Monate wurde sich mobil um die Anliegen der Menschen gekümmert. Nun ist das Stadtteilbüro, welches sich das Haus zusammen mit der Fluthilfe des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen teilt, wieder vollständig präsent in Unterburg.

Hierzu bedurfte es der unermüdlichen Mithilfe der Bürger, welche die Räumlichkeiten trocken legten – und das Büro innerhalb von Monaten wieder zu einem Ort der Begegnung machten.

„Was die Menschen auf die Beine gestellt haben, ist nicht in Worte zu fassen.“

Fluthelferin Stephanie Kalter

Spurlos ging die Flut aber an keinem der Beteiligten vorbei. Um sich über Sorgen und Ängste auszutauschen – und vor allem um durch gemeinsame Gespräche neuen Mut zu schöpfen – fand am Mittwoch ein Abend unter dem Motto „feel good“ statt. Stephanie Kalter, die Fluthilfe-Koordinatorin des Caritasverbandes, sprach gemeinsam mit Psychotherapeutin Adrienne Lütke-Nowak und betroffenen Solingern und Solingerinnen aus Unterburg über das Erlebte der letzten Monate.

Hierbei stand ein Austausch in persönlicher Atmosphäre im Vordergrund: „Ich bin zwar keine direkt Betroffene, aber in jedem Fall eine betroffen Gemachte. Was die Menschen hier auf die Beine gestellt haben, ist in Worten kaum zu beschreiben“, sagte Kalter.

Ebenso gerührt zeigte sich Adrienne Lütke-Nowak, die den Besuchern am Abend bei der Bewältigung der entstandenen Ängste und Sorgen mit Rat und Tat zur Seite stand: „Positive Gedanken besitzen eine unglaubliche Strahlkraft. Diese zur Methode der Krisenbewältigung zu machen, kann manchmal Berge versetzen“, verriet die Psychotherapeutin.

In Zukunft soll die Zusammenarbeit von Stadtteilmanagerin Bettina Gringel und Stephanie Kalter von der Caritas noch viele weitere Projekte in Unterburg zustande bringen. Hierbei sei man stets im Austausch mit Anwohnern, um neuen Ideen für das Leben im Stadtteil Unterburg möglichst viel Raum zu geben. Ein Aktionstag für Gastronomen und Händler im Mai sowie ein Tag, an dem gemeinsam getöpfert wird, sind dabei nur einige Beispiele aus dem Veranstaltungskalender.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter

Kommentare